loveinc A world of stories
Search Latest Most Read Editor's Picks Archive About
DE
US UK DE

loveEXPLORING

Früher und heute: So haben sich diese Touristenattraktionen verändert

Damals und heute: Touristenmagneten im Wandel der Zeit

By Karlina Valeiko · July 30, 2024

Originally published on loveEXPLORING

Gallery View
Share
Follow
31 slides 10 min read
Wikimedia/Public Domain/spyarm/Shutterstock

Wahrzeichen im Wandel der Zeit

Viele Wahrzeichen sehen nicht mehr so aus wie noch vor einigen Jahrzehnten. In vielen Fällen ist der Klimawandel dafür verantwortlich, doch auch Tourismus, Abnutzung oder Erosion bedrohen den Zustand. Sehen Sie hier, wie extrem sich weltbekannte Bauwerke und Naturwunder verändert haben ...

Adaptiert von Sandra Schröpfer

JoffreyM/Shutterstock

Greyfriars Bobby, Edinburgh, Schottland

Diese kleine Statue im schottischen Edinburgh bekommt jede Menge Aufmerksamkeit von Passanten. Greyfriars Bobby ist eine lebensgroße Nachbildung des gleichnamigen Terriers, der 14 Jahre lang das Grab seines Herrchens bewachte.
alice-photo/Shutterstock

Greyfriars Bobby, Edinburgh, Schottland

Die vielen Streicheleinheiten von Touristen haben jedoch ihre Spuren auf der Nase der Hundestatue hinterlassen. Die Reparatur der verfärbten Patina würde Hunderte Euro kosten. Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, hat die Stadt deshalb darum gebeten, das Näschen nur leicht zu berühren.
pisaphotography/Shutterstock

Pont des Arts, Paris, Frankreich

Ein Liebesschloss an der Pont des Arts in Paris zu hinterlassen, war für viele Paare lange Zeit ein Muss. Unzählige der Liebesbeweise hingen an der Brücke und machten sie so schwer, dass Teile des Geländers einstürzten.
Jerome LABOUYRIE/Shutterstock

Pont des Arts, Paris, Frankreich

Das Geländer der wohl bekanntesten Brücke der französischen Hauptstadt musste ersetzt werden und heute ist das Anbringen von Liebesschlössern verboten. Das hält Romantiker allerdings nicht davon ab, ein Exemplar am Laternenpfahl daneben zu befestigen.

ProfStocker/Shutterstock

Totes Meer, Jordanien und Israel

Der hohe Salzgehalt des Toten Meeres zwischen Jordanien und Israel führt dazu, dass das Wasser den menschlichen Körper sehr gut trägt. Auf dem Rücken treibend Zeitung zu lesen, ist eine beliebte Nachmittagsbeschäftigung bei Badegästen. Doch der Wasserstand sinkt zunehmend und zahlreiche trockene Krater entstehen.
Olesya Baron/Shutterstock

Totes Meer, Jordanien und Israel

Der Wasserstand sinkt um etwa einen Meter jährlich. Vor 50 Jahren umfasste das Tote Meer noch 1.000 Quadratkilometer, heute sind es nur noch 670. Das liegt zum einen an steigenden Temperaturen, zum anderen wird immer mehr Wasser aus dem Jordan, der ins Tote Meer fließt, zur Bewässerung entnommen. Zurzeit werden Maßnahmen geplant, wie der Pegel durch die Rückleitung von Wasser ins Tote Meer wiederhergestellt werden kann.

 

Volodymyr Burdiak/Shutterstock

Kilimandscharo, Tansania

Der verschneite Gipfel von Afrikas höchstem Berg, dem Kilimandscharo in Tansania, könnte bald schon ein Bild der Vergangenheit sein: Zwischen 2000 und 2009 zog sich einer der Gletscher um knapp fünf Meter zurück. Und auch die anderen schmelzen dramatisch schnell.
Graeme Shannon/Shutterstock

Kilimandscharo, Tansania

Die Veränderungen hängen vermutlich mit der steigenden Temperatur des Indischen Ozeans zusammen, wodurch ein anderes Klima und andere Winde um den Berg herrschen. Experten zufolge könnten die Gletscher an der Nordseite des Kilimandscharo bis 2030 komplett verschwunden sein. Lesen Sie hier, welche Naturwunder die Welt zu verlieren droht.

Migel/Shutterstock

Strand von Legzira, Marokko

Das Blaue Fenster auf Malta ist nicht das einzige Felsentor, das es seit Kurzem nicht mehr gibt. Am Strand von Legzira in Marokko standen zwei ähnlich beeindruckende Steinbögen, von denen einer 2016 wegen Erosion zusammenbrach.
VicColon/Shutterstock

Strand von Legzira, Marokko

Es ist äußerst wahrscheinlich, dass den zweiten Felsbogen bald ein ähnliches Schicksal ereilen wird. Derzeit ist er allerdings noch erhalten und kann bei Ebbe am besten erkundet werden.
kan_khampanya/Shutterstock

Glacier-Nationalpark, Montana, USA

Der Glacier-Nationalpark im Hochgebirge der Rocky Mountains ist, wie der Name schon sagt, ebenfalls für seine Gletscher bekannt. Doch auch diese schmelzen – und zwar in einem rasanten Tempo.
WellyWelly/Shutterstock

Glacier-Nationalpark, Montana, USA

Einige der Gletscher haben sich in den vergangenen 50 Jahren bereits um 85 Prozent zurückgezogen. Einer Berechnung von 2003 zufolge könnten zwei der größten Gletscher des Nationalparks 2030 bereits verschwunden sein. Die Eisschmelze hat zur Folge, dass immer größere Seen entstehen, wodurch das ganze Ökosystem aus der Bahn gerät.
thipjang/Shutterstock

Höhle von Lascaux, Montignac, Frankreich

Hunderte Besucher pro Jahr haben in der prähistorischen Höhle von Lascaux in der französischen Dordogne irreparable Schäden hinterlassen. Die rund 600 Malereien waren 1940 von zwei Jugendlichen entdeckt worden, seit 1948 war die Höhle für die Öffentlichkeit zugänglich. Feuchtigkeit und Kohlendioxid, die vom menschlichen Körper durch Wärme und Atmung abgegeben werden, haben die Werke jedoch zerstört.
EQRoy/Shutterstock

Höhlen von Altamira, Kantabrien, Spanien

Für diejenigen, die kein Ticket abbekommen, gibt es in der Nähe der Höhlen ein Museum, das Besuchern – wie in Lascaux – eine sehr überzeugende Kopie der Höhle und ihrer Malereien zeigt. Obwohl es sich nicht um die Originale handelt, sind die Nachbildungen dennoch professionell gemacht.
ChameleonsEye/Shutterstock

Great Barrier Reef, Queensland, Australien

Das größte Korallenriff der Erde, das Great Barrier Reef, zählt zu den bekanntesten Attraktionen Australiens. Doch was einst aus unzähligen bunten Lebewesen bestand und Zuhause vieler Fischarten und anderer Meerestiere war, ist heute eine Tragödie des Klimawandels.
Darkydoors/Shutterstock

Great Barrier Reef, Queensland, Australien

Korallenbleichen – wenn das Wasser zu warm wird und die Organismen auf der Kalkschicht absterben – haben enorme Auswirkungen auf die Unterwasserwelt und betreffen auch den Tourismus. Weiße Korallen sind für Taucher weniger attraktiv. Der Zustand des Riffes wird sich vermutlich weiter verschlechtern, obwohl es unerschütterliche Pläne aus allen Richtungen zur Rettung gibt.

Sara Winter/Shutterstock

Salar de Uyuni, Bolivien

Der Salar de Uyuni in Bolivien ist mit rund 12.000 Quadratkilometern die größte Salzpfanne der Erde. Ist es trocken, sieht die Fläche wie ein strahlend weißer Flickenteppich aus. Hat es geregnet, spiegeln sich im Wasser Himmel und Wolken. Die Salinen enthalten allerdings auch die Hälfte des weltweiten Lithiumvorkommens.
AIZAR RALDES/AFP/Getty Images

Salar de Uyuni, Bolivien

Die Nachfrage nach Lithium steigt, denn das Alkalimetall wird zur Herstellung von Smartphone-Batterien verwendet, und so baut Bolivien immer mehr ab. Minen und schwere Maschinen sind immer häufiger zu sehen und bedrohen die Idylle der Salzebene.
Dmitry Pichugin/Shutterstock

Perito Moreno, Patagonien, Argentinien

Der Gletscher Perito Moreno im Nationalpark Los Glaciares im argentinischen Teil Patagoniens ist ein Gigant von 30 Kilometern Länge. Obwohl viele Gletscher in der Umgebung schmelzen, wächst der Perito Moreno allerdings immer mehr.
Mizzick/Shutterstock

Perito Moreno, Patagonien, Argentinien

Wissenschaftlern ist die Ursache für das Phänomen bislang noch ein Rätsel. Manche glauben, dass dies an der Abschüssigkeit des Eises liegt, andere verfolgen die Theorie, dass die klimatischen Bedingungen am Rand des Gletscherriesen damit zu tun haben. Fest steht, obwohl es so aussieht, als ob der Perito Moreno größer wird, nimmt die Gesamtmasse an Eis nur minimal zu. Alle sechs Jahre brechen große Eisbrocken ab, was ein unglaubliches Schauspiel ist.
WitR/Shutterstock

Pyramiden von Gizeh, Ägypten

Dass die Pyramiden von Gizeh und die Sphinx mit der Zeit verwittern, ist wohl unvermeidbar. Doch die größte Gefahr für die altägyptischen Weltwunder ist heutzutage die Luftverschmutzung, durch die die Bauwerke zunehmend verfallen. Am Fundament richtet zudem Abwasser enormen Schaden an, was letztendlich dazu führen könnte, dass die Bauwerke eines Tages einstürzen.

 

Ricardo Seigem Uema/Shutterstock

Pyramiden von Gizeh, Ägypten

Die Luftverschmutzung durch die nahegelegene Stadt Kairo ist inzwischen so groß, dass die Sicht für Touristen häufig schlecht ist. Ein Smog-Filter wie dieser vor der Kameralinse eignet sich nicht besonders gut für Instagram.

Wikimedia/Public Domain

Freiheitsstatue, New York, USA

Als die Freiheitsstatue 1886 in New York errichtet wurde, hatte sie zunächst eine schlammbraune Farbe, wie auf diesem Bild von Anfang des 20. Jahrhunderts zu erkennen ist.
spyarm/Shutterstock

Freiheitsstatue, New York, USA

Da das Wahrzeichen aus Kupfer besteht und das Metall mit der Zeit oxidiert, hat sich die Farbe allerdings verändert. Wind und Wetter haben der Freiheitsstatue den Grünton verliehen, für den sie heute bekannt ist.

 

jajaladdawan/Shutterstock

Taj Mahal, Agra, Indien

Das wohl bekannteste Bauwerk Indiens, der Taj Mahal, wurde zwischen 1631 und 1648 zu Ehren der verstorbenen Ehefrau von Großmogul Shah Jahan errichtet. Einst erstrahlte das beeindruckende Mausoleum in Weiß, doch den Glanz hat es mittlerweile verloren. Grund dafür ist eine Mischung aus Umweltverschmutzung und Insektendreck.
Waj/Shutterstock

Taj Mahal, Agra, Indien

Das majestätische Marmorgebäude, das zum Weltkulturerbe der Unesco zählt, ist heute eher unansehnlich braun-grün. Zwar wurde bereits versucht, ein über 10.000 Quadratkilometer großes Gebiet um den Taj Mahal frei von Verschmutzung zu halten und auch die Fassade bekam ein Schlammbad zur Reinigung. Allerdings nimmt das Problem immer weiter zu.
anyaivanova/Shutterstock

Azure Window, Gozo, Malta

Das Azure Window, das „Blaue Fenster“, in der Bucht von Dwejra auf der maltesischen Insel Gozo, war eine Felsformation, die sich über Jahrtausende gebildet hatte. Doch Mutter Natur war der Touristenattraktion, die vor allem bei Sonnenuntergang ein beliebter Pilgerort war, nicht wohl gesonnen: Durch einen heftigen Sturm stürzte das Felsentor 2017 ein.
Stefano Ember/Shutterstock

Azure Window, Gozo, Malta

Obwohl der Ausblick seitdem nicht annähernd so idyllisch ist wie zuvor, ist der Einsturz Tauchern zufolge das Beste, was passieren konnte. Zwischen den Felsbrocken am Meeresgrund gibt es nun eine ganz neue Unterwasserwelt zu erkunden.

thipjang/Shutterstock

Höhle von Lascaux, Montignac, Frankreich

Die Höhle, die 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt wurde, ist inzwischen nicht mehr zugänglich, aber Touristen können sich in einem Besucherzentrum in der Nähe detailgetreue Nachbildungen ansehen. Für die kopierten Tierdarstellungen gibt es keine Besucherbeschränkungen, da sie nicht durch Atemluft und Wärme gefährdet sind.

EQRoy/Shutterstock

Höhlen von Altamira, Kantabrien, Spanien

Die 14.000 Jahre alten Bisonmalereien von Altamira in Spanien mussten aus einem ähnlichen Grund wie in Lascaux vor der Öffentlichkeit geschützt werden. Der Erhalt ist am wichtigsten. Nicht mehr als fünf Besucher pro Woche dürfen an einer 37-minütigen Führung teilnehmen.

Entdecken Sie jetzt: So sahen diese Wahrzeichen früher aus – dann kamen die Touristen

The Love Inc Weekly

Get this week's biggest stories

Hand-picked every Thursday from loveMONEY, loveFOOD, lovePROPERTY and loveEXPLORING.

  • 100% free
  • No spam, ever
  • Join 1M+ readers

love inc.

This week's biggest stories

1m+ follow love Inc.

Most popular this week
loveMONEY loveFOOD lovePROPERTY loveEXPLORING

Related reads

Back home
28 ausgefallene Sammlerobjekte, die sich Superreiche jetzt sichern

loveMONEY

28 ausgefallene Sammlerobjekte, die sich Superreiche jetzt sichern

Daniel Coughlin Oct 9, 2026

30 verblüffende Unterwasser-Attraktionen – auch für Nicht-Taucher

loveEXPLORING

30 verblüffende Unterwasser-Attraktionen – auch für Nicht-Taucher

Olivia Rawes Sep 27, 2025

Wie alte Fotos diese Geisterstädte wieder zum Leben erwecken

loveEXPLORING

Wie alte Fotos diese Geisterstädte wieder zum Leben erwecken

Peter Moore Nov 1, 2025

Wie eine verlassene Luxusvilla jetzt wieder zum Leben erwacht

lovePROPERTY

Wie eine verlassene Luxusvilla jetzt wieder zum Leben erwacht

Jen Grimble Aug 21, 2024

So veränderte sich das deutsche Alltagsleben in 27 historischen Bildern

lovePROPERTY

So veränderte sich das deutsche Alltagsleben in 27 historischen Bildern

Wibke Carter Oct 22, 2026

So sehen diese deutschen Wahrzeichen aus der Vogelperspektive aus

loveEXPLORING

So sehen diese deutschen Wahrzeichen aus der Vogelperspektive aus

loveEXPLORING-Team Jan 5, 2024

Love Everything?

Explore more topics from our expert writers, from money and food to travel and home.

loveMONEY loveFOOD loveEXPLORING lovePROPERTY

Copyright © loveINC. All rights reserved.

About Contact Terms of use Privacy policy Disclaimer

We use analytics cookies to understand how visitors use loveINC and improve the site. We don't use any advertising cookies. See our privacy policy for details.