loveinc A world of stories
Search Latest Most Read Editor's Picks Archive About
DE
US UK DE

loveFOOD

Darum sind diese Lebensmittel gesünder als ihr schlechter Ruf

Leckereien ohne schlechtes Gewissen verzehren

By Angela Dowden · September 25, 2024

Originally published on loveFOOD

Gallery View
Share
Follow
22 slides 8 min read
monticello/Shutterstock

So können Sie diese Leckereien mit gutem Gewissen verzehren

Überall ist zu lesen, wie krank machend doch verarbeitete Lebensmittel wie Weißbrot, Pommes und Schokolade sind. Keine Frage, ein übermäßiger Verzehr dieser Lebensmittel ist der Garant für Fettleibigkeit und Herzkrankheiten. Wer sich aber insgesamt ausgewogen ernährt, darf sich durchaus ein paar Lieblingsleckereien gönnen. Einige davon sind sogar überraschend gesund – in Maßen, versteht sich. Ein Überblick über die Vorzüge von Schokolade, Chips und Co. in Bildern. 

Adaptiert von Martina Horrobin und Wibke Carter

Oksana Mizina/Shutterstock

Spiegeleier

Ein Spiegelei hat etwa 45 Kalorien mehr als ein pochiertes Ei. Das Hühnerprodukt ist reich an Eiweiß, B-Vitaminen, Vitamin D und Selen. Und diese Nährstoffe gehen selbst in der Pfanne nicht verloren. Sie sollten beim Braten aber ein ungesättigtes Öl wie Raps- oder Olivenöl verwenden.

Anna_Pustynnikova

Nudeln

 „Kohlenhydrate sind schlecht“ – die Botschaft kennen Sie, oder? Dabei empfehlen allgemeine Richtlinien für gesunde Ernährung stärkehaltige Kohlenhydrate – insbesondere Vollkornprodukte – als einen wichtigen Bestandteil einer Mahlzeit. Und das überall auf der Welt. Sowohl Weizennudeln als auch Vollkornnudeln schneiden mit einem glykämischen Index von unter 50 ebenfalls gut ab. Vollkornnudeln haben allerdings mehr Ballaststoffe.

beats1/Shutterstock

Schinken

Schinken ist zwar verarbeitetes Fleisch, aber eine magere Proteinquelle mit weniger als fünf Prozent Fett. Achten Sie auf eine nitritfreie Version, wie zum Beispiel der Lachschinken von Königshofer. Aus dem Nitritpökelsalz können krebserregende Nitrosamine entstehen. Übrigens bedeutet „ohne Nitritzusatz“ nicht immer „nitritfrei“. Oft werden Sellerieextrakte zugesetzt, die naturgemäß einen hohen Nitritgehalt haben.

yackers 1/Shutterstock

Backofen-Pommes

Pommes aus reinen Kartoffeln und mit Sonnenblumenöl sind nicht „verarbeiteter“ als hausgemachte Bratkartoffeln oder Kartoffelbrei. Eine durchschnittliche Portion von 150 Gramm aus dem Ofen liefert 1,37 Milligramm an Vitamin E. Drei bis vier Milligramm täglich der fettlöslichen Substanz sind für ein gesundes Immunsystem nötig. Die Portionsgröße enthält außerdem 5,3 Gramm an Ballaststoffen – genauso viel wie zwei Scheiben Vollkornbrot.

hlphoto/Shutterstock

Rotes Fleisch

Sofern alles sichtbare Fett entfernt wurde, kann mageres, unverarbeitetes rotes Fleisch wie etwa vom Rind oder Lamm sehr gesund sein. „Rotes Fleisch liefert leicht resorbierbares Eisen und viel Zink, das wir für ein gesundes Fortpflanzungssystem und die Gehirnfunktion benötigen“, sagt die Ernährungsberaterin Priya Tew. Um das Dickdarmkrebsrisiko zu minimieren, sollten Sie nicht mehr als 300 bis 500 Gramm gekochtes rotes Fleisch pro Woche zu sich nehmen.

gowithstock/Shutterstock

Fischstäbchen

Fischstäbchen aus Kabeljau sind eine sehr gute Jodquelle. Das freut die Schilddrüse, die für einen gesunden Stoffwechsel zuständig ist. Vier gebackene Iglo-Fischstäbchen liefern 244 Kalorien, 14 Gramm Eiweiß und nur 0,7 Gramm gesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel erhöhen können.

Teerapong mahawan/Shutterstock

Kaffee

Sie kommen ohne den morgendlichen Koffeinschub nicht aus dem Quark? Nicht schlecht, denn der Genuss des Gebräus senkt das Gebärmutter- und Leberkrebsrisiko und soll gut gegen Bauchfett sein. Der gesunde Kaffeekonsum wird oftmals mit drei bis vier Tassen pro Tag beziffert (Schwangere sollten sich allerdings auf täglich zwei beschränken).

MaraZe/Shutterstock

Käse

Käse macht dick. Stimmt theoretisch. Praktisch zeigen Studien etwas anderes: Käseesser scheinen sogar schlanker zu sein und keinen höheren Cholesterinspiegel zu haben. Und das, obwohl sie mehr gesättigte Fette essen. Das bestätigt die Theorie, dass sich Käse auf die darmfreundlichen Bakterien förderlich auswirkt. Diese wiederum produzieren eine Art Treibstoff namens Butyrat, der den Stoffwechsel anregt.

Gamzova Olga/Shutterstock

Weißbrot

Vollkornbrot hat 2,8 Gramm Ballaststoffe pro Scheibe und ist gesund. Heißt aber nicht, dass Weißbrot – mit nur einem Gramm Ballaststoffen pro Scheibe – schlecht ist. Tatsächlich decken zwei Scheiben Weißbrot etwa 17 Prozent des Tagesbedarfs an Kalzium (etwa so viel wie ein paar gehäufte Esslöffel griechischer Joghurt). Das liegt daran, dass Weißmehl per Gesetz mit einer Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen angereichert ist.

etorres/Shutterstock

Brot und Blutzucker

Weißbrot hat den Ruf, den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen zu lassen – und damit das Risiko für Typ-2-Diabetes zu erhöhen. Bei Vollkornprodukten soll das anders sein. Oder vielleicht doch nicht? So ergab eine Studie, dass ein Blutzuckerspiegelanstieg bei Lebensmitteln mit der Art von Darmbakterien zusammenhängt, die der Mensch im Körper hat. In der Untersuchung reagierten einige der Probanden auf Weißbrot mit einem geringeren Zuckeranstieg als bei Vollkornsauerteig. 

Chatham172/Shutterstock

Vollmilch

Vollmilch wurde jahrelang von vielen Menschen gemieden, vor allem als kalorienarme Milchkaffees und Cappuccinos im Trend waren. Doch diese Einstellung hat sich mittlerweile etwas geändert. Studien haben ergeben, dass Menschen, die Vollmilchprodukte konsumieren, nicht häufiger unter Herz-Kreislauf-Problemen leiden als diejenigen, die sie meiden. Außerdem ist Vollmilch eine gute Nährstoffquelle, enthält viel Eiweiß und fördert dank des darin enthaltenden Kalziums den Knochenaufbau.

Dmitriy Gutkovskiy/Shutterstock

Kartoffeln

Kartoffeln werden oft als weniger gesund oder gar ungesund abgestempelt. Das liegt unter anderem an ihrem hohen glykämischen Index (GI), der angibt, wie schnell die Kohlenhydrate eines Lebensmittels Zucker in den Blutkreislauf abgeben. Aber inzwischen wird diese Tatsache relativiert, denn Kartoffeln sind eine wichtige Quelle von Kohlenhydraten, Vitaminen und Spurenelementen. Wenn man sie richtig zubereitet (also viel Öl und Unmengen an Butter meidet), gibt es keinen Grund, Kartoffeln nicht als Teil einer ausgewogenen Ernährung regelmäßig zu verzehren.

Elena Veselova/Shutterstock

Salatdressing

Sie müssen beim Salat nicht unbedingt auf ein leckeres Dressing verzichten. Selbstgemachte Versionen können dem Gericht nämlich zusätzlichen Geschmack und Textur verleihen, ohne dabei gleich ungesund zu sein. Eine klassische Vinaigrette aus antioxidantienreichem Olivenöl, Essig und Senf kann man gut im Kühlschrank aufbewahren, während griechischer Joghurt mit Zitronensaft und viel schwarzem Pfeffer eine leichtere Alternative zu Mayonnaise-Dressings darstellt.

Natalia Ganelin/Shutterstock

Frühstückscerealien

Cornflakes und andere Cerealien haben einen schlechten Ruf, aber wenn man sie sorgfältig auswählt, können sie durchaus gesundheitsfördernd sein. Eine kleine Schale Cheerios zum Beispiel enthält mindestens 15 Prozent der empfohlenen Tagesdosis von neun Vitaminen und Mineralstoffen. Wenn man 150 Milliliter Milch hinzufügt, erhöht sich dieser Wert auf mehr als 40 Prozent der empfohlenen Tagesdosis an Kalzium. Eine Portion deckt außerdem fast ein Zehntel des täglichen Bedarfs an Ballaststoffen, und der Zuckergehalt ist mit fünf Gramm pro Schale nicht allzu hoch.

inewsfoto/Shutterstock

Erdnussbutter

Lecker und so gesund: 30 Gramm oder eine Golfballgröße Erdnussbutter liefert 1,5 Milligramm Vitamin E und fast ein Viertel des Tagesbedarfs an Niacin. Das Vitamin B3 ist für die Energiefreisetzung, ein gesundes Nervensystem und die Haut wichtig. Außerdem liefert es zwei Gramm an Ballaststoffen (fast so viel wie in einer Scheibe Vollkornbrot) und ein herzgesundes Verhältnis von ungesättigten und gesättigten Fettsäuren.

Barbro Bergfeldt/Shutterstock

Baked Beans

Sie müssen kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie zum Abendessen mal „Baked Beans“ (gebackene Bohnen) auf Toast machen. Eine halbe Dose (zum Beispiel der Marke Heinz) der Hülsenfrucht zählt zu den empfohlenen „5 am Tag“- Lebensmitteln. Sie liefert zehn Gramm Eiweiß (mehr als ein großes gekochtes Ei) und 7,7 Gramm Ballaststoffe. Also fast ein Viertel der empfohlenen 30 Gramm pro Tag.

Joerg Beuge/Shutterstock

Früchtebrot

Ein selbstgebackenes klassisches Früchtebrot enthält so viele Aprikosen, Pflaumen und Rosinen, dass ein Stück davon als Mahlzeit zu der „5 am Tag“-Empfehlung passt. Und die Früchte liefern auch Eisen gegen Müdigkeit – pro Stück etwa zehn Prozent der empfohlenen Tagesmenge. Und natürlich bleibt es bei der Faustregel: Je weniger Zucker, desto besser.

Brent Hofacker/Shutterstock

Popcorn

Popcorn ist ein Vollkornprodukt und nur dann ungesund, wenn es mit viel Fett, Zucker und/oder Salz versetzt ist. Oder man sich durch die ganze Packung futtert. Das süße Popcorn von Heimatgut hat auf 100 Gramm berechnet einen Energiewert von 450 Kalorien, 28 Gramm Zucker und auch zehn Gramm Ballaststoffe.

Photo1819/Shutterstock

Dunkle Schokolade

Je mehr Kakao die Schokolade enthält, desto weniger Zucker und desto mehr Polyphenol-Antioxidantien, die nachweislich den Blutdruck senken. Sehr dunkle Schokolade enthält auch eine überraschende Menge an Ballaststoffen, die die Darmgesundheit fördern – 50 Gramm einer 85-prozentigen Kakaoschokolade (am besten Bioqualität) liefern beispielsweise sechs Gramm Ballaststoffe – was ungefähr die Menge von 1,5 Schälchen Kleieflocken entspricht.

monticello/Shutterstock

Lust auf Vollmilchschokolade?

Milchschokolade hat weniger Antioxidantien und einen höheren Zuckergehalt als die dunkle Variante. Trotzdem ist sie nicht schlecht: 50 Gramm Milchschokolade enthalten so viel knochenaufbauendes Kalzium wie ein 175-ml-Glas Milch und gleichzeitig mehr Ballaststoffe als ein kleiner Apfel.

Sara Winter/Shutterstock

Chips

Hätten Sie gedacht, dass eine kleine Tüte Kartoffelchips (25 Gramm und 132 Kalorien) mehr Kalium als eine durchschnittliche Banane und 40 Prozent mehr Vitamin C als eine Handvoll roter Weintrauben enthält? Mittlerweile sind die meisten Supermarktchips in Sonnenblumen- oder Rapsöl frittiert. Der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren hat einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel. Eine 25-Gramm-Tüte gesalzener Chips machen nur sechs Prozent an der empfohlenen Tagesmenge an Salz aus. Zur Vorstellung: 25 Gramm aus einer Lay's-Tüte entsprechen etwa 18 Chips.

Jetzt mehr lesen: Diät-Mythen: 21 Ernährungsweisheiten, die heute völlig veraltet sind

The Love Inc Weekly

Get this week's biggest stories

Hand-picked every Thursday from loveMONEY, loveFOOD, lovePROPERTY and loveEXPLORING.

  • 100% free
  • No spam, ever
  • Join 1M+ readers

love inc.

This week's biggest stories

1m+ follow love Inc.

Most popular this week
loveMONEY loveFOOD lovePROPERTY loveEXPLORING

Related reads

Back home
Das ist die Familie von Bruce Springsteen – so reich ist sie wirklich

loveMONEY

Das ist die Familie von Bruce Springsteen – so reich ist sie wirklich

Danielle McAdam May 30, 2026

Mick Jagger und weitere Promis, die ihr Geld nicht mit ihren Kindern teilen wollen

loveMONEY

Mick Jagger und weitere Promis, die ihr Geld nicht mit ihren Kindern teilen wollen

loveMONEY-Team Apr 8, 2024

Hier lebte Marilyn Monroe – und das war ihr letztes Zuhause vor ihrem Tod

lovePROPERTY

Hier lebte Marilyn Monroe – und das war ihr letztes Zuhause vor ihrem Tod

Abi Harman Feb 12, 2024

Das ist aus dem Jackson-Clan geworden – und so reich ist die Familie heute

loveMONEY

Das ist aus dem Jackson-Clan geworden – und so reich ist die Familie heute

Danielle McAdam Aug 12, 2024

Diese 8 Stars gaben ihren Reichtum nicht an ihre Kinder weiter

loveMONEY

Diese 8 Stars gaben ihren Reichtum nicht an ihre Kinder weiter

Alice Cattley Aug 31, 2025

Wie eine verlassene Luxusvilla jetzt wieder zum Leben erwacht

lovePROPERTY

Wie eine verlassene Luxusvilla jetzt wieder zum Leben erwacht

Jen Grimble Aug 21, 2024

Love Everything?

Explore more topics from our expert writers, from money and food to travel and home.

loveMONEY loveFOOD loveEXPLORING lovePROPERTY

Copyright © loveINC. All rights reserved.

About Contact Terms of use Privacy policy Disclaimer

We use analytics cookies to understand how visitors use loveINC and improve the site. We don't use any advertising cookies. See our privacy policy for details.