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Über diese 15 historischen Funde rätseln Forscher bis heute
Rätsel der Archäologie
By Peter Moore · February 25, 2025
Originally published on loveEXPLORING
Mysterien der Archäologie
Der London Hammer
Die Nimrud-Linse
Der Lycurgus-Kelch
Das Voynich-Manuskript
Das Voynich-Manuskript ist ein reich bebildertes Schriftstück, dessen Sprache und Autor unbekannt sind. Mittels Kohlenstoffanalyse wurde es auf das frühe 15. Jahrhundert datiert und der italienischen Renaissance zugeordnet. Sogar der legendäre Code-Knacker Alan Turing ist beim Versuch, das Manuskript zu entschlüsseln – wie viele andere – gescheitert.
Laut der aktuellsten These von Historiker Nicholas Gibbs könnte es sich bei dem Artefakt aufgrund der zahlreichen Illustrationen von badenden Frauen um einen Gesundheitsratgeber für Frauen handeln. Fest steht: Seit seiner Wiederentdeckung im Jahr 1912 ist das Manuskript ein Enigma.
Der Römische Lochkrug
Der Vogel von Sakkara
Römische Dodekaeder
Seit dem 18. Jahrhundert stoßen Archäologen im ehemaligen Römischen Reich zwischen Ungarn und Belgien auf mysteriöse Objekte: kleine, hohle Dodekaeder aus Kupferlegierung mit jeweils zwölf fünfeckigen Seiten. Das erste Exemplar wurde 1739 in England ausgegraben, bisher wurden 116 einzelne Dodekaeder gefunden – oft zusammen mit Münzen. Waren sie Spielzeug für die Kinder der römischen Elite? Waffen, die im Kampf eingesetzt wurden? Oder einfach nur hübsche Ausstellungsstücke für Bücherregale?
Einige Theorien besagen, dass mit ihnen die Zukunft vorhergesagt wurde – andere gehen davon aus, dass sie als Strickspulen zur Herstellung von Handschuhfingern eingesetzt wurden. Ihre genaue Funktion ist bis heute ein Rätsel.
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Der Mechanismus von Antikythera
Die geköpften Falken aus Ägypten
Das Turiner Grabtuch
Das Grabtuch von Turin ist ein Leinentuch, das ein schwaches, vergilbtes Bild eines unbekleideten, gekreuzigten Mannes trägt. Einige Christen glauben, es sei das Grabtuch von Jesus. Der Turiner Dom im norditalienischen Piemont, wo es seit mehr als vier Jahrhunderten aufbewahrt wird, ist ein bekannter Pilgerort.
Unter Historikern und Theologen hat das Tuch eine Debatte ausgelöst: Einige glauben, dass es echt sei, andere halten es für einen mittelalterlichen Schwindel. Trotz intensiver wissenschaftlicher Untersuchungen bleiben die Zweifel an der Echtheit des Grabtuches bestehen.
Der Römer-Kopf von Tecaxic-Calixtlahuaca
Als der Archäologe Romeo H. Hristov im Jahr 1933 in einer Grabstätte im Toluca-Tal, nur 70 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt, einen Opferkopf aus dem Römischen Reich fand, stellte er sich viele Fragen: Beweist dieser faszinierende Fund, dass zwischen den alten Römern und den Indigenen Mesoamerikas Kontakt bestand, oder schleppten spanische Konquistadoren das Relikt aus Europa ein? Oder handelt es sich hier gar um einen Schwindel? Die Wahrheit bleibt möglicherweise für immer verborgen. Jüngste Tests datieren die Figur jedoch auf das 9. bis 13. Jahrhundert n. Chr., entgegen Hristovs ursprünglicher Annahme, es stamme aus dem 2. Jahrhundert.
Der Stein vom Lake Winnipesaukee
In der Nähe des Ufers vom Lake Winnipesaukee in US-Bundesstaat New Hampshire stießen Arbeiter im Jahr 1872 beim Eingraben eines Zaunpfahls in 1,8 Meter Tiefe auf ein mysteriöses eiförmiges Objekt. Nachdem sie es vom Schlamm befreit hatten, kamen auf dem Quarzit Schnitzereien zum Vorschein, darunter eine Ähre, rätselhafte Kreise und ein Gesicht.
150 Jahre später sind die Herkunft und Bedeutung des Objekts immer noch ein Rätsel. Die Zeitschrift „American Naturalist“ beschrieb es damals als indigenes Relikt und vermutete, es sei zum Gedenken an einen Friedensvertrag zwischen zwei Stämmen angefertigt worden. Andere Theorien besagen, es handele sich um einen Geburtsstein oder ein uraltes Werkzeug.
Der Aluminiumkeil von Aiud
Im Zuge von Ausgrabungen im rumänischen Aiud stießen Forscher im Jahr 1974 in elf Metern Tiefe auf einen keilförmigen Gegenstand, der neben Knochen eines Mammuts vergraben lag. Das Rätsel um den Fundgegenstand vergrößerte sich, als man feststellte, dass der Keil aus Aluminium gefertigt war.
Das Vorkommen der Mammutknochen ließ auf ein Alter von etwa 11.000 Jahren schließen, die Aluminiumgewinnung begann jedoch erst im Jahr 1856. Ein Rätsel für die Ewigkeit? Nach heutigem Forschungsstand handelt es sich bei dem Keil lediglich um einen Zacken aus einer Baggerschaufel.
Die Karte des Piri Reis
Der Londoner Kristallschädel
Lange wurden Kristallschädel mit den Azteken und Maya in Verbindung gebracht, und sie haben seit ihrer Entdeckung die Fantasie der Menschen angeregt. Die makellose Oberfläche des Quarzes lässt auf etwas Überirdisches schließen, und einige Anhänger der New-Age-Bewegung schrieben den Funden paranormale Fähigkeiten zu. Leider handelt es sich bei nahezu allen in Museen ausgestellten Exemplaren um Fälschungen.
Der berühmte Kristallschädel, der sich heute im British Museum in London befindet, tauchte erstmals 1881 im Kuriositätengeschäft von Eugène Boban in Paris auf. Als Boban versuchte, das Objekt 1885 in Mexiko-Stadt zu verkaufen, wurde dieses von einem mexikanischen Kurator als Fälschung deklariert.
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