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Hier wurden alte Kriegsbunker durch Zufall wiederentdeckt

Sechs Bunker, die zufällig wiederentdeckt wurden

By Alanna Lynott · May 26, 2025

Originally published on loveEXPLORING

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31 slides 13 min read
KURT DESPLENTER / BELGA / AFP via Getty Images

Erstaunliche Schutzorte in Bildern

Luftschutzbunker sind definitionsgemäß keine Orte, die Blicke auf sich lenken sollen. Oft haben sie getarnte Eingänge, die im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten sind – und die unterirdischen Schutzorte, in denen Zivilisten und Soldaten im Krieg Schutz fanden, mit ihnen. Dann braucht es findige Archäologen oder Zufallsentdeckungen bei Bauarbeiten, um diese Schutzorte wieder ans Tageslicht zu bringen.

Entdecken Sie in unserer Bildgalerie sechs alte Bunker, die an erstaunlichen Orten wieder zum Vorschein kamen ...

Adaptiert von Barbara Geier

Photography to remember WWOne

Bunker und Stollen aus dem Ersten Weltkrieg in Wijtschate, Belgien

Im Jahr 2019 stießen Bauarbeiter, die im Zentrum des belgischen Ortes Wijtschate ein neues Abwassersystem errichteten, auf einen deutschen Weltkriegsbunker. Die mit den darauffolgenden Ausgrabungen beschäftigten Archäologen erkannten schnell, dass sie es mit einem der größten unterirdischen Bunker- und Tunnelsysteme des Ersten Weltkriegs zu tun hatten, in dem sich möglicherweise sogar noch die Überreste gefallener Soldaten befinden könnten. 

Dank der Bilder auf der Facebook-Seite „Photography to remember WWOne“, auf der an den Ersten Weltkrieg erinnert wird, können wir einen Blick auf die Entdeckungen des Archäologenteams werfen. 

Photography to remember WWOne

Bunker und Stollen aus dem Ersten Weltkrieg in Wijtschate, Belgien

Insgesamt wurden sechs Eingänge zu dem Bunkerkomplex gefunden, zu denen man jeweils 21 Holzstufen hinuntersteigen musste. In einer Tiefe von gut sechs Metern hätten die 300 deutschen Soldaten, die sich in dem unterirdischen Stollensystem aufhielten, vor Angriffen geschützt sein müssen.

Bei der Schlacht bei Messines im Jahr 1917 feuerten britische, irische und australische Truppen allerdings Millionen von Granaten auf die Anlage ab, sodass die Wände und Decken einstürzten und die Soldaten unter der Erde eingeschlossen wurden.

Photography to remember WWOne

Bunker und Stollen aus dem Ersten Weltkrieg in Wijtschate, Belgien

Die hier zu sehenden Holzbretter, die bei den Ausgrabungen gefunden wurden, sollten den Soldaten im schlammigen und nassen Untergrund Halt geben. Auch eine Metalltrage für Verwundete entdeckten die Archäologen bei ihrer Arbeit.

Photography to remember WWOne

Bunker und Stollen aus dem Ersten Weltkrieg in Wijtschate, Belgien

Zu den an der Fundstelle geborgenen Weltkriegsartefakten gehörte auch dieses perfekt erhaltene Wagenrad sowie Gasgranaten, Mörser, Stabgranaten, ein Medaillon, Kugeln und sogar Stiefelabsätze von Soldaten. Laut dem Institut für flämisches Kulturerbe, das die Ausgrabungen beauftragt hatte, war das Dorf Wijtschate im Ersten Weltkrieg völlig zerstört worden, was die hohe Zahl der gefundenen Artefakte erkläre.

Photography to remember WWOne

Bunker und Stollen aus dem Ersten Weltkrieg in Wijtschate, Belgien

Nach der Entdeckung der unterirdischen Anlage beschrieb der deutsche Militärhistoriker Robin Schäfer in den Medien das Potenzial der Bunker als „echte Zeitkapsel“, um möglicherweise sogar die Schicksale von Vermissten zu klären. Was mit dem Träger dieses deutschen Helmes passiert ist und ob er nach der Schlacht gefangen genommen oder unter der Erde begraben wurde, wird aber wohl für immer verborgen bleiben.

Sam De Decker / Kris Vandevorst Agency / Immovable Heritage

Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in Knokke-Heist, Belgien

Im April 2024 wurden bei Arbeiten zur Wiederherstellung von Naturflächen in einem Park im Ortsteil Heist der flämischen Küstenstadt Knokke drei völlig intakte Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Obwohl bekannt war, dass die Deutschen im Krieg in Heist einen Stützpunkt unterhalten hatten, waren die Experten vom Ausmaß des Fundes nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche überrascht.

Sam De Decker / Kris Vandevorst Agency / Immovable Heritage

Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in Knokke-Heist, Belgien

Die rund 67 Kilometer lange Küstenlinie von Flandern ist größtenteils von Dünen geprägt und in beiden Weltkriegen fanden dort heftige Kämpfe statt. Während des Ersten Weltkriegs waren dort zwei schwere deutsche Artilleriebatterien stationiert, zu denen Kanonen, Beobachtungsbunker, Kasernen und verschiedene Schützengräben und Barrikaden gehörten. 

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde fast alles abgerissen – nur um nur ein paar Jahrzehnte später wieder aufzurüsten.

Sam De Decker / Kris Vandevorst Agency / Immovable Heritage

Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in Knokke-Heist, Belgien

1942 begannen die Deutschen im heutigen Knokke-Heist mit dem Bau des „Stützpunkt Heist“. Es sollte Teil von Hitlers Atlantikwall werden, der sich von der nördlichsten Spitze Norwegens bis zur französisch-spanischen Grenze erstreckte.

Bei den diesjährigen Ausgrabungen entdeckten Archäologen drei sogenannte Gruppenunterstände des Typs VF 2a. Einer dieser Bunker ist hier im Bild zu sehen. Aufgrund von Luftaufnahmen und historischen Unterlagen gehen die Experten davon aus, dass es sich beim „Stützpunkt Heist“ um eine „uneinnehmbare Festung“ handelte, mit rund sechzig Gebäuden, darunter Munitionsbunker, Kasernen, Plattformen für schwere Geschütze und ein Panzerschutzwall.

Sam De Decker / Kris Vandevorst Agency / Immovable Heritage

Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in Knokke-Heist, Belgien

Die Bunker lagen fast 80 Jahre lang verlassen und vergessen unter einer dicken Lage Sand. Jeder misst sechs auf sieben Meter und hat Wände und ein Dach aus ein Meter dickem Stahlbeton. Bei den Ausgrabungen stießen die Archäologen zudem auf zwei Schützengräben aus Backstein, einen Betonweg und einen Brunnen. 

Man geht davon aus, dass es unter dem Sand mit ziemlicher Sicherheit noch weitere Gebäude gibt, die allerdings vorerst begraben bleiben.

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Eddydemunter / Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0]

Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in Knokke-Heist, Belgien

Die Archäologen fanden auch einiges an „Kriegsmüll“, wie Kochutensilien, Fragmente von Wasserleitungen, Kabel und sogar Munition. Nachdem die Bunker nach ihrer Ausgrabung dokumentiert, fotografiert und vermessen worden waren, entschied man in Knokke-Heist, dass die Wiederherstellungsarbeiten der Dünen Vorrang vor den Kriegsentdeckungen haben und die Bunker wurden wieder zugeschüttet.

Tom Jolliffe / Wikimedia Commons [CC BY-SA 2.0]

Amerikanischer Übungsbunker aus dem Zweiten Weltkrieg am Saunton Sands Strand, Großbritannien

Die Überreste dieses Bunkers aus der Kriegszeit sind nicht unter der Erde verborgen, sondern verschmelzen so gut mit ihrer Umgebung, dass man sie nicht wahrnimmt. 

Der Archäologiedozent David Etheridge schaute 2021 allerdings genauer hin: Als er im Urlaub an einem Strand in Devon saß, fiel ihm am Fuß der Klippen etwas auf, das von Menschenhand erschaffen wurde. Können Sie es auch sehen?

David Etheridge

Amerikanischer Übungsbunker aus dem Zweiten Weltkrieg am Saunton Sands Strand, Großbritannien

Diese in die zerklüftete Felswand eingebaute Betonmauer war Teil eines zerstörten amerikanischen Übungsbunkers aus dem Zweiten Weltkrieg am Saunton Sands Strand in der Nähe des Dorfes Saunton. Sie nutzt geschickt eine der vielen natürlichen Höhlen, die sich dort durch Erosion in die Felswand gegraben haben.

Der Übungsbunker wurde von den amerikanischen Soldaten gebaut, die sich an den Stränden von Nord-Devon auf den sogenannten D-Day vorbereiteten, an dem die Alliierten an den Stränden der Normandie landeten, um Europa von Hitler zu befreien.

David Etheridge

Amerikanischer Übungsbunker aus dem Zweiten Weltkrieg am Saunton Sands Strand, Großbritannien

Im Inneren des Bunkers sind die von Menschenhand geschaffenen Elemente der Höhle deutlich zu erkennen. Der Zufallsentdecker Etheridge wusste, dass der Strand vom US-Militär zur Vorbereitung auf den D-Day genutzt worden war, und stellte daher die Vermutung an, dass der Bunker Teil des Übungsgeländes war. Nachdem er bei seinen eigenen Recherchen zu dem Übungsbunker keine Aufzeichnungen gefunden hatte, kontaktierte er einen örtlichen Archäologen.

David Etheridge

Amerikanischer Übungsbunker aus dem Zweiten Weltkrieg am Saunton Sands Strand, Großbritannien

„Wenn ich den Bunker nicht entdeckt hätte, wäre er in ein paar Jahren vom Meer verschluckt worden, ohne dass es irgendjemand gemerkt hätte“, so Etheridge. „Die Landung der Alliierten an den Stränden der Normandie ist ein wichtiger Teil unserer nationalen Geschichte und dieses kleine Bauwerk spielte eine wichtige Rolle für den D-Day-Erfolg.“

Der Bunker wurde inzwischen von den lokalen Behörden in ein Kataster aufgenommen (Historic Environment Record), das in Großbritannien historische Artefakte eines bestimmten Gebiets registriert.

Simon J Beer / Shutterstock

Amerikanischer Übungsbunker aus dem Zweiten Weltkrieg am Saunton Sands Strand, Großbritannien

Der Rolle, die der Saunton Sands Strand für den Ausgang des Zweiten Weltkriegs spielte, wird auch heute noch gedacht, denn dort finden häufig Reenactments statt (Bild), bei denen die historischen Ereignisse dieser Zeit authentisch nachgestellt werden.

MYCHELE DANIAU / AFP via Getty Images

Batterie Maisy in Grandcamp-Maisy, Frankreich

Die Geschichte der Entdeckung dieses Bunkers erinnert an einen Indiana-Jones-Film: Der britische Militärhistoriker Gary Sterne hatte seine Position auf einer alten Karte entdeckt, die wiederum in der Tasche der Hose eines US-Soldaten gesteckt hatte, die auf einer Messe für Erinnerungsstücke verkauft worden war.

Die 1942 erbaute Batterie in der französischen Normandie-Gemeinde Grandcamp-Maisy war während der D-Day-Landung eine wichtige deutsche Stellung, die sich über das Äquivalent von vier Fußballfeldern erstreckte. Nach dem Krieg lag sie über mehr als 60 Jahre lang begraben, bis Sterne den Komplex 2006 ausgrub.

MYCHELE DANIAU / AFP via Getty Images

Batterie Maisy in Grandcamp-Maisy, Frankreich

Historiker hatten lange über den Standort der Batterie debattiert und waren der Meinung, dass das von Sterne (Bild) identifizierte Areal „nur Felder“ waren. Nachdem der britische Militärhistoriker allerdings in die Normandie gereist war, stieß er vor Ort tatsächlich auf einen Eingang zu dem Komplex, den sich Mutter Natur fast völlig zurückerobert hatte.

MYCHELE DANIAU / AFP via Getty Images

Batterie Maisy in Grandcamp-Maisy, Frankreich

Bei seinen mehr als zweijährigen Ausgrabungsarbeiten entdeckte der Brite die Überreste von Bunkern, Schützengräben, einem Feldlazarett, Büros und einem Gehäuse für ein 155-mm-Geschütz. Insgesamt soll die Batterie aus vier Kanonen, vier 105-mm-Geschützen und zwölf Flugabwehrkanonen bestanden haben.

Besucher können die Ausgrabungsstätte und ein Museum besuchen, das Sterne an der Stelle des Fundortes eröffnet hat.

MYCHELE DANIAU / AFP via Getty Images

Batterie Maisy in Grandcamp-Maisy, Frankreich

Aufgrund ihrer Nähe zum Omaha Beach – einem der fünf Strände, an denen die Alliierten am D-Day landeten – war die Batterie Maisy für die Deutschen von großer strategischer Bedeutung. 2.400 US-amerikanische Soldaten starben am Omaha Beach und viele dieser Verluste dürften durch die Geschütze in Maisy verursacht worden sein.

MYCHELE DANIAU / AFP via Getty Images

Batterie Maisy in Grandcamp-Maisy, Frankreich

2020 wurden bei einer erneuten Ausgrabung weitere Bunker ans Tageslicht gebracht, die seit 75 Jahren unentdeckt geblieben waren und an den schicksalsträchtigen D-Day im Juni 1944 erinnern.

Die blutjungen Soldaten, die an der Invasion der Normandie und Einnahme der Batterie Maisy beteiligt waren, begleitete die Erinnerung daran ihr Leben lang. In einem Interview im amerikanischen Fernsehen erinnerte sich ein ehemaliger US-Soldat, der zum Zeitpunkt der D-Day-Landung 17 Jahre alt war, dass der Nahkampf bei den unterirdischen Bunkern der Batterie Maisy fast noch schlimmer als die Landung am Omaha Beach war.

@slocal_estate_auctions / TikTok

Luftschutzbunker aus dem Kalten Krieg in Kalifornien, USA

Nicht nur die Bunker des Ersten und Zweiten Weltkriegs haben überdauert. Auch der Kalte Krieg hat auf der ganzen Welt seine Spuren in Form von Atomschutzbunkern hinterlassen und das manchmal an den überraschendsten Orten.

So fand die US-amerikanische Antiquitätenjägerin Jennifer Little 2021 in einem Haus in Kalifornien einen gänzlich unerwarteten Schatz.

@slocal_estate_auctions / TikTok

Luftschutzbunker aus dem Kalten Krieg in Kalifornien, USA

Als die Amerikanerin in dem Gebäude, aus dem sie Antiquitäten bergen wollte, Möbel im Schlafzimmer verrückte, fand sie diesen hier zu sehenden Gullydeckel. Er versteckte sich unter einer schweren Anrichte und war teilweise vom Teppichboden verdeckt. 

Lüftungsschlitze in den Wänden und Ecken des Raums waren die einzigen Hinweise auf das, was sich unter dem Deckel befand.

@slocal_estate_auctions / TikTok

Luftschutzbunker aus dem Kalten Krieg in Kalifornien, USA

Jennifer Little schickte Ihren Mann nach unten ins Dunkle, um mehr herauszufinden. Das Paar ging zunächst davon aus, es mit einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg zu tun zu haben. Ihnen wurde aber schnell klar, dass es sich um einen Atomschutzbunker aus den 1950er-Jahren handelte und damit um ein Überbleibsel aus dem Kalten Krieg.

@slocal_estate_auctions / TikTok

Luftschutzbunker aus dem Kalten Krieg in Kalifornien, USA

Der Bunker war voller Schutt und Staub und nicht mehr wetterfest. Littles Mann entdeckte zwei Etagenbetten und ein Pissoir sowie einen separaten Lagerraum für Lebensmittel.

Das Haus wurde 1951 gebaut, auf dem Höhepunkt des Koreakriegs. Im selben Jahr wurde auch ein amerikanisches Ehepaar wegen Weitergabe von Atomgeheimnissen an die Sowjets verurteilt. Die Atomschutzbunker-Entdeckerin Little geht daher davon aus, dass der Bunker zeitgleich mit dem Haus gebaut wurde – und sicher ein zusätzliches Verkaufsargument war.

@slocal_estate_auctions / TikTok

Luftschutzbunker aus dem Kalten Krieg in Kalifornien, USA

Diese staubbedeckten Flaschen und Gläser standen in der Nähe der Betten und gehörten wahrscheinlich zu den Vorräten, die von den Hausbesitzern in dem Bunker gelagert wurden.

KURT DESPLENTER / BELGA / AFP via Getty Images

Bunker des deutschen Atlantikwalls in Middelkerke, Belgien

Im Jahr 2021 stießen Arbeiter beim Bau eines neuen Casinos in dem belgischen Küstenort Middekerke auf die Reste eines Bunkers. Die Bauarbeiten wurden gestoppt und Archäologen fanden bei darauf folgenden Ausgrabungen in dem sandigen Gelände sogar einen zweiten Bunker. 

 

Belga News Agency / Alamy Stock Photo

Bunker des deutschen Atlantikwalls in Middelkerke, Belgien

Die Bunker gehörten zum belgischen Teil des deutschen Atlantikwalls. Nach dem Krieg wurden ein Casino und ein Parkplatz über ihnen errichtet und sie gerieten in Vergessenheit.

Wie die folgenden Bilder zeigen, waren die Innenräume der Bunker nach all den Jahrzehnten immer noch bemerkenswert gut erhalten ...

KURT DESPLENTER / BELGA / AFP via Getty Images

Bunker des deutschen Atlantikwalls in Middelkerke, Belgien

In den geräumigen Bunkern mit ihren relativ hohen Decken waren immer noch die Original-Wandbeschriftungen zu sehen. Waffen oder persönliche Gegenstände wurden keine gefunden, da sie wahrscheinlich von den kanadischen oder britischen Truppen, die das Gebiet befreiten, mitgenommen wurden.

Belga News Agency / Alamy Stock Photo

Bunker des deutschen Atlantikwalls in Middelkerke, Belgien

Der flämische Minister für Kulturerbe, der die Bunker besichtigte, wies danach auf deren Bedeutung hin: „Es geht nicht nur um das, was konkret gefunden wird, sondern auch um die dazugehörige Geschichte. Die Bunker vermitteln uns eine bessere Vorstellung davon, wie sich der Krieg hier abgespielt hat.“

Didier Messens/Getty Images

Bunker des deutschen Atlantikwalls in Middelkerke, Belgien

Nach einer sorgfältigen Dokumentierung durch die Archäologen wurden die Bunker abgerissen, um den Bau des neuen Casinos zu ermöglichen (im Bild). Angesichts knapp zwei Meter dicker Betonmauern, die zum Schutz der Soldaten im Inneren errichtet worden waren, dürfte dies kein einfacher Job gewesen sein.

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