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15 Wohnmobil-Strecken in Europa, die Sie nicht verpassen sollten (eine davon in Deutschland)

15 der besten Wohnmobil-Routen in Europa

By Chris Sayer · September 14, 2025

Originally published on loveEXPLORING

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31 slides 12 min read
Alexander_Magnum/Shutterstock

Mit dem Camper auf große Tour

Campingurlaub mit dem Wohnmobil boomt. Seit 2017 hat sich die Anzahl der zugelassenen Reisemobile in Deutschland verdoppelt: Anfang 2024 waren es knapp 908.000 – ein neuer Rekord. Was gibt es auch Besseres, als die Freiheit zu genießen, Abenteuer zu erleben und immer das eigene Bett dabei zu haben? 

Ob Sie gerade Ihren ersten Roadtrip planen oder schon viele Straßenkilometer Erfahrung gesammelt haben – hier finden Sie 15 Routen in Europa, die Sie garantiert begeistern werden. Los geht’s! 

Adaptiert von Rebecca Andel

Dennis Beetlestone/Alamy Stock Photo

Portugal: Von Braga nach Faro

Portugal ist gerade DAS Reiseziel. Jeder schwärmt von günstigen Flügen, traumhaften Stränden, pulsierenden Städten und würzigem Piri-Piri-Hähnchen. Doch die meisten starten ihre Reise direkt im Süden – dabei lohnt es sich, im Norden zu beginnen.

Braga, eine lebendige Universitätsstadt, ist der perfekte Ausgangspunkt. Bevor es auf die Straße geht, sollte dort eine Prise Kultur auf dem Programm stehen: Die Barockkirchen der Stadt sind beeindruckend, allen voran das auf einem Hügel thronende Heiligtum Bom Jesus do Monte. Ein perfekter Ort für den ersten Reise-Schnappschuss! 

Pixel To The People/Shutterstock

Portugal: Von Braga nach Faro

Der erste Halt auf der 692-Kilometer-Entdeckungstour durch Portugal ist Porto. Die Stadt am Douro-Fluss liegt eingebettet zwischen Hügeln und ist ein echtes Juwel, besonders für Feinschmecker. Probieren Sie die lokale Spezialität Francesinha, ein Sandwich mit geschmolzenem Käse, Fleisch und würziger Sauce. Im Anschluss führt die Route nach Aveiro: Das „Venedig Portugals“ bezaubert mit seinen malerischen Kanälen und charmanten Gondeln. 

Nächster Halt: Lissabon. Die Pink Street mit ihren angesagten Bars und Restaurants sowie die historische Altstadt gehören definitiv auf die To-do-Liste. Und das Beste kommt zum Schluss: An der Algarve warten weite Strände für die wohlverdiente Entspannung nach den langen Kilometern.

Francois Roux/Shutterstock

Frankreich: Route des Grandes Alpes

Drei Nationalparks, siebzehn Gebirgspässe und 700 atemberaubende Kilometer – die Route des Grandes Alpes ist ein Paradies für Wohnmobil-Reisende. Diese legendäre Strecke führt mitten durch das Herz der französischen Alpen mit herrlichen Landschaften und über kurvenreiche Straßen, die Fahrkunst erfordern.

Pyty/Shutterstock

Frankreich: Route des Grandes Alpes

Los geht’s am Genfersee und von dort reiht sich ein Highlight ans nächste. Die Route führt durch den Écrins-Nationalpark, das Naturreservat Queyras und zum krönenden Abschluss über den Bergpass Col de Turini. 

Nach der aufregenden Fahrt empfiehlt sich eine Nacht in Briançon, Frankreichs höchstgelegener Stadt, deren Vauban-Festungsbau zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Von dort aus geht die Reise weiter nach Nizza, wo die Sonne der Côte d’Azur wartet.

Slatan/Shutterstock

Rumänien: Transfogarascher Hochstraße

Für die legendäre Transfogarascher Hochstraße reicht ein Wochenende. Die „Transfǎgǎrǎşan“ ist kurz, aber dafür umso spektakulärer und verläuft als zweithöchste Passstraße Rumäniens von der Großen Walachei nach Siebenbürgen – abwechslungsreiche Landschaften und beeindruckende Ausblicke garantiert.

Porojnicu Stelian/Shutterstock

Rumänien: Transfogarascher Hochstraße

Die Strecke ist ein wahres Paradies für alle, die ein wenig Nervenkitzel lieben. Sie ist zwar nur 90 Kilometer lang, aber die Highlights entlang der Strecke machen jede Minute unvergesslich. Sehenswert ist die Poenari-Burg, das einstige Zuhause von Vlad dem Pfähler oder der Gletschersee Bâlea auf 2.000 Metern Höhe, wo sich eine heiße Schüssel der traditionellen sauren Gemüsesuppe Ciorba empfiehlt.

Nok Lek Travel Lifestyle/Shutterstock

Österreich: Die Romantikstraße

Wenn es eine Straße gibt, die wie gemacht ist für Verliebte, dann ist es die Romantikstraße. Wein, romantische kleine Gasthäuser, glitzernde Seen und Wellness ... Auf dieser 451 Kilometer langen Route, die Wien mit Salzburg verbindet, ist jeder Kilometer ein Erlebnis. 

Tomas Marek/Shutterstock

Österreich: Die Romantikstraße

Die gemütliche Route führt die Donau entlang und ist gesäumt von Dörfchen, die aussehen, als wären sie aus einem Film. Ein Highlight ist das kleine Kurstädtchen Bad Ischl, das Kaiser Franz Joseph „Himmel auf Erden“ nannte. Ein entspannter Stopp in den historischen Thermen lohnt sich, bevor die Tour im nahe gelegenen Salzburg, der Stadt von Mozart, Kultur und Geschichte, endet.

Marin Bodulusic/Shutterstock

Kroatien: Von Zagreb nach Dubrovnik

Kroatien hat sich in den letzten Jahren zu einem immer beliebteren Reiseland entwickelt, das mit Traumstränden genau wie historischen Städten lockt. Für den ultimativen Roadtrip startet die Route in Zagreb, von wo aus es 604 Kilometer in Richtung Süden nach Dubrovnik geht.

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DaLiu/Shutterstock

Kroatien: Von Zagreb nach Dubrovnik

Unterwegs warten erst die Plitvicer Seen mit ihren türkisfarbenen Wasserfällen und die historischen Ruinen der Küstenstadt Zadar. Weiter südlich sollten Sie Ihr Wohnmobil parken und zu den Dalmatinischen Inseln übersetzen. Hvar ist ideal für alle, die Unterhaltung suchen, während Korčula mit seiner reichen Geschichte beeindruckt.

Und der krönende Abschluss? Dubrovnik, die berühmte Kulisse von „Game of Thrones“.

Rolf G Wackenberg/Shutterstock

Deutschland: Deutsche Märchenstraße

Ein Liebling vor der Haustür ist die Deutsche Märchenstraße, die auf 595 Kilometern durch die Geschichtenwelt der Gebrüder Grimm führt. Die Tour startet in Hanau, dem Geburtsort der Grimms, und führt von dort in den Norden. 

hecke61/Shutterstock

Deutschland: Deutsche Märchenstraße

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Dornröschenschloss in Sababurg und Rapunzels Turm in Trendelburg. In Hameln können Sie den Spuren des Rattenfängers folgen und in Kassel wartet das Brüder-Grimm-Museum – ein Muss für alle Märchenfreunde! 

Entlang der Strecke gibt es zahlreiche geführte Touren, um noch tiefer in die Märchenwelt einzutauchen. Dazu laden Naturparks und Wälder ein, mal so richtig durchzuatmen und die Landschaft zu genießen.

Sylvie Pabion Martin/Shutterstock

Schottland: North East 250

Die North Coast 500 ist eine berühmte und viel befahrene Route durch die schottischen Highlands. Aber es gibt eine ebenso beeindruckende Alternative: die North East 250. Sie ist kürzer, kompakter und nicht weniger spektakulär. 

Kirstin Gault/Shutterstock

Schottland: North East 250

Diese 414 Kilometer lange Strecke startet und endet in Aberdeen. Während der Fahrt sieht man alles, was Schottland so besonders macht: Burgen, Täler, die Cairngorms-Berge und wunderschöne Strände entlang der Moray-Küste. Und natürlich gibt es Whisky. Viele Destillerien bieten Fahrerkits an, damit Sie die Verkostung auf dem Campingplatz nachholen können, zum Beispiel auf dem Glenmore Campsite in Aviemore. 

Mazur Travel/Shutterstock

Polen: Von Krakau nach Blizne

Lust auf eine Reise in die Vergangenheit auf der Fahrt von Polens zweitgrößter Stadt zu einem der geschichtsträchtigsten kleinen Dörfer des Landes? In der polnischen Region Süd-Malopolska warten die berühmten hölzernen Kirchen darauf, entdeckt zu werden. Sie gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und haben die Jahrhunderte fast unbeschadet überstanden. 

Nahlik/Shutterstock

Polen: Von Krakau nach Blizne

Die Route führt in Richtung Osten durch Orte wie Lipnica Murowana, Binarowa und Sekowa. In Hacźow kann die größte gotische Holzkirche Europas bewundert werden. Am Zielort Blizne wartet mit der Allerheiligenkirche ein Meisterwerk aus dem 15. und 16. Jahrhundert mit beeindruckenden Innenmalereien. Und die ein oder andere leckere Pirogge sollte man sich auf der Strecke auch gönnen ...

ercule/Shutterstock

Spanien: Von Bilbao nach La Rioja

Das Ziel La Rioja verrät, worum es bei dieser Tour geht. Weinliebhaber sind auf dieser 343 Kilometer langen Route genau richtig. Tipp: Reisen Sie Ende September, um die besten Tropfen zu probieren und die entspannte Lebensart der Region in vollen Zügen zu genießen. 

Doch bevor es ins Weinparadies geht, führt der Weg am Ausgangsort Bilbao in das fantastische Guggenheim-Museum. Beste Aussichten über die Stadt gibt es vom Artxanda-Berg, auf den eine Zahnradbahn führt.

Eduardo Blanco/Alamy Stock Photo

Spanien: Von Bilbao nach La Rioja

Nächster Halt: San Sebastián. Hier wird nach wie vor darüber gestritten, wer die besten Pintxos – tapasähnliche kleine Happen – serviert. Unbedingt ausprobieren!

Nach den Stränden von Hondarribia, Biarritz und dem Flair von Pamplona erreichen Sie die Zielregion La Rioja mit der Wein-Hauptstadt Haro. Wer im Juni unterwegs ist, kann dort an der „Batalla de Vino“ (Weinschlacht) teilnehmen – der Name des jährlichen Weinfests sagt alles ...

Matt Elliott/Shutterstock

Wales: Der Cambrian Way

Der actionreichste Roadtrip dieser Liste führt durch Wales. Auf dem „Cambrian Way“ kann alles zum Einsatz kommen: Wanderschuhe, Neoprenanzug, Fahrradhelm – und sogar Trampolinsocken ... 

Die Route führt durch zwei Nationalparks – Snowdonia und die Brecon Beacons – sowie durch die Cambrian Mountains. 

Harry Engels/Getty Images

Wales: Der Cambrian Way

Unterwegs gibt es zahlreiche spannende Stopps. In Gwynedd wartet ein unterirdischer Trampolinpark, in den Brecon Beacons Mountainbike-Trails und an der Küste von Llandudno können Sie sich beim Kitesurfen austoben. Das Cardiff International White Water Center bietet dazu noch Wildwasser-Abenteuer.

Entlang des Cambrian Way gibt es zahlreiche gemütliche Campingplätze, auf denen man Energie für den nächsten Tag tanken kann. 

ValerioMei/Shutterstock

Italien: Von Sulmona nach Fonte Cerreto

Sulmona und Fonte Cerreto sind definitiv keine italienischen Touristenhochburgen. Zum Glück! Diese Route führt auf abgelegenen Straßen durch die Region Abruzzen – quasi mitten im „Wadenmuskel“ des italienischen Stiefels. Die 257 Kilometer haben es dabei in sich. Kurvige Straßen, spektakuläre Natur – und ein besonderes Festival ...

Antonio Masiello/Getty Images

Italien: Von Sulmona nach Fonte Cerreto

Nur 20 Kilometer von Sulmona entfernt liegt Cocullo, wo jedes Jahr im Mai das wohl verrückteste Fest Europas stattfindet: das „Festa dei Serpari“ (Schlangenfest). Dabei wird die Statue von San Domenico, dem Schutzpatron des Dorfes, mit lebendigen Schlangen geschmückt und durch die Straßen getragen.

Weiter geht es mit schneebedeckten Bergen, wilden Bären, uralten Wäldern und einsamen Straßen, die sich durch die Landschaft schlängeln. Wer eine außergewöhnliche Route sucht, ist hier richtig. Aber aufpassen: Zur falschen Jahreszeit kann die Straße eine echte Herausforderung sein. 

Andrei Armiagov/Shutterstock

Norwegen: Die Atlantikstraße

Eine der schönsten Straßen Europas ist nur knapp zehn Kilometer lang. Klingt fast wie ein Witz, oder? Aber genau diese kurze Strecke – die Atlantikstraße – sollte definitiv auf der To-do-Liste von Wohnmobil-Fans stehen.

Bjorn H Stuedal/Shutterstock

Norwegen: Die Atlantikstraße

Die Atlanterhavsveien, wie sie auf Norwegisch heißt, führt über acht kleine Schäreninseln und die Brücken, die sie miteinander verbinden. Die westliche Küste Norwegens, bekannt für ihre rauen Wellen und dramatischen Landschaften, macht diese Fahrt so besonders. 

Das Beste daran: Sie können die Atlantikstraße wunderbar in einen längeren Roadtrip einbauen, zum Beispiel von Trondheim aus, der früheren Hauptstadt Norwegens. Hier gibt es Fotomotive zuhauf. 

mark gusev/Shutterstock

Irland: Der Wild Atlantic Way

Der 2.600 Kilometer lange Wild Atlantic Way entlang der wilden Westküste Irlands ist der Klassiker unter den Roadtrips. Die Zeit für die Gesamtstrecke fehlt? Kein Problem: Die Route ist in 14 Abschnitte aufgeteilt, sodass auch kürzere Wohnmobil-Abenteuer bleibende Eindrücke hinterlassen.

Michael Thaler/Shutterstock

Irland: Der Wild Atlantic Way

In Connemara begeistern auf den 177 Kilometern zwischen Clifden und Galway dramatische Küstenabschnitte und die Maamturk-Berge. Auf der Dingle-Halbinsel (152 Kilometer von Tralee nach Castlemaine) lassen sich Delfine beobachten, und falls Sie etwas wirklich Ungewöhnliches erleben möchten, besuchen Sie Dorinish, eine kleine Insel in Clew Bay, die früher John Lennon und Yoko Ono gehörte. Dort gab es in den 1970er-Jahren sogar eine Hippie-Kommune!

Alexander_Magnum/Shutterstock

Island: Die Ringstraße

Zeit für einen Roadtrip, der an aktiven Vulkanen vorbeiführt: Islands Ringstraße verbindet nicht nur die wichtigsten Städte der Insel, sondern eröffnet Wohnmobil-Reisenden auch spektakuläre Landschaften und sorgt für echtes Abenteuer-Feeling. 

Mumemories/Shutterstock

Island: Die Ringstraße

Die Natur hier ist beeindruckend: schwarze Strände (zum Beispiel Reynisfjara), endlose Lavafelder und der Gletschersee Jökulsárlón, auf dem leuchtend blaue Eisberge durchs Wasser treiben und Kajaktouren möglich sind.

Zwischen den vielen Stopps gibt es übrigens auch einige Orte, an denen es sich sehr gut entspannen lässt, wie zum Beispiel im versteckten Geothermalbecken Seljavallalaug. Wildcampen ist in Island zwar nicht erlaubt, aber entlang der 1.328 Kilometer langen Route gibt es viele Campingplätze, so zum Beispiel das Vik Camping in Islands südlichstem Dorf.

GidioiDiana/Shutterstock

England: Der Atlantic Way

Der Roadtrip auf dem „Atlantic Way“ – oder: A39 – startet in Bristol, einer angesagten Stadt mit Kunstgalerien, charmanten Cafés und einer lebendigen Studentenszene. Nach ein paar Stunden am Steuer geht es von der M5 ab zur Nordküste von Devon. Ziel ist die Tamar Bridge, die Cornwall mit Devon verbindet, und schließlich Land’s End – der westlichste Punkt Englands.

English Heritage/Heritage Images/Getty Images

England: Der Atlantic Way

Höhepunkte auf der Route sind eine Übernachtung (oder zwei) im Exmoor-Nationalpark mit seiner wilden, unberührten Natur oder ein Abstecher zur Ruine von Tintagel Castle – dem angeblichen Heim von König Arthur.

Und was wäre ein Roadtrip ohne gutes Essen? In Padstow warten Fish and Chips, die fast mit den Menüs der vielen Michelin-Restaurants in dieser Gegend mithalten können. Danach geht es weiter nach Newquay, einem Surfer-Hotspot. Der letzte Stopp ist Hayle Towans, der 2024 als bester Strand Großbritanniens ausgezeichnet wurde und den perfekten Abschluss dieser Tour bildet.

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