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35 Küchenfauxpas, die nicht sein müssen

Küchenfauxpas, die nicht sein müssen

By Jessica Morris · October 1, 2025

Originally published on loveFOOD

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36 slides 15 min read
Iurii Stepanov/Shutterstock

Schlechte Angewohnheiten beim Kochen

Die antihaftbeschichtete Pfanne durch den Metalllöffel zerkratzen, Zutatenmengen beim Backen nur abschätzen oder Rezepte zu schnell überfliegen – hinter vielen Kochkatastrophen stecken gedankenlose Küchenangewohnheiten. Manche beruhen auf Ungeduld, andere auf Faulheit, wieder andere sind geradezu gefährlich und sollten unbedingt vermieden werden.

Hier sind 35 der häufigsten Fauxpas, die wir alle in der Küche schleunigst ablegen sollten ...

Adaptiert von Ute Eberle und Rebecca Andel

Linda Bestwick/Shutterstock

Lebensmittel auf der Arbeitsplatte stehen lassen

So harmlos es auch wirkt: Gekochte Eier, Reis, Fleisch und Fisch auf der Arbeitsplatte stehenzulassen, ist nicht ganz ungefährlich.

Ganz gleich, ob beim Büfett oder die Essensreste einfach nur abkühlen sollen – Speisen sollten nicht länger als zwei Stunden bei Raumtemperatur stehen bleiben. Wer zu Hause ein paar einfache Hygieneregeln beachtet, senkt das Risiko für schädliches Bakterienwachstum und schützt sich so vor unangenehmen Lebensmittelvergiftungen.

Africa Studio/Shutterstock

Lebensmittel im Kühlschrank verderben lassen

Niemand entdeckt gerne verschimmeltes Gemüse oder einen Becher verdorbenen Joghurt ganz hinten im Kühlschrank. Das kann nicht nur zu unangenehmen Gerüchen führen, sondern auch gesundheitsschädlich sein.

Um das zu vermeiden, bewahren Sie Lebensmittel am besten an den richtigen Stellen im Kühlschrank auf. Fleisch sollte immer unten gelagert werden, damit der Saft nicht auf andere Lebensmittel tropfen kann. Ein regelmäßiger Blick auf das Mindesthaltbarkeitsdatum der Produkte ist ebenfalls empfehlenswert.

united photo studio/Shutterstock

Die Arbeitsplatte als Schneidebrett verwenden

Es mag zwar Zeit sparen, wenn Sie nur rasch einen Apfel oder eine Karotte schneiden wollen – aber Sie sollten die Küchenarbeitsplatte trotzdem nicht als Schneidebrett benutzen. Oder wie oft haben Sie schon Toast auf der Arbeitsplatte gebuttert, ohne danach die Krümel wegzuwischen? 

Diese scheinbar harmlose Gewohnheit kann Bakterienwachstum begünstigen und durch die Verwendung eines Schneidebretts ganz leicht vermieden werden.

New Africa/Shutterstock

Das Spülbecken nie reinigen

Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal nach dem Abwasch Ihr Spülbecken gereinigt? Unsere Küchenspülen kommen ständig mit Schmutz in Berührung, von Saucenspritzern und Fettrückständen bis hin zu alten Kaffeesatzresten und rohem Fleischsaft.

Wenn Sie Ihr Spülbecken jeden Abend mit einem Schwamm und etwas Spülmittel abwischen, bleibt es blitzblank und Sie verringern das Risiko von Bakterienwachstum und unangenehmen Gerüchen. Gelegentlich können Sie es auch mit etwas Backpulver und warmem Wasser schrubben.

rigsbyphoto/Shutterstock

Lebensmittel bei Raumtemperatur auftauen lassen

Sie müssen dringend los und plötzlich fällt Ihnen ein, dass Sie noch das Abendessen auftauen müssen? Da ist es natürlich verlockend, das Hackfleisch einfach auf der Arbeitsplatte stehenzulassen. Aber das ist ein echtes Risiko und kann im schlimmsten Fall zu einer Lebensmittelvergiftung führen.

Sicherer ist es, Tiefkühlkost (besonders Fleisch) langsam und schonend im Kühlschrank aufzutauen, am besten über Nacht. Außerdem sollten vollständig aufgetaute Lebensmittel innerhalb von 24 Stunden verzehrt werden.

Motortion Films/Shutterstock

Rezepte zu schnell überfliegen

Sie haben das Rezept, das Sie unbedingt probieren wollen, und alle Zutaten dafür. Aber als Sie sich nun die einzelnen Arbeitsschritte durchlesen, stellen Sie fest, dass Sie das Fleisch hätten mindestens zwei Stunden marinieren sollen. Improvisieren hilft hier wenig, schon gar nicht, wenn Sie Gäste erwarten oder nicht erst um Stunden verspätet essen wollen.

Darum: Lesen Sie sich vor dem Einkauf nicht nur die Zutatenliste des Rezepts durch, sondern auch die Arbeitsschritte und planen Sie Ihre Zeit entsprechend ein.

New Africa/Shutterstock

Kaffee und Tee mit kochendem Wasser aufbrühen

Viele Menschen wissen nicht, dass kochendes Wasser Tee und Kaffee nicht guttut. Es verbrennt den Kaffeesatz beziehungsweise die Teeblätter und macht das Gebräu schnell bitter.

Bei nicht ganz so heißem Wasser schmeckt der Tassentrunk viel besser. Für Kaffee wird eine Temperatur zwischen 90 und 96 Grad empfohlen.

New Africa/Shutterstock

Beim Backen die Mengen nur abschätzen

„Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon“ kann ein prima Motto sein, wenn man herzhaft kocht. Aber wenn Sie nach diesem Prinzip backen und Ihre Zutaten entsprechend nicht abwiegen, wird Ihre Kreation voraussichtlich misslingen.

Es hat seinen Grund, dass die meisten Rezepte dreifach getestet werden, bevor man sie druckt: Denn wenn die Mengen nicht genau stimmen, klappt das Rezept oft nicht. Backen ist eine präzise Wissenschaft, vor allem wenn es darum geht, wie die einzelnen Zutaten miteinander reagieren, damit der Teig aufgeht, sich blättrig entfaltet, locker-porig wird und so weiter.

Moving Moment/Shutterstock

Beim Steak anbraten nicht warten, bis die Pfanne heiß ist

Eine heiße Pfanne brät das Fleisch auf die richtige Weise an, karamellisiert und bräunt es. Das gibt ihm nicht nur ein appetitliches Aussehen, sondern hebt auch den Geschmack. Doch ist die Pfanne nicht heiß genug, passiert nichts dergleichen.

Das gilt übrigens nicht nur für Steaks, sondern für so gut wie alles. Es gibt fast nichts, was man direkt in die kalte Pfanne legen sollte.

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rosn123/Shutterstock

Beim Kochen nicht genug würzen

Ob es ums Salz im Nudelkochwasser geht oder den Pfeffer im Eintopf: Manchmal vergessen wir, wie wichtig das Würzen ist. Meist ist damit nur Salz und Pfeffer gemeint, da beides für den ausgewogenen Geschmack des Gerichts entscheidend ist. Doch auch Kräuter, Gewürze und andere Geschmacksstoffe zählen dazu.

Denken Sie daran, wie viele Teilnehmer von Kochshows scheitern, weil sie ihre Gerichte nicht ausreichend gewürzt haben.

Yulia Grigoryeva/Shutterstock

Grillen, bevor die Flammen erlöschen

Ist das Wetter endlich warm genug zum Grillen, sind wir oft so übereifrig, dass wir das Fleisch aufs Rost werfen, während die Kohlen noch kräftig lodern. Das Ergebnis sind Koteletts – und Gemüse – die außen verkohlt und innen roh sind.

Warten Sie, bis die Flammen erloschen sind und die Kohle glüht – das Ergebnis wird um vieles besser sein.

Pj Aun/Shutterstock

Das Waschen von Gemüse und Salat vergessen

Oft vergessen wir aus Versehen Obst, Gemüse und Salat zu waschen. Aber es ist eine gute Angewohnheit, dass man alle Zutaten abspült, um Pestizide, Bakterien und Schmutz zu entfernen und das Risiko einer Erkrankung zu mindern.

Außerdem landen so sehr viel seltener Raupen und andere Kriechtiere im Salat.

Chamille White/Shutterstock

Essen wegschmeißen, das noch völlig in Ordnung ist

Machen Sie nicht den Fehler, das Mindesthaltbarkeitsdatum mit dem Verbrauchsdatum zu verwechseln. Ersteres ist nur ein Richtwert, bei Letzterem sollten Sie mehr Vorsicht walten lassen.

Lebensmittelverschwendung ist weltweit ein Riesenproblem und wirft nicht nur moralische Fragen auf. Es ist auch unsinnig, Geld für Lebensmittel auszugeben, die wir nicht konsumieren. Darüber hinaus lassen sich auch nicht mehr ganz so frische Zutaten auf vielerlei Weise verbrauchen.

sherwood/Shutterstock

Unterschätzen, wie langsam ein Schongarer kocht

Man unterteilt Rezepte für den Schongarer oder „Slow Cooker“ gewöhnlich in solche für die hohe oder die niedrige Stufe. Aber selbst die schnellsten Rezepte auf der hohen Stufe brauchen selten weniger als zwei Stunden. Und ist Fleisch dabei, müssen Sie mit mindestens vier Stunden rechnen.

Um das Beste aus Ihrem Schongarer herauszuholen, sollten Sie es gemächlich angehen lassen und das Kochen nicht überstürzen.

AS Food studio/Shutterstock

Den Kochlöffel ablecken

Solange man nur für sich selbst kocht, mag es noch in Ordnung sein. Aber sobald andere mitessen, ist es schlicht unhygienisch.

Nehmen Sie zum Abschmecken einen Teelöffel und benutzen Sie diesen nicht ein zweites Mal – sobald er im Mund war, kommt er in die Spüle oder in die Spülmaschine. Ähnliches gilt fürs Eintauchen des Fingers ins Essen, um zu kosten.

vkuslandia/Shutterstock

Hühner- und anderes rohes Fleisch waschen

Es ist ein veralteter Mythos der Lebensmittelsicherheit, dass man rohes Fleisch, wie Hähnchen oder Pute, abspülen sollte. Oft verteilt man dabei nur Bakterien über die ganze Küche, in der Spüle, auf den Lappen und den Küchenutensilien.

Gesundheitsexperten raten mittlerweile davon ab. Halten Sie sich lieber an die lebensmittelhygienischen Grundsätze beim Kochen, und erhitzen Sie Hühnerfleisch gründlich, um Keime abzutöten.

Cls Graphics/Shutterstock

Mit alten Kräutern und Gewürzen kochen

Wir haben alle ein Sortiment von Kräutern und Gewürzen, die nicht oft zum Einsatz kommen und sich deshalb nicht immer im besten Zustand befinden. Plumpst die Würzmischung als Brocken aus dem Glas, dann sollten Sie sie wegwerfen.

Für den besten Geschmack sollten Sie, wenn möglich, mit frischen Gewürzen kochen, vor allem bei Kräutern, Chili und Ähnlichem, und diese in kleine Mengen kaufen.

Elena Shashkina/Shutterstock

Zu selten vom Standard-Repertoire abweichen

Klar, es braucht mehr Zeit ein neues Rezept zu kochen, schon, weil man meist erst Zutaten einkaufen muss, die man nicht im Haus hat. Und vielleicht sind Sie kein besonders geübter Koch oder haben wählerische Esser in der Familie.

Egal, was der Grund ist: Es passiert schnell, dass man sich auf sein Standard-Repertoire beschränkt – und so viele neue Gerichte verpasst, die vielleicht toll gewesen wären, wenn man sie nur probiert hätte.

Africa Studio/Shutterstock

Mit Metallutensilien in antihaftbeschichteten Pfannen hantieren

Beschichte Pfannen sind fantastisch. Sie machen das Kochen, Servieren und Saubermachen leichter und sind ein wahrer Segen, wenn es darum geht ein Omelett oder Fisch zuzubereiten. Sie eignen sich auch prima für gesundheitsbewusstes, fettarmes Kochen mit weniger Öl oder Butter.

Aber es gibt eine sichere Methode, um sie geschwind zu ruinieren: Utensilien aus Metall beschädigen die Beschichtung, so dass sie abblättert und sich die Lebensdauer der Pfanne drastisch verkürzt. Legen Sie sich Pfannenwender, Löffel und Fischheber aus Plastik, Silikon und Holz zu, damit Sie sie beim Kochen zur Hand haben.

Iurii Stepanov/Shutterstock

Natives Olivenöl extra zum Braten verwenden

Natives Olivenöl extra raucht beim Erhitzen schneller als andere Öle. Das heißt: Dieses hochwertige Öl schmeckt hervorragend im Salat oder auf Mozzarella, aber zum Braten von Steaks oder zum Frittieren von Pommes frites ist es weniger geeignet und sogar gefährlich.

Nehmen Sie dafür lieber hitzebeständigere Fette wie Raps- oder Sonnenblumenöl.

Rawpixel.com/Shutterstock

Mit stumpfen Messern arbeiten

Wer mit einer stumpfen Klinge schneidet, braucht nicht nur mehr Kraft, sondern kann seine Schnitte auch nur weniger präzise setzen als mit einem scharfen Messer. Und je mehr Sie aufs stumpfe Messer drücken, desto größer ist die Gefahr, dass Sie sich verletzen.

Scharfe Messer sind erstaunlicherweise sicherer, weil sie mehr Kontrolle und Präzision erlauben.

Maren Winter/Shutterstock

Die Pfanne ständig umrühren

Ein guter Kontakt zum Pfannenboden verleiht Speisen Farbe und Geschmack. Ein ständiges Umrühren stört diesen Kontakt und hinterher kommt schnell ein unförmiger Brei heraus.

Lassen Sie Ihre Zutaten in Ruhe braten und vermengen Sie dann alles mit der Pfanne selbst, auch wenn das etwas Übung erfordert. Heben Sie dabei die Pfanne in einem leichten Winkel an, dann schieben Sie sie von sich weg und ziehen kreisförmig zurück, um den Inhalt zu durchmengen.

Tatiana Volgutova/Shutterstock

Fleisch direkt aus dem Kühlschrank verarbeiten

Es ist ein Fehler, den wir alle schon gemacht haben, meist aus Vergesslichkeit. Aber er lässt sich leicht beheben. Wenn Sie Steaks und anderes rohes Fleisch direkt aus dem Kühlschrank in die Pfanne legen, ist die Gefahr groß, dass es außen zäh verkocht und innen roh bleibt.

Nehmen Sie das Fleisch – je nach Größe – etwa eine halbe Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank, damit es sich auf Zimmertemperatur erwärmt.

margouillat photo/Shutterstock

Die Butter nicht abdecken

Es macht natürlich weniger Arbeit, die Butter nicht extra einzupacken, aber eine offene Butter absorbiert Gerüche und schmeckt dann schnell nach allem, was im Kühlschrank steht.

Sie können das verhindern, indem Sie die Butter in ihrer Originalverpackung in einem wiederverschließbaren Plastikbeutel im Kühlschrank lagern oder aber in einer Butterdose mit Deckel.

Jiri Hera/Shutterstock

Lasagneplatten vorkochen

Einerseits sind wir in der Küche oft ungeduldig und übereilen manches. Andererseits machen sich viele Hobbyköche die völlig unnötige Mühe, Lasagneplatten vorzukochen.

Zwar ist die Sache nicht völlig geklärt und es gibt Menschen, die ein Vorkochen für unerlässlich halten. Aber wenn Ihre Lasagne ausreichend Flüssigkeit enthält und für mindestens 20 Minuten in den Ofen kommt, können vorgekochte Nudeln sogar zu lange garen und matschig werden. 

Dirk Ott/Shutterstock

Haustiere in die Nähe von Essen lassen

Wissen Sie, wo sich die Pfoten Ihrer Katze den ganzen Tag über herumgetrieben haben? Wenn Sie von Bakterien verschont bleiben wollen, ist es besser, wenn Sie Katze, Hund und andere Haustiere vom Tisch und den Küchentresen fernhalten und sie auch nicht am Essen oder Kochutensilien lecken lassen. 

Brian A Jackson/Shutterstock

Den Tresen nach dem Kochen nicht abwischen

Es ist besonders dann wichtig, wenn Sie mit rohem Fleisch gearbeitet haben, aber auch sonst: Wischen und desinfizieren Sie nach jedem Kochen den Tresen, zum Schutz gegen Bakterien. Gleichzeitig hilft es auch Ameisen und Fruchtfliegen fernzuhalten, wenn man Krümel, Zucker und andere Essensreste von der Arbeitsfläche wischt.

Ähnliches gilt für Schwämme, die anfangen zu muffeln. Wechseln Sie Schwämme und Geschirrtücher regelmäßig, damit Sie damit nicht Bakterien über die Küche verteilen. 

IriGri/Shutterstock

Das falsche Messer benutzen

Einer der größten Fehler von Nicht-Küchenprofis ist, dass sie für alles das gleiche, ihnen gewohnte Messer benutzten und nicht das, was die Aufgabe am besten erledigt.

Ein Messer mit Wellenschliff eignet sich gut, um Brot zu schneiden sowie für weiches Obst und Gemüse, wie Tomaten und Erdbeeren, und feste, größere Dinge wie Knollensellerie. Ein Gemüsemesser ist ideal für pusselige Arbeiten wie Schälen, Entkernen oder um Krabben zu entdarmen. Hochwertige Kochmesser erledigen generelles Schneiden und Würfeln perfekt.

Nanisimova/Shutterstock

Beschichtete Pfannen in die Spülmaschine stellen

Zwar sagen manche Hersteller, dass ihre Pfannen spülmaschinenfest sind, aber die hohen Temperaturen und starken Reinigungsmittel greifen die Antihaftbeschichtung an. Das führt dazu, dass Sie viel schneller eine neue kaufen müssen, als Ihnen lieb ist.

Waschen Sie diese Pfannen lieber von Hand.

RazoomGame/Shutterstock

Die Pfanne zu voll machen

In der Pfanne wie auch im Wok sollen Speisen bräunen und gleichmäßig durchgaren. Gibt man aber zu viel auf einmal hinein, bekommen nicht alle Zutaten Kontakt zum heißen Pfannenboden und garen dann nur im Dampf oder eigenen Saft.

Es ist völlig in Ordnung, wenn Sie Ihr Essen dünsten wollen – aber nehmen Sie dann lieber einen Dampfgarer.

Tetiana Chernykova/Shutterstock

Das Fleisch vor dem Servieren nicht ruhen lassen

Wieder die Sache mit der Ungeduld: Scharfes Anbraten macht Schweine- oder Lammkoteletts schmackhaft, aber sorgt auch dafür, dass sich das Fleisch zusammenzieht.

Legen Sie darum nach dem Braten in der Pfanne oder dem Ofen locker ein Stück Alufolie darüber und lassen Sie es etwa zehn Minuten rasten. Das entspannt die Fasern und der Fleischsaft verteilt sich gleichmäßig. So tritt beim Anschneiden von rosig gebratenen Steaks auch kein Fleischsaft aus.

VICUSCHKA/Shutterstock

Rohes Fleisch und Gemüse auf demselben Brett schnippeln

Sicher, hinterher enden sie vielleicht in der gleichen Pfanne, aber schnippeln Sie rohes Fleisch trotzdem lieber auf einem separaten Brettchen, damit sich keine Keime verbreiten. Rohes oder ungenügend erhitztes Fleisch ist einer der Hauptgründe für eine Lebensmittelvergiftung.

Wer Schneidebretter und Messer für Gemüse und Fleisch getrennt hält, vermindert das Risiko. Auf jeden Fall sollten Sie Brettchen und Messer, die mit rohem Fleisch in Kontakt gekommen sind, hinterher gründlich abspülen.

Natasha Breen/Shutterstock

Fleisch nicht vom Fleischlosen trennen

Jeder, der schon einmal für Vegetarier oder Veganer gekocht hat, hat sich wohl dabei ertappt, dass er auf zwei identische Holzlöffel starrt und nicht mehr weiß, mit welchem er die Fleischpfanne und mit welchem die vegetarische Pfanne umgerührt hat.

Manchmal holen wir uns dann zwei frische Löffel, andere Male vergewissern wir uns mit einem Blick über die Schulter, dass uns niemand sieht, und gehen das 50:50-Risiko ein. Tun Sie das nicht.

Surasak_Photo/Shutterstock

Beim Backen die Ofentür aufmachen

Hinter vielen Küchenalpträumen steckt Ungeduld und ganz besonders, wenn es um Ofentemperaturen und Backen geht. Natürlich möchte man gerne sehen, wie der Kuchen aufgeht.

Aber jedes Mal, wenn Sie die Klappe oder Tür öffnen, entweicht heiße Luft und der Ofen muss erst wieder auf die richtige Temperatur hochheizen. Das ist nicht nur ineffizient und verlängert die Backzeit, sondern kann auch viele Backwaren ruinieren, von Baisers bis zum Brot.

Bartosz Luczak/Shutterstock

Während des Kochens nicht abschmecken

Beim Kekse backen scheint das irgendwie selten ein Problem zu sein, aber bei anderen Gerichten schmecken wir beim Zubereiten nicht oft genug ab. Woher wollen Sie wissen, ob die Currysauce scharf oder die Brühe kräftig genug ist, wenn Sie nicht kosten? Oder ob die Sauce noch etwas Zitrone oder Zucker braucht?

Bei vertrauten Standardgerichten kommen Sie damit vielleicht noch durch, aber bei einem neuen Gericht müssen Sie unbedingt abschmecken.

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