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17 geheimnisvolle Inseln, die aufgegeben wurden – und warum
Gruselige Insel-Geheimnisse
By Jacqui Agate · December 26, 2025
Originally published on loveEXPLORING
Einsame Eilande in Bildern
Wer träumt nicht von einer einsamen Insel, auf der man ganz für sich sein kann? Aber Vorsicht, die folgenden verlassenen Eilande sehen zwar idyllisch aus, viele davon hüten jedoch ein dunkles Geheimnis.
Hier enthüllen wir die Geschichten hinter den mysteriösesten einsamen Inseln, die aus einem ganz bestimmten Grund aufgegeben wurden.
Adaptiert von Sandra Schröpfer und Jasmin Moore
Poveglia, Italien
Poveglia, Italien
Lazzaretto Nuovo, Italien
Lazzaretto Nuovo, eine weitere verlassene Insel in der Lagune von Venedig, hat ebenfalls eine Geschichte zu erzählen. Bereits in der Bronzezeit soll die Insel besiedelt gewesen sein, später gehörte sie den Benediktinermönchen von San Giorgio Maggiore. Im 15. Jahrhundert wurde ein Lazarett darauf errichtet, in dem Patienten unter Quarantäne gestellt wurden. Das Hauptgebäude Tezon Grande (im Bild) beherbergt noch heute Überreste aus der damaligen Zeit.
Lazzaretto Nuovo, Italien
Hirta, St.-Kilda-Inseln, Schottland
Hirta, St.-Kilda-Inseln, Schottland
Die Siedlung auf Hirta bestand für Hunderte Jahre, doch ab Ende des 19. Jahrhunderts stellte der zunehmende Tourismus eine Bedrohung für die traditionelle Lebensweise der Bewohner dar. Versuche, die Insel zu modernisieren, scheiterten und Häuser, die Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurden, hielten dem schonungslosen Wetter von St. Kilda nicht stand. Die Bewohner verließen die Insel, bis in den 1930er-Jahren niemand mehr darauf lebte.
Heute können Touristen die verfallenden Steinhäuser besichtigen und Soayschafe beobachten, die überall auf den Hügeln grasen.
McNabs Island, Kanada
McNabs Island im kanadischen Nova Scotia ist nach dem Siedler Peter McNab benannt, der die Insel in den 1780er-Jahren kaufte und sie erschloss. Die Familie McNab lebte darauf bis 1934.
Dann verkaufte die Erbin Ellen McNab vor ihrem Tod einen Teil der Insel. In den darauffolgenden Jahrzehnten wanderten immer mehr Bewohner ab, sodass die Insel heute so gut wie unbewohnt ist.
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McNabs Island, Kanada
North Brother Island, New York, USA
North Brother Island, New York, USA
Ross Island, Indien
Ross Island, Indien
In den darauffolgenden Jahren wurden die Gefangenen auf Nachbarinseln verlegt und Ross Island wurde als Verwaltungs- und Wohnsitz leitender Beamter genutzt. Auf der Insel gab es Villen, Kirchen und sogar ein Kraftwerk, sodass die Bewohner in relativ luxuriösen Verhältnissen leben konnten. In den 1940er-Jahren schloss das Gefängnis auf der Insel wegen einer sich wandelnden Politik und alle verbliebenen Truppen zogen ab.
Heute regiert auf Ross Island die Natur. Bäume und Büsche haben die verfallenen Gebäude vereinnahmt, zwischen denen Rehe und andere Tiere frei umherstreifen.
Ōkunoshima, Japan
Ōkunoshima, Japan
Inishmurray, Irland
Inishmurray, Irland
Pollepel Island, New York, USA
Pollepel Island, New York, USA
Spinalonga, Griechenland
Spinalonga, Griechenland
Hashima, Japan
Hashima, Japan
Tetepare, Salomonen
Tetepare, Salomonen
King Island, Alaska, USA
Diese karge Insel etwa 64 Kilometer vor der Küste Alaskas ist ein ziemlich feindseliger Ort. King Island zeichnet sich durch schroffe Klippen und ein raues Klima aus, was einige Siedler in der Vergangenheit jedoch nicht davon abhielt, auf die Insel zu kommen.
Das indigene Volk der Inupiat, das im Sommer auf dem Festland lebte, baute darauf ein Dorf namens Ukivok, das im Winter zur Jagd von Robben und anderer Meeressäuger genutzt wurde.
King Island, Alaska, USA
Als die Schule auf der Insel schließen musste, blieb die junge Bevölkerung auf dem Festland und immer weniger Menschen verbrachten den Winter auf King Island. Da es für die älteren Bewohner schwierig war, allein zu jagen, gaben die sogenannten Ukivokmiut ihr Dorf schließlich auf.
Heute sind an den Felsen nur noch die verfallenen Überreste ihrer Häuser zu sehen. Wer King Island besuchen möchte, braucht eine Genehmigung, da die Insel in Privatbesitz ist.
Bikini-Atoll, Marshallinseln
Mit feinen Sandstränden und türkisfarbenem Wasser gleicht das Bikini-Atoll im Pazifik einem Paradies. Doch aus historischen Gründen ist die Inselkette heute unbewohnt.
Ende der 1940er- und Anfang der 1950er-Jahren wurde sie von den USA als Testgelände für Atomwaffen genutzt. Damals hatte das Atoll mehr als 100 Einwohner, die unter dem Versprechen zurückkehren zu können, auf eine andere Insel zogen.
Bikini-Atoll, Marshallinseln
Ilha da Queimada Grande, Brasilien
Ilha da Queimada Grande, Brasilien
Aus den Berichten geht hervor, dass die Insel Anfang des 20. Jahrhunderts von einer Handvoll Menschen bewohnt gewesen sein muss, die für den Betrieb des dortigen Leuchtturms zuständig waren. Der letzte Leuchtturmwärter soll allerdings von den Vipern getötet worden sein.
Heute wird die Ilha da Queimada Grande nur noch von der brasilianischen Marine oder von mutigen Wissenschaftlern angesteuert, die eine offizielle Erlaubnis dafür haben.
Clipperton-Insel, Frankreich
Clipperton-Insel, Frankreich
Antipoden-Inseln, Neuseeland
Antipoden-Inseln, Neuseeland
1893 sank das britische Schiff „Spirit of the Dawn“ in der Nähe der Antipoden. Der Besatzung blieb nichts anderes übrig, als monatelang auf den rauen Inseln auszuharren, bis die Überlebenden schließlich gerettet wurden. Heute ist der Ort menschenleer, stattdessen leben dort zahlreiche Seevögel, Pinguine und Robben.
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