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Die 33 besten Wurstspezialitäten der Welt für echte Fleischliebhaber

Die leckersten Wurstsorten aus aller Welt

By Andy Lynes · February 15, 2026

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34 slides 16 min read
margouillat photo/Shutterstock

Nichts für Vegetarier (mit einer Ausnahme)

Kaum ein Lebensmittel ist so verbreitet wie die Wurst und auf der ganzen Welt gibt es traditionelle Wurstsorten und spezielle Wurstgerichte. Ob als Aufschnitt, gegrillt oder gebraten – hier haben wir die besten Wurstvarianten aus aller Welt zusammengestellt, die jeder Wurst-Fan probieren sollte.

Klicken oder scrollen Sie sich durch unser Ranking und entdecken Sie neben deutschen Klassikern auch unbekanntere Wurstarten – wir wünschen guten Appetit!

Unsere Rangliste basiert auf der anhaltenden Beliebtheit jeder Wurstart in ihrem Ursprungsland und darüber hinaus sowie auf den persönlichen Meinungen unseres weitgereisten (und immer hungrigen) Teams. Unser Ranking ist daher zwangsläufig subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Adaptiert von Barbara Geier

Alesia Bierliezova/shutterstock

Platz 33: Andouille, Frankreich

Diese französische Räucherwurst wird komplett aus Innereien hergestellt. Genauer: Schweinedarm und -magen, der mit Zwiebeln und Wein gewürzt in einen Naturdarm gefüllt wird.

Die bis ins Mittelalter zurückgehende Andouille ist in der Bretagne und der Normandie beliebt, wo sie in der Regel gedünstet und dann kalt und in Scheiben geschnitten serviert wird. Den ausgeprägten Geschmack dieser Wurstsorte muss man mögen. Die nicht geräucherte und weniger gewürzte Verwandte der Andouille heißt Andouillette und gilt vor allem in der französischen Region Troyes in der Champagne als Spezialität.

Fanfo/Shutterstock

Platz 32: Glamorgan-Wurst, Wales

Die Glamorgan-Wurst ist eine vegetarische Wurstvariante, die nach der walisischen Grafschaft Glamorgan benannt ist. Sie besteht in der Regel aus dem krümeligen walisischen Käse Caerphilly, Lauch oder Zwiebeln und Semmelbröseln.

Die Wurst geht auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück und wurde während des Zweiten Weltkriegs populär, als Fleisch rationiert und daher knapp war. Die Wurst, die einen milden Käsegeschmack und eine weiche Konsistenz mit einer knusprigen Panade kombiniert, wird typischerweise als Vorspeise mit eingelegtem Gemüse oder als Hauptgericht mit Kartoffelpüree serviert.

Simon Meyer, CC BY 2.5 CH, via Wikimedia Commons

Platz 31: Salsiz, Schweiz

Diese Spezialität erinnert an die klassische Salami, stammt aber aus dem Kanton Graubünden und wird traditionell aus Rind- und Schweinefleisch hergestellt. Ihr Markenzeichen ist die rechteckige Form. Dafür wird das Fleisch in Holzformen gepresst und anschließend mehrere Wochen luftgetrocknet.

Die Salsiz wird meist in Scheiben geschnitten und zusammen mit Brot und Käse serviert, was sie zur perfekten Ergänzung für eine Wurstplatte macht. Wer es unkompliziert mag, kann sie stattdessen einfach als Snack für unterwegs mitnehmen. Auch in der traditionellen Schweizer Küche kommt sie gelegentlich zum Einsatz – etwa im Bündner Klassiker Capuns, dem sie ein dezent würziges Aroma verleiht.

BillyDoogs/Shutterstock

Platz 30: Saveloy, Großbritannien

Diese leuchtend rote, geräucherte Wurst findet man am ehesten in einem traditionellen britischen Fish-and-Chips-Laden. Ursprünglich wurde die Saveloy aus Schweinehirn hergestellt – heute besteht sie jedoch meist aus fein zerkleinertem Schweinefleisch.

In die Masse kommen Gewürze wie Muskatblüte, Paprikapulver, Cayennepfeffer, weißer Pfeffer und Salbei für einen unverwechselbaren Geschmack. Ihre knackige Hülle bildet einen leckeren Kontrast zur würzig-weichen Füllung. Saveloys werden entweder gekocht oder in Teig gehüllt und anschließend frittiert – serviert werden sie klassischerweise mit Pommes.

Trygve Finkelsen/Shutterstock

Platz 29: Falukorv, Schweden

Die mild gewürzte Falukorv-Wurst ist im 16. Jahrhundert in der Stadt Falun im Zentrum Schwedens entstanden – mit deutscher Unterstützung: Falun war zu dem Zeitpunkt Standort eines großen Kupferbergwerks, in dem auch deutsche Bergleute arbeiteten. Für die Seile der Förderkörbe wurde Ochsenhaut verwendet, für die viele Tiere geschlachtet werden mussten. Die deutschen Bergleute, die ihre Rezepte aus der Heimat mitgebracht hatten, zeigten den Einheimischen, wie man aus geräuchertem Ochsenfleisch eine länger haltbare Fleischwurst im Stil einer Lyoner herstellt, die zum Verkauf in anderen Landesteilen angeboten werden konnte – und voilà, Falukorv, was übersetzt „Wurst aus Falun“ bedeutet, war geboren.

Nicubunu, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Platz 28: Pleşcoi, Rumänien

Aromatisch, würzig, rauchig: Diese Würste aus Rumänien werden aus Hammelfleisch hergestellt und mit Knoblauch und Chili verfeinert. Sie sind nach dem Dorf Pleşcoi im Osten des Landes benannt, wo sie ihren Ursprung haben. Traditionell werden sie in spiralförmiger Form gegrillt oder über offenem Feuer zubereitet.

Der feurige Gewürzmix geht auf Einflüsse serbischer und bulgarischer Einwanderer zurück, die sich einst in der Region niederließen. Pleşcoi-Würste sind in der EU als Produkt mit geschützter geografischer Angabe (g.g.A.) anerkannt, werden aber nur selten exportiert, da die meisten Produzenten keine entsprechende Lizenz haben.

Mironov Vladimir/Shutterstock

Platz 27: Sucuk, Türkei

Diese Rohwurst aus Rindfleisch, die im Geschmack an eine italienische Salami erinnert, gilt als ein türkisches Nationalgericht. Die Wurst wird mit einer Mischung aus unter anderem Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Knoblauch, Kreuzkümmel und Sumach scharf gewürzt, luftgetrocknet und zum Teil auch geräuchert.

Die feste Wurst hat einen hohen Fettgehalt und wird meist in Scheiben geschnitten in der Pfanne gebraten und zum traditionellen türkischen Frühstück mit Käse, Oliven, Brot und Honig serviert. Sucuk-Varianten aus Lamm oder Kalb gibt es auch in anderen Ländern auf dem Balkan, im Nahen Osten und im zentral asiatischen Raum.

Rachael Pinto/Shutterstock

Platz 26: Goa-Wurst, Indien

Die scharfe Goa-Wurst ist eine Verwandte der portugiesischen Chouriço-Wurst, die von den Kolonialherren nach Portugiesisch-Indien und damit nach Goa an der indischen Westküste gebracht wurde. 

Die auch als Choris bekannte Goa-Wurst erhält ihren unverwechselbar würzigen Geschmack durch die Zugabe von Kokosnussessig, der aus gegärtem Palmwein hergestellt wird.

Goa-Würste bestehen aus fetten Schweinefleischstücken, die mit Chili, Gewürzen und Essig aromatisiert und in Schweine-, Ziegen- oder Kuhdärme gefüllt werden. Die Würste, die oft als „Rosenkränze“ geformt sind (Bild), werden geräuchert, in der Sonne getrocknet und entweder in einem Curry serviert oder einfach mit Zwiebeln und Essig gekocht.

AAlves/Shutterstock

Platz 25: Alheira, Portugal

Die portugiesische Alheira ist eine Wurstspezialität, die sich aus verschiedenen Fleischsorten zusammensetzt – von Schwein oder Huhn bis Kaninchen oder sogar Wachtel. Ein Bestandteil darf jedoch nie fehlen: Brot. Es wird mit dem Fleisch vermengt und sorgt für die besondere Konsistenz.

Die Alheira hat ihren Ursprung im späten 15. Jahrhundert und wurde von der jüdischen Bevölkerung hergestellt. Bis heute wird sie oft mit der Stadt Mirandela im Norden des Landes in Verbindung gebracht. Die Wurst wird typischerweise mit Knoblauch sowie süßem oder scharfem Paprikapulver gewürzt und anschließend geräuchert. Serviert wird sie meist mit Pommes oder Spiegelei – aber auch in klassischen portugiesischen Gerichten wird sie verwendet.

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BearFotos/Shutterstock

Platz 24: Longaniza, Argentinien

Die argentinische Longazina-Salami aus rotem Schweinefleisch hat ihren Ursprung in Spanien und wird typischerweise als Vorspeise oder Brotbelag gegessen. Gemahlene Anissamen geben ihr einen unverwechselbar süßes Kräuteraroma, das die stark gewürzte Schweinefleischfüllung ausgleicht.

Neben Rindfleisch, was manchmal zugegeben wird, gehören Knoblauch, Wein oder Essig und Gewürze wie Piment, Muskatnuss und Paprika zu den Zutaten. Longaniza-Varianten stehen auch in Chile, Mexiko, Peru und Uruguay auf dem Speiseplan.

kc.bangkaew/Shutterstock

Platz 23: Sai Ua, Thailand

Diese thailändische Bratwurst stammt ursprünglich aus dem Norden des Landes und ist heute in ganz Thailand beliebt. Sie besteht aus Schweinehackfleisch, das mit roter Thai-Currypaste und anderen Gewürzen wie Kaffirlimettenblatt und Koriander angereichert und in Naturdärme gefüllt wird. Sai Ua wird gegrillt mit Klebreis serviert, entweder als Beilage oder als Snack und Vorspeise.

Michaela Leona/Shutterstock

Platz 22: Cervelat, Schweiz

Cervelat, die nichts mit der deutschen Zervelatwurst zu tun hat, wird oft als Schweizer Nationalwurst bezeichnet. Sie besteht aus einer feinkörnigen Mischung aus Rind-, Schweinefleisch und Speck, die mit Zwiebeln, Knoblauch, Muskatnuss und Koriander gewürzt werden kann.

Die leicht geräucherte Brühwurst kann kalt serviert, zu einem Wurst-Käse-Salat verarbeitet oder – sehr beliebt – an den Enden eingeschnitten und auf einem Stock über offenem Feuer gegrillt werden (Bild).

page frederique/shutterstock

Platz 21: Morteau, Frankreich

Morteau ist eine Wurstspezialtät aus der ostfranzösischen Region Franche-Comté. Die nach der gleichnamigen Stadt benannte Räucherwurst wird traditionell aus dem lokalen Schweinefleisch Porc de Franche-Comté hergestellt, das 24 Stunden lang über Nadelholz und Wacholder in den pyramidenförmigen „Tuyé-Kaminen“ der Region geräuchert wird.

Die fette Morteau-Wurst hat eine feste Konsistenz und einen kräftigen Geschmack und wird oft zusammen mit Kartoffeln oder Hülsenfrüchten in klassischen französischen Gerichten wie Eintöpfen oder Sauerkraut à l'Alsacienne serviert.

Jochen Netzker/Shutterstock

Platz 20: Debreziner, Österreich

Als wahrer Klassiker der österreichischen Wurstspezialitäten ist die Debreziner nahezu an jedem Würstelstand vertreten – und von denen gibt es besonders in Wien reichlich. Ihr Name geht auf die ungarische Stadt Debrecen zurück, wo die Wurst auch ihren Ursprung hat. Sie besteht aus Schweinefleisch und erhält durch süßes Paprikapulver ihre charakteristische orange-rötliche Farbe und leicht pikante Note.

Normalerweise wird sie mit Brot und Senf oder Ketchup serviert. Auch in Gerichten wie dem Debreziner Gulasch kommt sie zum Einsatz und verleiht dem ungarischen Nationalgericht eine besondere Würze. Die Debreziner ist durch die ehemalige Habsburgermonarchie weit verbreitet und Varianten gibt es auch in Italien, Polen oder Tschechien.

Manuel Milan/Shutterstock

Platz 19: Botifarra/Butifarra, Spanien

Diese katalanische Wurstspezialität aus rohem Schweinefleisch, das traditionell nur mit Knoblauch, Salz und Pfeffer gewürzt ist, soll auf ein antikes römisches Rezept zurückgehen. Variationen gibt es mit Ei (Botifarra d'ou), mit Reis (Botifarra d'arròs) und mit Schweineblut und Kutteln (Botifarra bisbe).

margouillat photo/Shutterstock

Platz 18: Boudin Blanc, Frankreich

Boudin Blanc, eine französische Weißwurst, wird aus fein gehacktem Kalb-, Hühner- oder Schweinefleisch hergestellt und in Wasser gegart. Sie kann sowohl warm als auch kalt verzehrt werden und wird mit verschiedenen Beilagen wie Kartoffeln, Salat oder Gemüse serviert.

Für die spezielle Boudin Blanc de Rethel aus dem nordfranzösischen Departement Ardennen gilt seit 2001 ein EU-weiter Gebietsschutz, das heißt, sie darf nur in bestimmten Gemeinde im Bezirk Rethel hergestellt werden. Diese Variante besteht aus 75 Prozent magerem Schweinefleisch und 25 Prozent Fett. Ihre besonders leichte Konsistenz basiert auf steif geschlagenem Eiweiß, das in eine Füllung aus Eigelb, Milch, in Butter geweichten Schalotten, weißem Pfeffer und Muskatnuss gemischt wird.

Riaan Coetzee/Shutterstock

Platz 17: Boerewors, Südafrika

Die im südlichen Afrika beliebte Boerewors (Bauernwurst) ist eine Bratwurst in Schneckenform, die aus Rind-, Schweine-, Lamm- oder Ziegenfleisch hergestellt wird, das mit einer Mischung aus Koriandersamen, schwarzem Pfeffer, Muskatnuss, Nelken und Piment gewürzt wird. Manchmal wird auch Wildfleisch von zum Beispiel Springböcken oder Oryxantilopen verwendet.

Die Boerewors wird traditionell auf dem südafrikanischen Braai-Grill zubereitet und mit dem Maisbrei Pap serviert.

Jerome.Romme/Shutterstock

Platz 16: Saucisse de Toulouse, Frankreich

Die aus der gleichnamigen südfranzösischen Stadt stammende Toulouse-Bratwurst ist eine grobe Schweinswurst aus Schulter-, Lenden- und Brustfleisch, das mit schwarzem Pfeffer und Muskatnuss gewürzt wird. Sie ist eine wichtige Zutat für den französischen Cassoulet-Eintopf und wird auch in anderen Suppen und Eintöpfen für Würze und Konsistenz verwendet.

Die Schweinefleischmasse wird entweder in zwölf bis 15 Zentimeter lange Würste gedreht oder in eine lange Wurst geformt, die schneckenförmig aufgerollt wird.

DronG/Shutterstock

Platz 15: Chipolata, Großbritannien

In Speck eingewickelt (Bild) gehören die kleinen, dünnen Chipolata-Würstchen aus grob gemahlenem Schweinefleisch als Snack zum traditionellen britischen Weihnachtsessen. Ihr Name geht auf das italienische Wort für Zwiebel („cipolla“) zurück, obwohl sie gar keine Zwiebel enthalten. Der Begriff soll ursprünglich für einen Zwiebeleintopf mit Würstchen gegolten haben.

Olga Larionova/Shutterstock

Platz 14: Cotechino, Italien

Die deftige Cotechino-Rohwurst stammt aus den italienischen Regionen Emilia-Romagna, Lombardei und Piemont. Sie besteht zu gleichen Teilen aus fein gemahlener Schwarte und fein gemahlenem Fett sowie magerem Fleisch, das mit Koriander, Piment, Ingwer, Zimt und Pfeffer kräftig gewürzt wird.

Die gekochte Wurst ist ein Bestandteil des italienischen Fleischeintopfs Bollito Misto, der traditionell Rindfleisch, Kalbfleisch, Huhn, Zunge und Kalbskopf zubereitet wird.

zi3000/Shutterstock

Platz 13: Kabanos, Polen

Diese lange, dünne Wurst aus Schweinefleisch gibt es in Polen schon seit dem Mittelalter. Die Kabanos-Wurst, die ihren pikanten Geschmack Chili und schwarzem Pfeffer verdankt, kann je nach Dauer des Räucherns weich oder trocken und hart sein. Sie wird meist in Scheiben geschnitten und als Snack serviert, kann aber auch als Pizzabelag, in Salaten oder in Nudelsaucen verwendet werden.

Im deutschen Sprachraum wird der Oberbegriff Cabanossi oder Kabanossi für eine Reihe ähnlicher Wurstarten aus dem osteuropäischen Raum genutzt. Der Kabanos-Name ist laut einer EU-Verordnung aber nur der polnischen Variante vorbehalten.

Robyn Mackenzie/Shutterstock

Platz 12: Black Pudding, Großbritannien

Black Pudding ist eine britische Blutwurst-Variante aus frischem oder getrocknetem Schweineblut, das mit Rückenspeck, Zwiebeln, Haferflocken und Gewürzen vermischt und in einer Form im Ofen in einem Wasserbad pochiert wird. Eine der berühmtesten regionalen Varianten ist die hufeisenförmige Blutwurst der Stadt Bury in der Nähe von Manchester, die auf das frühe 19. Jahrhundert zurückgeht.

Black Pudding wird oft als Bestandteil des traditionellen englischen Frühstücks serviert und ist eng verwandt mit der französischen Blutwurst Boudin Noir und der spanischen Morcilla-Variante.

Nail Bikbaev/Shutterstock

Platz 11: Peperoni, USA

Wer Peperoni hört, wird meist an Pizza denken. Was heute ein beliebter Belag ist, wurde im frühen 20. Jahrhundert von italienischen Immigranten in den USA erfunden. Der Name geht auf das italienische Wort für Paprika zurück. Die leuchtend rote gepökelte Salami gibt es neben Paprika in den Geschmacksrichtungen Chili und Fenchel. Abgesehen von Pizza gibt sie auch Salaten, Sandwiches und Nudelgerichten einen pikanten Geschmack.

Die meistverkaufte Peperoni-Marke in den USA wird aus Schweine- und Rindfleisch hergestellt und mit Paprikapulver und Knoblauch gewürzt.

Kobako, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

Platz 10: Käsekrainer, Österreich

Die mit kleinen Käsewürfeln versehenen Käsekrainer gehören zur Gruppe der geräucherten Brühwürste und werden aus Schweinefleisch hergestellt. Erfunden haben sie angeblich zwei oberösterreichische Metzger in den 1960er-Jahren.

Heute werden sie an Würstelständen in ganz Österreich verkauft und traditionell mit einer Semmel, Senf oder Meerrettich serviert.

bogumil/Shutterstock

Platz 9: Mortadella, Italien

Diese rosafarbene Brühwurstspezialität erblickte im 14. Jahrhundert in der italienischen Stadt Bologna das Licht der Welt. Neben fein zerkleinertem Schweinefleisch enthält sie gesalzenes Schweinefett, das für den charakteristischen Look der Wurst sorgt. Mortadella kann auch aus Schweine- und Rindfleisch bestehen und mit Pistazien oder Gewürzen verfeinert werden.

In Italien wird die Wurst oft als Vorspeise gereicht. Sie schmeckt aber auch als Brotbelag oder als Zugabe zu Salaten und Pfannengerichten. Die deutsche Mortadella-Variante ist übrigens um einiges kleiner als die italienische und wird wie Fleischwurst geräuchert.

stocksolutions/Shutterstock

Platz 8: Cumberland Sausage, Großbritannien

Diese traditionelle britische Bratwurst aus der nordenglischen Grafschaft Cumberland hat eine 500 Jahre alte Geschichte. Sie besteht aus Schweinefleisch und genießt genau wie die französische Boudin Blanc Gebietsschutz.

Die recht dicke und lange Wurst (50 Zentimeter) wird als Schecke gerollt verkauft. Das grob gehackte Schweinefleisch ist mit weißem Pfeffer, Salz und geringen Mengen an Cayennepfeffer und Muskatnuss gewürzt. Serviert wird die Cumberland Sausage mit Kartoffelpüree und Apfelmus.

page frederique/Shutterstock

Platz 7: Merguez, Nordafrika

Diese würzige Hackfleisch-Bratwurst ist ein Hauptbestandteil der Küche der Maghreb-Region im Nordwesten Afrikas. In Ländern wie Marokko und Tunesien wird sie oft an Straßenständen vom Grill serviert.

Die Wurst besteht aus frischem Lamm- oder Rindfleisch und verdankt ihren markanten Geschmack und ihre charakteristische rote Farbe einer Mischung aus Harissa und Kreuzkümmel. Einige Rezepte enthalten auch Gewürze wie Knoblauch und Fenchelsamen. Merguez wird meist gegrillt und manchmal mit Couscous serviert.

Tang Yan Song/Shutterstock

Platz 6: Lap Cheung, China

Lap Cheung ist eine der berühmtesten chinesischen Wurstarten. Die getrocknete Schweinefleisch-Hartwurst stammt aus dem südlichen China und ähnelt einer dünnen Salami. Sie wird mit Wein und Zucker konserviert und hat daher einen für westliche Gewohnheiten ungewohnt süßen Geschmack.

Als Zutat ist Lab Cheung sehr vielseitig und wird unter anderem in Pfannengerichten oder Reis- und Hühnergerichten verwendet. Sollten Sie in einem Rezept mit der Zutat „chinesische Wurst“ konfrontiert werden, handelt es sich sehr wahrscheinlich um Lap Cheung.

yingko/Shutterstock

Platz 5: Salami, Italien

Salami ist keine einzelne Wurstsorte, sondern bezeichnet eine ganze Familie italienischer Rohwürste. Salamis sind in der Regel ungeräuchert und können aus Schweinefleisch, Rindfleisch oder jungem Rindfleisch hergestellt werden.

Regionale Varianten sind die milde Mailänder Salami, die mit Knoblauch gewürzt ist, und die würzige sardische Sardo mit rotem Pfeffer. Salamis sind perfekt für eine herzhafte Brotzeit mit Käse und Gurken.

Natalia Kaiser/Shutterstock

Platz 4: Bratwurst, Deutschland

Deutschland ohne Bratwurst? Nur schwer vorstellbar. Schon im 14. Jahrhundert sollen in Nürnberg Bratwürste gegrillt worden sein. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1404, als die Bratwurst auf der Rechnung eines thüringischen Klosters auftauchte.

Heute hat quasi jede Region ihre eigene spezielle Variante aus Schweine-, Rind- oder Kalbfleisch, sei es die mit Majoran gewürzte fränkischen Bratwurst oder die bockwurstähnliche dicke Rote Wurst aus Schwaben und Südbaden.

Ob im Brötchen oder als Tellergericht mit Sauerkraut und Kartoffelbrei serviert – hin und wieder Bratwurst gehört einfach dazu.

FVPhotography/Shutterstock

Platz 3: ‘Nduja, Italien

Diese würzige, weiche Rohwurst stammt ursprünglich aus Kalabrien in Süditalien und wird aus mit scharfem kalabresischem Chili und Salz gewürzten Schweinefett und Schweinefleisch hergestellt. Die manchmal auch geräucherte ‘Nduja wird oft als Brotaufstrich genutzt.

In den letzten zehn Jahren ist die süditalienische Bauernwurst aber auch zu einer beliebten Zutat für Köche und Köchinnen weltweit geworden, beispielsweise für Pizzen, in Nudelsaucen oder zum Würzen von Fleischgerichten.

Studioimagen73/Shutterstock

Platz 2: Chorizo, Spanien

Hinter der roten Farbe und dem unverwechselbar würzigen Geschmack dieser spanischen Schweinswurst steckt geräucherter Paprika. Chorizo kann scharf („picante“) oder süß („dulce“) sein und wird entweder als getrockneter und gepökelter Wurstring mit einer festen Konsistenz als Aufschnitt oder als kleinere frische Wurststücke zum Kochen angeboten.

Frische Chorizo kann in Cidre oder Rotwein gekocht und als Tapa serviert werden. Die getrocknete Variante schmeckt auf vielerlei Art und Weise wie beispielsweise in der klassischen Tortilla.

WS-Studio/Shutterstock

Platz 1: Frankfurter, Deutschland

Hurra, das gute alte Frankfurter Würstchen hat es auf unseren Platz eins der weltweit besten Wurstsorten geschafft! Diese dünne Brühwurst aus Schweinefleisch, die für ihren besonderen Geschmack bei niedrigen Temperaturen geräuchert wird, gab es in Frankfurt angeblich bereits im Mittelalter.

Ab Anfang des 19. Jahrhunderts bot ein aus Frankfurter eingewanderter Metzger aber auch in Wien eine Wurst unter dem Namen „Frankfurter“ an, die in Deutschland wiederum als Wiener Wurst bekannt ist. Einziger Unterschied: Statt nur Schweinefleisch wird für das Wienerle eine Schweine- und Rindfleischmischung verwendet. Neben der traditionellen deutschen Verzehrweise mit Senf und Brot oder Kartoffelsalat hat die Frankfurter auch weltweit als Hotdog einen Siegeszug angetreten.

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