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33 Essensunsitten, die Sie sich schleunigst abgewöhnen sollten
Diese Marotten gehören nicht an den Tisch
By Jessica Morris · March 19, 2026
Originally published on loveFOOD
Diese Marotten gehören nicht an den Tisch
Die ein oder andere schlechte Angewohnheit beim Essen dürfte wohl jeder von uns haben. Doch stören wir damit häufig nicht nur unsere Mitmenschen, sondern einige Marotten ruinieren auch das Geschmackserlebnis und können sogar ungesund sein.
Wer richtig isst, lebt gesünder und hat mehr von seinen Mahlzeiten: Die folgenden 33 Unsitten sollten Sie deshalb besser ablegen.
Adaptiert von Jasmin Moore und Sandra Schröpfer
Zweimal dippen
Immer den Teller leer essen
Direkt aus der Packung essen
Aufs Frühstück verzichten
Essen, obwohl man nicht hungrig ist
Nachsalzen, ohne das Essen vorher zu probieren
Viele Menschen greifen noch vor dem ersten Bissen instinktiv sofort zum Salz- und Pfefferstreuer. Nachzuwürzen ist absolut in Ordnung, aber probieren Sie erst, ob es überhaupt nötig ist. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, täglich fünf Gramm Salz zu sich zu nehmen – der Salzkonsum liegt bei den meisten Menschen jedoch deutlich über der empfohlenen Menge. Zu viel Salz ist ungesund und kann zu Bluthochdruck führen.
Den Kaffee nicht filtern
Zu viel Wurst essen
Verarbeitetes Fleisch kann der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge krebserregend sein. Demnach sind weltweit jährlich 34.000 Krebstodesfälle auf eine zu fleischlastige Ernährung zurückzuführen. Mit verarbeitetem Fleisch ist unter anderem Schinken, Wurst und Salami gemeint, also Fleisch, das durch Salzen, Fermentieren, Räuchern oder Pökeln haltbar gemacht wird. Es wird empfohlen, verarbeitetes Fleisch mit Obst oder Gemüse zu essen, das reich an Vitamin C und Polyphenolen ist, wie zum Beispiel Spinat oder roten Trauben. Die Stoffe helfen dagegen, dass aus den Nitriten in Wurstwaren krebserregende Nitrosamine werden.
Sich zu sehr einschränken
Immer Kombi-Mahlzeiten bestellen
Beim Gehen essen
Käse vor der Nachspeise essen
Emotionales Essen
Zu schnell essen
Wer zu sehr schlingt, nimmt womöglich viel mehr Kalorien auf, als der Körper braucht. Das Sättigungsgefühl setzt nur langsam ein und erst nach etwa 20 Minuten sendet das Verdauungssystem das Signal aus „Ich bin voll“. Nehmen Sie sich also Zeit beim Essen und schauen Sie nach jedem Bissen, wie voll Sie sich fühlen. So kommt es nach dem Essen auch nicht so leicht zu Verdauungsproblemen.
Ganze Lebensmittelgruppen meiden
Nicht genug Wasser trinken
Zu oft auswärts essen gehen
Sich selbst bei Tisch bedienen
Spaghetti durchschneiden
Pizza flach auf die Hand legen
Schmatzen
Nicht genug kauen
Wer richtig kaut, hat weniger Hunger und nimmt in der Folge nicht unnötig zu. So aßen die Testpersonen einer Studie etwa zehn Prozent weniger Pizzabrötchen, was 70 Kalorien weniger entspricht, wenn die Anzahl der Bissen um die Hälfte gesteigert wurde. Kauten die Testpersonen doppelt so häufig, aßen sie 15 Prozent weniger und nahmen damit 112 Kalorien weniger auf.
Zu große Schüsseln und Teller verwenden
Den Burger nicht umdrehen
Thai-Gerichte mit Stäbchen essen
Vor der Mahlzeit an Brot satt essen
Pommes in Soße ertränken
Muscheln mit der Gabel essen
Zu scharfes Curry bestellen
Sushi mit Ingwer und Wasabi gleichzeitig essen
Zu spät abends essen
Es ist zwar nicht wissenschaftlich belegt, jedoch legen Studien nahe, dass Menschen, die spät zu Abend essen, ungesünder leben. Kalorien sollten früher am Tag aufgenommen werden, wenn man sich noch bewegt, damit der Körper Energie verbrennen kann. So bekommt man nachts auch keine Verdauungsprobleme. Die US-amerikanische Cleveland Clinic empfiehlt gegen die Entstehung von Sodbrennen, mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen zu essen. Das Abendessen sollte idealerweise auch nicht mehr als 500 Kalorien und 20 Gramm Fett enthalten.
Den ganzen Tag lang futtern
Früher dachte man, es sei besser, wenig aber dafür öfter zu essen. Eine aktuelle Studie hat allerdings das Gegenteil ergeben. Dabei zeigte sich an übergewichtigen Testpersonen mit Prädiabetes, dass ein Abstand von acht Stunden zwischen den Mahlzeiten den Blutzuckerspiegel erheblich senkte und den Blutdruck verbesserte im Vergleich zu Mahlzeiten, die über zwölf Stunden verteilt wurden. Verzichten Sie also aufs Naschen.
Am Schreibtisch essen
Die Mittagspause durchzuarbeiten und am Platz zu essen, klingt nach einer guten Idee. Allerdings sind Krümel und andere Essensreste zwischen der Computertastatur der ideale Nährboden für antibiotikaresistente Bakterien wie Staphylokokken und E. coli, wie Forscher herausgefunden haben.
Ganz zu schweigen davon, dass ein verschüttetes Getränk den Laptop kaputt machen kann. Verzichten Sie also aufs Essen am Schreibtisch und schnappen Sie etwas frische Luft – das ist auch viel gesünder.
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