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20 Kartoffelrezepte, die noch nicht jeder kennt

Die besten Speisen mit Kartoffeln

By Liz O'Keefe · March 27, 2026

Originally published on loveFOOD

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21 slides 9 min read
Karl Allgaeuer/Shutterstock

Die leckersten Speisen mit Kartoffeln

Ursprünglich in Peru kultiviert und im 16. Jahrhundert über Spanien nach Europa gebracht, hat sich die Kartoffel längst zum kulinarischen Weltstar entwickelt – auch von unseren Speisekarten ist die Knolle nicht wegzudenken. Ob als cremiges Püree, knuspriger Snack oder leckere Knödel: Kaum ein anderes Nahrungsmittel zeigt sich so wandlungsfähig.

Sehen Sie hier 20 der köstlichsten Kartoffelgerichte der Welt in Bildern – wie viele davon haben Sie schon probiert?

Adaptiert von Rebecca Andel

larik_malasha/Shutterstock

Patatas bravas, Spanien

Patatas bravas sind aus gutem Grund ein fester Bestandteil spanischer Tapas-Menüs. Es handelt sich um heiße, goldbraune Kartoffelstückchen, die mit einer pikanten Tomatensauce aus Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Paprika serviert werden. Ein großzügiger Spritzer cremige Aioli rundet das Gericht ab.

Der beliebte Mitternachtssnack wurde vermutlich im 20. Jahrhundert in den Tavernen Madrids erfunden und wird heutzutage gern auch mit Chorizo, geräucherter Wurst oder frittiertem Fisch genossen.

Karl Allgaeuer/Shutterstock

Bratkartoffeln, Deutschland

Bratkartoffeln sind im deutschsprachigen Raum ein Klassiker, der aus gewürfelten oder in Scheiben geschnittenen Kartoffeln besteht. Diese werden zusammen mit Bauchspeck, Zwiebeln und Kräutern gebraten, bis die Kartoffeln knusprig und goldbraun sind.

Seit dem 19. Jahrhundert sind Bratkartoffeln ein fester Bestandteil der deutschen Küche und werden oft als Beilage zu Schnitzel serviert. Besonders gut schmecken dazu auch Spiegeleier.

Image: Ysmael Carrion Huaman/Shutterstock

Causa, Peru

Causa ist ein äußerst schmackhaftes Gericht, das auch noch hübsch anzusehen ist. Sie ist wohl Perus beliebteste Kartoffelspeise. Über ihre Herkunft wird heiß diskutiert: Einige glauben, dass ihre früheste Form bis in die präkolumbianische Zeit zurückreicht.

Causa wird kalt genossen und besteht aus mehreren Schichten Kartoffelpüree, das mit Limette und Aji Amarillo (gelber Chilischote) gewürzt ist. Zwischen den Püreeschichten befindet sich ein würziger Salat. Dieser ist von Region zu Region unterschiedlich, enthält jedoch häufig proteinreiche Zutaten wie Hähnchen oder Meeresfrüchte, dazu Avocado, Tomate und gekochte Eier.  

Stepanek Photography/Shutterstock

Pommes fondantes, Frankreich

Pommes fondantes (Fondant-Kartoffeln) sind ein absoluter Klassiker der französischen Küche, der bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Traditionell werden die Kartoffeln in zylinderförmige Stücke geschnitten und dann kurz in Butter angebraten. Anschließend werden sie mit noch mehr Butter und Hühner- oder Rinderbrühe, Kräutern und Knoblauch im Ofen gebacken.

So entstehen goldbraune Kartoffeln mit knuspriger Kruste und einem zart schmelzenden Kern. Passend, denn Pommes fondants bedeutet übersetzt übrigens „schmelzende Kartoffeln“.

Karl Allgaeuer/Shutterstock

Kartoffelklöße, Deutschland

Kartoffelklöße sind in Deutschland (aber auch anderswo) ein beliebtes Wohlfühlessen. Sie werden aus Kartoffelpüree, Ei und Mehl hergestellt, das zu Kugeln geformt wird. Die Klöße werden dann entweder einfach gekocht oder vor dem Servieren noch zusätzlich in Butter gebraten. Die Kartoffelmasse kann vor dem Kochen auch mit Fleisch, Schinken oder Sauerkraut gefüllt werden.

Serviert werden die Klöße gern mit knusprig gebratenem Speck und Sauerkraut, manchmal auch mit Bratensoße oder einer cremigen Sauce dazu. 

Pixel-Shot/Shutterstock

Kartoffelsalat, verschiedene Länder

Kartoffelsalat erfreut sich in vielen Ländern großer Beliebtheit. Bekannte Varianten gibt es zum Beispiel in Japan, Südafrika, Skandinavien, den USA, Russland und Kanada.

Die klassische schwäbische Version besteht aus gekochten, in Scheiben geschnittenen Kartoffeln, kombiniert mit gewürfelten Zwiebeln und einer Salatsoße aus Rinderbrühe, weißem Essig, Öl und Senf – der österreichische Erdäpfelsalat wird ähnlich zubereitet und gern zu Schnitzel serviert. In Amerika enthält ein klassischer Kartoffelsalat in der Regel gewürfelte hartgekochte Eier, Mayonnaise und süße Gewürzgurken. Die skandinavische Variante wird hingegen mit reichlich saurer Sahne, frischem Dill und würzigen Kapern zubereitet.

from my point of view/Shutterstock

Tartiflette, Frankreich

Dieses klassische Après-Ski-Gericht entstand in den 1980er-Jahren in den französischen Alpen. Die winterliche Tartiflette wird aus Kartoffeln, Knoblauch, Zwiebeln, geräuchertem Speck oder Speckwürfeln und Weißwein zubereitet und oft mit einem ganzen Reblochon-Käse belegt. Das Gericht wird dann gebacken, bis der Käse schmilzt, Blasen wirft und goldbraun ist.

Tartiflette eignet sich perfekt zum Teilen mit mehreren Personen und wird meist von einem knackigen grünen Salat und einem Glas trockenem Weißwein begleitet. Auch in Italien und der Schweiz ist diese Speise sehr beliebt.

JD Phote/Shutterstock

Kartoffel-Pakora, Indien

Kartoffel-Pakora – auch bekannt als Aloo Pakora – ist ein äußerst beliebter indischer Straßenimbiss, der weltweit beliebt ist. Dazu werden Kartoffelscheiben mit einem Teig aus Kichererbsenmehl und Gewürzen ummantelt und dann frittiert.

Nach dem Frittieren werden sie mit Chutney zum Dippen serviert. Pakora gibt es in unzähligen Varianten – oft werden Kartoffeln mit anderem Gemüse oder Fleischstücken kombiniert, bevor sie in Teig getaucht und gebraten werden.

etorres/Shutterstock

Kroketten, Frankreich

Kroketten sind eine französische Erfindung, die weltweit beliebt ist – und das aus gutem Grund. Fluffiges Kartoffelpüree wird mit einer buttrigen Béchamelsauce und fein gehackten Zutaten wie Schinken, Käse, Fisch, Fleisch oder Gemüse vermischt, zu zylinderförmigen Klößchen geformt und in Paniermehl gewälzt. Anschließend werden die Kroketten frittiert, bis sie außen knusprig sind.

Der Name dieser Speise leitet sich vom französischen Wort „croquer“ ab, was übersetzt so viel wie „knuspern“ bedeutet. Kroketten, wie wir sie heute kennen, wurden erstmals in einem Kochbuch aus dem Jahr 1822 beschrieben.

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Magdanatka/Shutterstock

Pierogi, Polen

Pierogi sind eines der traditionellsten Gerichte Polens. Diese Teigtaschen werden aus Mehl und Wasser zubereitet und enthalten in der Regel eine cremige Kartoffelfüllung mit Käse. Serviert werden sie mit einer Zwiebel-Butter-Sauce, knusprigem Speck und gebratenen Zwiebeln sowie Sauerrahm.

Es gibt auch unzählige andere Füllungen, etwa Hackfleisch, Pilze, Sauerkraut oder sogar Erdbeeren und Blaubeeren. Rezepte für diese kleinen Teigtaschen tauchten erstmals in polnischen Kochbüchern aus dem 17. Jahrhundert auf. Bis heute sind die Teigtaschen äußerst beliebt.

pbd Studio/Shutterstock

Gefüllte Ofenkartoffeln, verschiedene Länder

Gefüllte Ofenkartoffeln sind ein ganz simples Gericht, aber dennoch ein Wohlfühlessen der Extraklasse. In vielen Cafés sind sie ein fester Bestandteil der Mittagsmenüs, aber auch als unkompliziertes Abendessen unter der Woche sind sie beliebt und können mit allerlei Zutaten belegt werden. Hierzulande werden die Ofenknollen, auch Kumpir genannt, gern mit Sour Cream serviert.

Das Geheimnis einer perfekten Ofenkartoffel mit knuspriger Schale und fluffigem Inneren liegt in der Zubereitung. Für das beste Ergebnis sollte man sie etwa eine Stunde lang im heißen Ofen backen, bis die Schale kross ist und die Kartoffel leicht nachgibt.

Fascinadora/Shutterstock

Latkes, Osteuropa

Latkes haben eine lange Geschichte. Sie werden aus geriebenen, rohen Kartoffeln hergestellt, die mit Mehl und etwas Fett gebunden und gebraten werden. Bevor im 19. Jahrhundert Kartoffeln in Osteuropa Einzug hielten, wurden sie vermutlich aus Käse zubereitet. 

Latkes sind ein wichtiger Bestandteil der jüdischen kulinarischen Tradition und werden speziell zu Chanukka, aber auch das ganze Jahr über genossen. Dazu gibt es oft saure Sahne und Apfelmus.

stockcreations/Shutterstock

Gnocchi, Italien

Köstlich, reichhaltig und unwiderstehlich lecker: Gnocchi sind kleine italienische Klößchen aus Kartoffelteig, die normalerweise zu einer Wurstform gerollt und in mundgerechte Stücke geschnitten werden.

Als traditionelle Pasta-Sorte reicht die Geschichte dieses Gerichts bis in die Römerzeit zurück, als es aus Mehl und anderen leicht verfügbaren Zutaten wie altbackenem Brot hergestellt wurde. Kartoffeln werden seit dem 19. Jahrhundert verwendet und sind seitdem die unbestrittene Hauptzutat.

Goskova Tatiana/Shutterstock

Hasselback-Kartoffeln, Schweden

Hasselback-Kartoffeln, auch als Fächerkartoffeln bekannt, sind eine etwas andere Variante der Ofenkartoffel. Dazu werden die Knollen dünn angeschnitten, aber ohne sie ganz durchzuschneiden – so entsteht die charakteristische Form. Anschließend werden sie mit Olivenöl, Butter oder einer Mischung aus beidem beträufelt und im Ofen gebacken, bis sie außen knusprig und goldbraun und innen weich sind.

Hasselback-Kartoffeln sind ein relativ junges Rezept. Sie wurden in den 1950er-Jahren in einem schwedischen Restaurant namens Hasselbacken erfunden.

hlphoto/Shutterstock

Rösti, Schweiz

In der Regel bestehen Rösti aus geriebenen rohen oder gekochten Kartoffeln, die mit zerlassener Butter, Salz und manchmal Speckfett gebraten werden.

Dieses Meisterwerk unter den Kartoffelgerichten stammt ursprünglich aus der Schweiz und wurde im 17. Jahrhundert als bescheidenes Bauernfrühstück angesehen, zählt heute jedoch zu den Nationalgerichten des Landes. Zwiebeln, Speck, Kräuter und Käse sind willkommene Ergänzungen zu dieser köstlichen Mischung.

VasiliyBudarin/Shutterstock

Tortilla, Spanien

Die Tortilla ist eines der bekanntesten spanischen Gerichte und wird in Tapas-Bars im ganzen Land genossen. Sie wird aus dünn geschnittenen Kartoffeln, Zwiebeln und Eiern zubereitet, die vorsichtig in Öl gebraten werden. Serviert wird das omelette-artige Gericht meist in Stückchen geschnitten. Es gibt auch Varianten mit verschiedenen Gemüsesorten oder Chorizo.

Obwohl es unterschiedliche Theorien zur Herkunft der spanischen Tortilla gibt, glauben viele, dass sie Mitte des 19. Jahrhunderts im Baskenland entstanden ist. Während der Karlistenkriege soll ein General namens Tomás de Zumalacárregui nach einem nahrhaften Gericht gesucht haben, um seine Armee zu ernähren.

Indian Food Images/Shutterstock

Alu chat, Indien

Alu chat ist ein beliebtes indisches Festtagsgericht und Straßenimbiss, für das Kartoffelwürfel in Öl gebraten werden. Anschließend werden sie mit Gewürzen, süß-sauren Chutneys, frischem Koriander und Granatapfelkernen garniert, manchmal kommen auch Kichererbsen und knusprige Nudeln, sogenannte Sev, hinzu.

Dieses würzige Gericht gibt es in verschiedenen Varianten in ganz Indien, Pakistan und Bangladesch, wobei die Rezepte von Ort zu Ort leicht variieren.

AS Foodstudio/Shutterstock

Afrikanischer Kartoffel-Eintopf, verschiedene Länder

Dieser Kartoffel-Eintopf ist in mehreren afrikanischen Ländern ein weit verbreitetes Rezept. Er besteht aus Kartoffeln, die in einer Tomaten-Zwiebel-Sauce zusammen mit anderen Gemüsesorten (in der Regel Paprika) sowie reichlich Knoblauch und Gewürzen gekocht werden.

Je nach Region wird er manchmal auch mit Fleisch oder Flusskrebsen zubereitet. Die äthiopische Variante des Gerichts, Yataklete Kilkil, enthält zusätzlich Karotten und grüne Bohnen.

DronG/Shutterstock

Gratin dauphinois, Frankreich

Für die Zubereitung dieses französischen Klassikers werden rohe Kartoffelscheiben mit Sahne, Knoblauch und Muskatnuss vermengt und gebacken, bis sie butterzart sind und sich eine knusprige, goldbraune Kruste bildet.

Die Ursprünge dieses Gerichts sind nicht ganz eindeutig, aber es wird allgemein angenommen, dass es aus der französischen Region Dauphiné stammt und bereits seit Jahrhunderten zubereitet wird. Das traditionelle Rezept enthält nur wenige einfache Zutaten, während neuere Varianten gerne auch mit Käse und Speck verfeinert werden.

pilipphoto/Shutterstock

Pommes frites, Belgien oder Frankreich

Es gibt kaum etwas, das so unwiderstehlich lecker ist wie heiß servierte, perfekt gewürzte Pommes frites – daher durften sie auf unserer Liste natürlich nicht fehlen. Allgemein wird angenommen, dass sie aus der französischsprachigen Stadt Namur in Belgien stammen, obwohl eine andere Theorie besagt, dass sie im 18. Jahrhundert in Paris erfunden wurden.

Fest steht jedenfalls, dass sie auf der ganzen Welt beliebt sind, egal ob als Fast Food oder als Grundlage für Gourmet-Kreationen.

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