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Der dramatische Untergang der einst reichsten Familie der Welt

Der Aufstieg und Fall des Hauses Romanow

By Danielle McAdam · September 18, 2026

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30 slides 15 min read
Denis Anikin V/Shutterstock

Der Aufstieg und Fall der Romanows

Gut 300 Jahre lang herrschte das Haus Romanow über Russland. Es galt damals als die reichste Familie der Welt. Von 1613 bis zur Absetzung im Jahr 1917, brachte jede Generation des Herrschergeschlechts verruchte und zum Teil tragische Geschichten mit sich. 

Erfahren Sie hier mehr über die tragische Geschichte der superreichen Romanow-Dynastie ...

Adaptiert von Ute Eberle und Tascha Walker Dean

Hulton Archive/Getty Images

Die Wurzeln der Romanow-Dynastie

Ansehen erlangte das Haus Romanow zuerst im Jahr 1547, als Anastassija Romanowna Iwan IV. Wassiljewitsch heiratete. Er war Russlands erster Zar und gehörte der Rurik-Dynastie an, die seit den 860er-Jahren in Russland herrschte.

Anastassija war die Tochter des russischen Adligen Roman Jurjewitsch Sacharjin (im Bild), auf den der Name Romanow zurückgeht. Seine Nachkommen benannten sich ihm zu Ehren Romanow, was so viel bedeutet wie „Sohn von Roman“.  

Дар Ветер/Wikimedia commons [CC BY-SA 3.0]

Eine Braut für den Zaren

Anastassija Romanowna (im Bild) wurde aus einer Schar potenzieller Kandidatinnen als Braut für den Zaren gewählt. Sämtliche Adelsfamilien in Russland waren eingeladen worden, ihre Töchter im Kreml als mögliche Gemahlinnen vorzustellen. Es wird geschätzt, dass 500 bis 1.500 Frauen dem Aufruf folgten.

Romanowa und Wassiljewitsch heirateten im Februar 1547. Der ersten russischen Zarin Anastassija wird nachgesagt, dass sie einen besänftigenden Einfluss auf die berüchtigt schlechte Laune von Iwan hatte. Der Herrscher war so rücksichtslos und streng, dass er den Beinamen „Der Schreckliche“ erhielt. Das Paar hatte sechs Kinder: Anna, Maria, Dmitri, Iwan, Eudokia und Fjodor. 

Natvas/Shutterstock

Der Zorn von Iwan dem Schrecklichen

Zur Tragödie kam es, als Anastassija krank wurde und 1560 unvermittelt starb. Iwan der Schreckliche (im Bild), der seine Frau sehr geliebt hatte, erlitt einen Nervenzusammenbruch, und seine bereits berüchtigte Wut steigerte sich ins Unermessliche. Er vermutete, dass die Bojaren Anastassija vergiftet hatten – Adlige, die ein hohes militärisches Ansehen besaßen und dem Zaren als Berater dienten. Darum ließ er viele von ihnen foltern oder hinrichten.

Iwans Verdacht war vermutlich berechtigt. Als Archäologen und Forensiker Anastassijas Gebeine im späten 20. Jahrhundert untersuchten, fanden sie eine beachtliche Menge an Quecksilber in ihren Haaren. Zwar wurde Quecksilber im 16. Jahrhundert als Medizin eingesetzt, aber die Menge war so groß, dass eine Vergiftung als Grund am wahrscheinlichsten ist. 

Oleg Golovnev/Shutterstock

Schachmatt: Tod bei einer Schachpartie

Collective of Kremlin Armory/Wikimedia Commons [Public domain]

Zeit der Wirren

Anonymous/ Wikimedia Commons [Public domain]

Der Junge, der König werden sollte

Im Februar 1613 wählte die Ständeversammlung Semski Sobor, in der die feudalen Klassen Russlands repräsentiert waren, Michael Romanow (im Bild) zum neuen Zaren von Russland. Mit seiner Thronbesteigung traten endlich wieder ruhigere Zeiten ein.

Michael war durch seine Abstammung mit der Rurik-Dynastie verbunden: Der Großvater des 16-Jährigen, Nikita Romanowitsch, war ein Berater von Iwan dem Schrecklichen gewesen. Und Nikitas Schwester (gleichzeitig Michaels Großtante) war Anastassija Romanowna. So wurde das Haus Romanow zu Russlands zweiter Herrscherdynastie. 

Everett Collection/Shutterstock

Die Popularität von Peter dem Großen

Peter I. (im Bild), Michaels Enkel, gründete 1721 das Russische Reich. Er ernannte sich selbst zum Kaiser, verwandelte das Land durch mehrere Kriege und Reformen in eine Großmacht und überholte soziale sowie politische Strukturen.

Diese Veränderungen, die ihm den Beinamen Peter der Große einbrachten, sollten das Land lange prägen. Noch heute lassen sich viele Aspekte der russischen Regierung auf seine Regentschaft zurückführen.  

Denis Anikin V/Shutterstock

Das prächtige Schloss Peterhof

Das Schloss Peterhof (im Bild), eine grandiose Ansammlung von Palästen und Gärten, wurde von Peter dem Großen in Auftrag gegeben. Ursprünglich als Landhaus gedacht und 1709 erbaut, beschloss Peter der Große nach einem Besuch am französischen Königshof im Jahr 1717, das Anwesen zu erweitern, was ihm den Beinamen „Russisches Versailles“ einbrachte.

Die Bauarbeiten waren weitgehend abgeschlossen, als der Herrscher 1725 an den Komplikationen einer Blasenentzündung starb. Seine Tochter Elisabeth setzte den Ausbau des prächtigen Anwesens nach dem Tod ihres Vaters fort.  

Fotogrin/Shutterstock

Einführung neuer Traditionen

Georg Cristoph Grooth/Wikimedia Commons [Public domain]

Von der Ehefrau verraten

Peter III. regierte nur kurz – gerade einmal sechs Monate. Der gebürtige Deutsche sprach kaum Russisch und war generell unbeliebt. Soldaten, die seiner Frau Katharina II. treu ergeben waren, setzten ihn gefangen, und er musste abdanken.

Trotz ihrer deutschen Wurzeln war Katharina eine russische Nationalistin und beim Volk populär. Sie trat Peters Nachfolge an und wurde im Juli 1762 Kaiserin. Peter III. starb noch im selben Monat im Gefängnis. Trotz seiner kurzen Regierungszeit ebnete er den Weg für eine fortschrittliche Politik, zu der Religionsfreiheit, die Förderung des Bildungswesens und die Modernisierung der russischen Armee gehörten. 

Everett Collection/Shutterstock

Die Herrschaft von Katharina der Großen

Katharina II. erhielt während ihrer Regentschaft den Beinamen Katharina die Große. Unter ihrer Führung dehnte sich das Russische Reich aus, wurde stärker und entwickelte sich zu einer europäischen Supermacht.

Katharina befürwortete das Werk von Peter dem Großen und modernisierte Russland weiter. Ihre Regierungszeit gilt als das „Goldene Zeitalter“ des Russischen Kaiserreichs. Trotzdem gab es immer wieder Revolten, da das Militär und die Wirtschaft stark auf dem Prinzip der Leibeigenschaft aufbauten. 

Василий Петрович Верещагин/Wikimedia Commons [Public domain]

Abschaffung und Aufruhr

Nach dem Tod von Katharina der Großen im Jahr 1796 wurde ihr Sohn Paul I. (im Bild) Kaiser. Er führte Reformen durch, die den Bauern und Leibeigenen mehr Rechte gaben, was allerdings den Adel verärgerte.

Unpopulär war auch, dass er das Thronfolgegesetz von Peter dem Großen abschaffte, nach dem amtierende Kaiser und Kaiserinnen selber ihre Nachfolger wählen konnten. Stattdessen führte er eine strenge Erbfolge ein, die dem jeweils ältesten Sohn eines Regenten den Thron zusprach. Gegner begannen seinen Untergang zu planen ... 

0m9Ep/Wikimedia Commons [Public domain]

Vom Sohn verraten

Im März 1801 stürmte eine Gruppe angetrunkener Adliger, die aus dem Militär verbannt worden waren, ins Schlafgemach von Paul I. in der Michaelsburg. Sie fanden den verängstigten Kaiser versteckt hinter einem Vorhang kauernd. Die Rebellen versuchten, ihn zur Abdankung zu zwingen. Als er sich weigerte, töteten sie ihn.

Pauls Nachfolger, sein 23-jähriger Sohn Alexander (im Bild), war während des Attentats in der Burg anwesend. Er hatte der Absetzung seines Vaters zugestimmt, aber nicht mit dessen gewaltsamem Tod gerechnet. Trotzdem stellte er die Verantwortlichen nie vor Gericht. Alexander regierte Russland von 1801 bis zu seinem Tod im Jahr 1825. Er war Kaiser während der Napoleonischen Kriege und bekam als Verbündeter der siegreichen Koalition die Ländereien Polen und Finnland zugesprochen. Damit wurde er 1815 zum ersten König des sogenannten „Kongresspolen“ und von 1809 bis zu seinem Tod Großherzog von Finnland.  

Heritage Image Partnership Ltd/Alamy Stock Photo

Der Dekabristenaufstand

Da Alexander I. ohne lebende Nachkommen starb, war sein Bruder Konstantin der nächste Nachfolger. Er regierte jedoch nur 25 Tage lang als Kaiser, bevor er abdankte. Sein jüngerer Bruder Nikolaus (im Bild) erhob daraufhin Anspruch auf den Thron. Als sich das herumsprach, versuchte eine Gruppe von 3.000 Männern am 26. Dezember 1825 in Sankt Petersburg einen Militärputsch zu Gunsten Konstantins.

Der Staatsstreich, der als Dekabristenaufstand bekannt wurde, scheiterte jedoch, und viele der daran Beteiligten wurden hingerichtet. Nikolaus I. regierte von 1825 bis zu seinem Tod 1855 als Kaiser von Russland, König von Polen und Großherzog von Finnland.

Портрет Олександра ІІ/Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0]

Das Attentat auf Alexander II.

Auf Nikolaus I. folgte sein Sohn Alexander II. (im Bild), dessen Regierungszeit mitten im Krimkrieg (1853-1856) begann. Er war ein starker und beliebter Herrscher, doch sein Privatleben war problematisch. Seine kränkelnde Frau Maria verbrachte die meiste Zeit im Ausland, sodass er sich eine Geliebte nahm, die Fürstin Katharina Dolgorukaja.

Als seine Frau starb, heiratete Alexander Dolgorukaja und legitimierte damit die drei Kinder der beiden. Doch das Gerücht, dass Alexander II. sie auch zur Kaiserin krönen wollte, sorgte für Unruhe. Vor allem die Damen der hohen Stände waren entsetzt von der Idee, dass sie einer Frau dienen sollten, die mit dem Zaren Kinder hatte, während seine erste Gattin noch am Leben war. Aber bevor es zur Krönung kommen konnte, starb Alexander II. im März 1881 bei einem Attentat. Dieses wurde von Sozialrevolutionären verübt, die das autokratische Zarentum stürzen wollten.

А. фон Бутлер/Wikimedia Commons [Public domain]

Alexander, der Friedensstifter

Alexander II. wurde von seinem Sohn Alexander III. abgelöst, dem vorletzten Romanow, der den Thron im März 1881 bestieg. Aus Sorge, dass es ihm ergehen könnte wie seinem Vater, stärkte Alexander die Autokratie in Russland.

Auch machte er einige der liberaleren Initiativen seines Vaters rückgängig und verfolgte einen eher konservativen Führungsstil. Während seiner Regierungszeit erlebte Russland keine größeren Konflikte, weshalb er auch „Der Friedensstifter“ genannt wird. 

STAN HONDA/AFP via Getty Images

Kaiserliche Eier

Es war Alexander III., der die Tradition der Romanows begründete, luxuriöse Fabergé-Eier zu sammeln und zu verschenken. Die Firma Fabergé in Sankt Petersburg stellte die opulenten, juwelenbesetzten Eier her, die auch als kaiserliche Eier bezeichnet werden. 1885 gab Alexander eines als Ostergeschenk für seine Frau, Kaiserin Maria Fjodorowna, in Auftrag.

Das Hennen-Ei (im Bild) bestand aus Gold und war mit Emaille ummantelt, sodass es einem echten Ei glich. Beim Öffnen enthüllte sich ein goldener „Dotter“, der wiederum eine goldene Henne enthielt. In der Henne befanden sich eine Miniaturnachbildung der Kaiserkrone und ein Rubinanhänger. Zwischen 1885 und 1916 wurden 50 zunehmend teurere und extravagantere Eier für die Romanow-Familie gefertigt.  

Chroma Collection/Alamy Stock Photo

Der letzte Romanow-Herrscher

1894 wurde bei Alexander III. ein bereits weit fortgeschrittenes Nierenleiden diagnostiziert. Er starb im Oktober desselben Jahres. Nachfolger wurde sein ältester Sohn Nikolaus, der als Nikolaus II. gekrönt wurde. Kurz nach der Beerdigung seines Vaters heiratete Nikolaus die Prinzessin Alix von Hessen und bei Rhein, eine Enkelin der englischen Königin Victoria.

Obwohl Nikolaus als gütiger Mensch galt, hielt er an der strengen Politik seines Vaters fest. Nikolaus und Alix hatten fünf Kinder: Olga, Tatjana, Maria, Anastasia und Alexej (im Bild).  

Hulton Archive/Getty Images

Alix von Hessen-Darmstadt

Nikolaus’ Frau Alix trat zur russisch-orthodoxen Kirche über und nahm den Namen Alexandra Fjodorowna an. Von Natur aus schüchtern und ruhig, vermied sie viele der gesellschaftlichen Verpflichtungen, die russischen Zarinnen traditionell oblagen, wie das Ausrichten von Bällen und anderen Festen. Man sagte, sie möge die russische Kultur nicht, was sie beim russischen Volk unbeliebt machte.  

STAN HONDA/AFP via Getty Images

Königliche Traditionen

Nikolaus II. hielt die Tradition aufrecht, zu Ostern Fabergé-Eier zu verschenken. Am berühmtesten ist das Krönungs-Ei, das 1897 für Kaiserin Alexandra Fjodorowna geschaffen wurde. Es bestand aus Gold und war mit gelber Emaille überzogen. Dekoriert war es mit Sternen, die dem Krönungsmantel der Zarin Alexandra Fjodorowna nachempfunden wurden.

Im mit Samt ausgeschlagenen Inneren des Eis befand sich ein Modell der kaiserlichen Kutsche, mit der Alexandra zur Krönung gefahren war. Doch üppige Geschenke waren nicht der einzige Weg, auf dem der neue Zar seinen Reichtum demonstrierte ... 

Unbekannter Fotograf/Wikimedia commons [Public domain]

Die reichste Familie der Welt

TTstudio/Shutterstock

Paläste in Hülle und Fülle

Topical Press Agency/Getty Images

Der Einfluss von Rasputin

Hulton Archive/Getty Images

Der Untergang von Nikolaus II.

1915 verließ Nikolaus II. Sankt Petersburg, um die marode russische Armee im Ersten Weltkrieg zu kommandieren (im Bild). Er kehrte erst 1916 von der Front zurück.

Bis zum Jahr 1917 hatten die meisten Russen das Vertrauen in seine Führung verloren. Durch den Krieg lag die russische Wirtschaft danieder und viele wollten Nikolaus II. absetzen. Gezwungen durch seine zunehmende Unbeliebtheit, dankte er am 15. März 1917 schließlich ab.

Glasshouse Images/Alamy Stock Photo

Das Ende der Romanow-Herrschaft

Die Abdankung Nikolaus’ bedeutete ein Ende von mehr als 300 Jahren Romanow-Herrschaft. Nach der von Wladimir Lenin und der bolschewistischen Partei angeführten Oktoberrevolution am 7. November 1917 ergriffen radikale Sozialisten die Macht. Sie bildeten die erste kommunistische Regierung Russlands und den ersten großen sozialistischen Staat der Weltgeschichte.

Nikolaus II. und seine Familie wurden in Sibirien unter Hausarrest gestellt, bevor sie ins Ipatiew-Haus gebracht wurden, das Anwesen eines Kaufmanns in Jekaterinburg. 

Bettmann/Contributor/Getty Images

Ein grausames Schicksal

Tim Boyle/Newsmakers/Getty Images

Beschlagnahmung des Romanow-Vermögens

Nach dem gewaltsamen Tod der Romanows beschlagnahmte die Regierung der Bolschewisten die Paläste, Kunstobjekte, Schmuckstücke und andere Vermögenswerte der Familie. Andere Reichtümer, wie die Goldreserven, wurden innerhalb weniger Jahre aufgebracht, was vor allem auf die wirtschaftliche Inkompetenz der Kommunisten zurückzuführen war. Weitere Kostbarkeiten und Juwelen der Romanows verschwanden spurlos. Vermutet wird, dass Verwandte aus der entfernteren Romanow-Dynastie der Revolution entkamen und manches aus dem Land schmuggelten.

Aber auch Revolutionäre wurden bei Versuchen ertappt, sich lukrative Artefakte unter den Nagel zu reißen. Viele der von der bolschewistischen Regierung beschlagnahmten Schätze sind heute im Kreml ausgestellt, unter anderem dieser goldene Köcher von Zar Michail Romanow und die Diamantkrone von Zar Iwan Alexelwitsch (im Bild). 

Unbekannter Fotograf/Wikimedia commons [Public domain]

Die Romanow-Hochstapler

Bevor die sterblichen Überreste der Romanows entdeckt wurden, gaben sich mehrere Hochstapler als die Kinder der Familie aus, vor allem als Alexej und Anastasia. Als Betrügerin am überzeugendsten war Anna Anderson (im Bild), die behauptete, die Großherzogin Anastasia zu sein, die jüngste Tochter von Nikolaus II.

Viele Menschen glaubten ihr, vor allem, weil sie der toten Prinzessin sehr ähnlich sah. Doch Alix’ Bruder Ernest Louis, Großherzog von Hessen, bezahlte für Ermittlungen, die 1927 die Wahrheit ans Licht brachten. Demnach war Anderson in Wirklichkeit Franziska Schanzkowski, eine polnische Fabrikarbeiterin, die unter psychischen Problemen litt.  

William Lovelace/Daily Express/Getty Images

Die Romanows heute

Die Zeiten der Romanows als aktive Herrscherdynastie sind vorbei, doch ihre Blutlinie lebt weiter. Einer der bekannteren Nachkommen war Prinz Andrew Romanoff, ein Großneffe von Nikolaus II.

Sein Vater, Prinz Andrej Alexandrowitsch, floh 1918 vor der Revolution aus Russland. Prinz Andrew wurde 1923 in London geboren und wuchs im Schloss Windsor auf. Später zog er nach Amerika, wo er sich als Künstler etablierte. Prinz Andrews Halbschwester, Prinzessin Olga Andrejewna (im Bild), ist die Präsidentin der Romanov Family Association. Die Organisation wurde 1979 gegründet, um die Nachkommen von Zar Nikolaus I. zusammenzubringen.

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