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Keine Spur von Idylle bei diesen 35 weltweiten Reisezielen

Instagram vs. Realität: Überlaufene Reiseziele

By Karlina Valeiko · October 1, 2026

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71 slides 25 min read
Matyas Rehak/Shutterstock

Instagram vs. Realität

Neue Reiseziele zu erkunden, ist aufregend und bringt auch immer eine gewisse Vorfreude mit sich. Doch manchmal entspricht die Realität einfach so gar nicht den Social-Media-Fotos oder Bildern in der Broschüre. Deshalb haben wir uns auf die Suche nach den größten Reise-Enttäuschungen rund um den Globus gemacht. 

Menschenmassen, Müll und Enttäuschung: Bei den folgenden 35 Urlaubsdestinationen sollten Sie sich nicht zu viel Hoffnung auf Idylle und Einsamkeit machen ...

Adaptiert von Sandra Schröpfer und Ina Hieronimus

Maxim Morales Lopez/Shutterstock

Park Güell, Barcelona, Spanien

Der detailreich gestaltete Park Güell in Barcelona wurde von dem berühmten katalanischen Architekten Antoni Gaudí entworfen und ist nach wie vor einer der beliebtesten Attraktionen für Touristen, die hier seine einzigartigen Bauten besichtigen.

Bunte Mosaikbänke schlängeln sich wellenförmig zwischen den Bäumen hindurch, kunstvolle Schlangen und Salamander tummeln sich an den Treppengeländern und zwei markante Lebkuchenhäuser flankieren den Eingang. Doch könnte eigentlich auch fast ganz Barcelona in dieses Ranking mit aufgenommen werden ...

Jon Michael Pics/Shutterstock

Park Güell, Barcelona, Spanien

Die beliebte Metropole verzeichnete 2024 mehr als 15 Millionen Übernachtungsgäste. Zum Vergleich: Die Stadt selbst hat 1,6 Millionen Einwohner. Kein Wunder also, dass es in letzter Zeit zahlreiche Proteste gegen den Massentourismus in der Metropole gab. Im Juli 2024 gingen fast 3.000 Einwohner mit Wasserpistolen auf Urlauber los und skandierten dabei: „Touristen, geht nach Hause“.

Der Park Güell ist wahrscheinlich die am stärksten besuchte Sehenswürdigkeit der Stadt. Aber die vielen bunten Statuen und Mosaike sind im Gedränge oft kaum noch zu erkennen.

Walter Cicchetti/Shutterstock

Hollywood Walk of Fame, Los Angeles, Kalifornien, USA

Von einem Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood träumt wohl jeder junge Schauspieler, der nach L.A. zieht, um berühmt zu werden. Mehr als 2.700 Namen von Promis sind mittlerweile in den rosa-goldenen Sternen auf dem schwarz gekachelten Gehweg verewigt, von Humphrey Bogart bis Robin Williams. 

Auf dem Walk of Fame erwartet man eigentlich den ganzen Glanz und Glamour von Hollywood. Doch stattdessen zeigt er eher die negative und geschmacklose Seite von Downtown L.A. ...

Hayk Shalunts/Alamy

Hollywood Walk of Fame, Los Angeles, Kalifornien, USA

Drängelnde Touristen bevölkern die Wege, dazwischen tummeln sich als Comicfiguren und Promis verkleidete Straßenverkäufer. Und die Sterne mit den berühmten Namen sieht man teils vor lauter Müll kaum.

Im Sommer liegt noch dazu der Geruch von Schweiß und altem Fast Food in der Luft. Unser Fazit: Der Touristen-Hotspot ist überfüllt, überkommerzialisiert und definitiv überbewertet.

csikiphoto/Shutterstock

Checkpoint Charlie, Berlin, Deutschland

Checkpoint Charlie war zwischen 1961 und 1990, zur Zeit der Berliner Mauer, einer der wichtigsten Grenzübergänge zwischen West- und Ost-Berlin. Als Schauplatz von US-amerikanischen und sowjetischen Panzerkonfrontationen, waghalsiger Fluchtversuche und gelegentlicher Gefangenenaustausche diente Checkpoint Charlie als Inspiration für unzählige Spionageromane und -filme und hat sich in der öffentlichen Vorstellung als Ort voller Gefahren, Geheimnisses und Intrigen festgesetzt.

 Doch wird die heute bei Touristen so beliebte Sehenswürdigkeit ihrer außergewöhnlichen Vergangenheit nicht wirklich gerecht.

Simon Reddy/Alamy

Checkpoint Charlie, Berlin, Deutschland

In den letzten Jahren wurde Checkpoint Charlie auch von deutschen Medien schon häufiger als Touristenfalle bezeichnet. Am Standort befindet sich eine kleine Nachbildung der ursprünglichen Kontrollhütte, umgeben von aufgetürmten Sandsäcken. Bis 2019 konnten Besucher dort auch Fotos mit Darstellern in Militäruniform machen.

Die Begeisterung hält sich aber in Grenzen: Für viele ist der Checkpoint bloß eine unauthentische und völlig überlaufene Fotoattraktion, was sich auch regelmäßig in negativen Online-Bewertungen bemerkbar macht.

LALS STOCK/Shutterstock

Altstadt von Dubrovnik, Kroatien

Diese Hafenstadt im Süden Kroatiens gehört mittlerweile zu den Top-Urlaubszielen in Europa. Und nicht umsonst wird Dubrovnik auch Perle der Adria genannt. Der historische Stadtkern aus dem 13. Jahrhundert ist gepflastert mit mittelalterlichen Palästen, herrlichen Plätzen und historischen Kirchen.

Von der fast sechs Meter dicken Stadtmauer aus hat man einen spektakulären Blick auf die Stadt, den Hafen und das saphirblaue Meer. Doch für seine Schönheit zahlt Dubrovnik einen hohen Preis …

DarioZg/Shutterstock

Altstadt von Dubrovnik, Kroatien

Und das nicht erst, seit Dubrovnik in zahlreichen Szenen der beliebten Fantasy-Serie „Game of Thrones“ zu sehen ist. Schon viel früher war die wunderschöne Stadt von Urlaubern überlaufen. Fast täglich spazieren mehr als 10.000 Touristen an den mittelalterlichen Mauern entlang. Da kann es schon mal eng werden.

Um in Zukunft überfüllte Straßen und Gassen zu umgehen, will Dubrovnik nur noch eine begrenzte Anzahl von Besuchern in die Stadt lassen.

Anton_Ivanov/Shutterstock

Machu Picchu, Peru

Diese Inka-Ruinenstadt aus dem 15. Jahrhundert ist Perus berühmteste Sehenswürdigkeit, eine der meistbesuchten Touristenattraktion der Welt und eins der sieben neuen Weltwunder.

Bilder von Machu Picchu aus der Vogelperspektive – mit viel Sonnenschein und ohne Touristen – gibt es im Netz zuhauf. Jedoch entsprechen diese leider nicht mehr ganz der Realität.

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Matyas Rehak/Shutterstock

Machu Picchu, Peru

Leider ist Machu Picchu zu einer Art Aushängeschild für den Übertourismus verkommen. In den letzten Jahren strömten Millionen Touristen zum UNESCO-Welterbe. Viele von ihnen nehmen die mehrtägige Wanderung über den beliebten Inkapfad zum historischen Heiligtum, was nicht weniger zur Überfüllung beiträgt.

Zwar sollen die mittlerweile eingeführte Reglementierung der Besucherzahlen (in der Hauptsaison 5.600 Personen pro Tag) und Buchungssysteme die Massenansammlungen reduzieren. Doch so wirklich scheinen diese Maßnahmen nicht zu greifen. Reisende, die nicht im Voraus planen, laufen außerdem Gefahr, die Stätte gar nicht erst betreten zu dürfen.

Mister_Knight/Shutterstock

Spiegelgalerie, Schloss Versailles, Frankreich

Fotos593/Shutterstock

Spiegelgalerie, Schloss Versailles, Frankreich

Leider verliert der Raum ein wenig an Charme, wenn Sie ihn mit den rund zehn Millionen Menschen teilen, die die Sehenswürdigkeit jedes Jahr besuchen. Unzählige Tripadvisor-Bewertungen klagen über Überfüllung.

Um sowohl das Besuchererlebnis als auch den historischen Palast selbst zu schützen, müssen Sie nun online ein Zeitfenster vor ihrem Besuch buchen.

Luciano Mortula - MGM/Shutterstock

Times Square, New York City, USA

Keine Frage, der New Yorker Times Square gehört wohl zu den berühmtesten Plätzen der USA. Das Zentrum des Broadway-Theaterviertels lockt mit seinen bunten Leuchtreklamen und imposanten Wolkenkratzern jährlich Besucher aus aller Welt an die Kreuzung Ecke Broadway und Seventh Avenue.

Dieses Foto zeigt, wie das Treiben am Times Square so aussieht. Oder etwa nicht? 

Marco Rubino/Shutterstock

Times Square, New York City, USA

Pro Jahr strömen mehr als 60 Millionen Besucher nach New York City. Jeder von ihnen will natürlich ein Foto an der berühmten Kreuzung machen. Echte New Yorker machen deswegen einen großen Bogen um den berühmten Platz in Manhattan.  

Laszlo Szirtesi/Shutterstock

Vatikanische Museen, Vatikanstadt

Clockwise from top left: PitK/Shutterstock; Lucian Milasan/Shutterstock; Cividin/Shutterstock; Julie Mayfeng/Shutterstock

Vatikanische Museen, Vatikanstadt

Dr_Flash/Shutterstock

Yosemite-Nationalpark, Kalifornien, USA

Rachid Jalayanadeja/Shutterstock

Yosemite-Nationalpark, Kalifornien, USA

Yuri Yavnik/Shutterstock

Chinesische Mauer, China

Pixabay/CC0

Chinesische Mauer, China

Yingna Cai/Shutterstock

Capilano Suspension Bridge, Vancouver, Kanada

i viewfinder/Shutterstock

Capilano Suspension Bridge, Vancouver, Kanada

Alexandre Lande/Shutterstock

Mona Lisa im Louvre, Paris, Frankreich

Das wohl berühmteste Gemälde der Welt, die Mona Lisa von Leonardo da Vinci, ist mit zahlreichen Mythen und Spekulationen verbunden. Mit einem geschätzten Wert von Hunderten von Millionen Euro ist es auch eines der wertvollsten Gemälde der Welt.

Es gibt nur ein Problem, wenn man das legendäre Porträt mit eigenen Augen sehen will ...

Sira Anamwong/Shutterstock

Mona Lisa im Louvre, Paris, Frankreich

So kann es gut sein, dass Sie das Gemälde im Pariser Louvre gar nicht richtig erkennen können. Die Mona Lisa ist tatsächlich viel kleiner als man sich vorstellen mag, nämlich bloß 77 mal 53 Zentimeter groß.

Zudem wird das Kunstwerk wegen seines unbezahlbaren Wertes durch Glas und eine Barriere geschützt. Davor tummeln sich tagtäglich Menschenmassen mit Selfiesticks, sodass Sie das berühmte Lächeln womöglich nur erahnen können. 

Aleksandar Todorovic/Shutterstock

Copacabana, Rio de Janeiro, Brasilien

CP DC Press/Shutterstock

Copacabana, Rio de Janeiro, Brasilien

saiko3p/Shutterstock

Taj Mahal, Agra, Indien

JohnsPix/Shutterstock

Taj Mahal, Agra, Indien

Im Winter ist das Taj Mahal morgens oft in dicken Nebel gehüllt, sodass die hübschen Sonnenaufgänge verdeckt werden. Im Sommer wiederum kann sich an heißen Tagen eine dicke Smog-Schicht bilden. Viele der jährlichen acht Millionen Besucher wollen zudem ein Foto der weltbekannten „Diana-Bank“ machen, auf der die britische Prinzessin 1992 abgelichtet wurde.

Wenn Sie aber nicht stundenlang anstehen wollen, müssen Sie sich durchboxen; die Bank ist in der Regel von Massen umgeben. 

kavalenkava/Shutterstock

Trevi-Brunnen, Rom, Italien

Lena Serditova/Shutterstock

Trevi-Brunnen, Rom, Italien

Allerdings ist der Trevi-Brunnen auch eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Lage an der winzigen Piazza de Trevi, die zu allen Seiten hohe Gebäude umgeben, lässt nur wenig Platz für Touristen.

Allein ein Foto zu machen, wird hier zur Herausforderung – von der Tradition, eine Münze über die Schulter ins Wasser zu werfen, ganz zu schweigen. 

Mila Atkovska/Shutterstock

Santorin, Griechenland

Kotsovolos Panagiotis/Shutterstock

Santorin, Griechenland

Die Insel zieht jährlich rund 3,4 Millionen Besucher an – bei einer Bevölkerung von gerade einmal 20.000 Personen. Die berühmte griechische Insel und ihre beiden Hauptdörfer Fira und Oia sind in der Hochsaison so überlaufen, dass die örtlichen Behörden die Zahl der täglichen Besucher und Kreuzfahrttouristen begrenzen wollen.

Ekaterina Pokrovsky/Shutterstock

Eiffelturm, Paris, Frankreich

William Perugini/Shutterstock

Eiffelturm, Paris, Frankreich

Igor Plotnikov/Shutterstock

Halong-Bucht, Vietnam

salajean/Shutterstock

Halong-Bucht, Vietnam

Tatsächlich strömen aber täglich so viele Touristen und Einheimische hierher, dass Hunderte Boote den Ausblick auf die beeindruckenden Felsformationen verdecken können. Das Wetter kann auch etwas knifflig sein: Von Januar bis Mitte März ist die Sicht in der Regel schlecht. Aber auch in den Sommermonaten kann die Bucht in dichten Nebel gehüllt sein.

Zudem bleibt bei so vielen Touristen und Booten die Umweltverschmutzung nicht aus: Die Bucht hat ein gravierendes Müll- und Dreckproblem. Hier zu schwimmen, sollten Sie noch einmal überdenken. 

S.Borisov/Shutterstock

Kanäle von Venedig, Italien

LUMIKK555/Shutterstock

Kanäle von Venedig, Italien

Der Tourismus in Venedig boomt gewaltig, mit rund 30 Millionen Besuchern pro Jahr. Da ist es keine Überraschung, dass die Kanäle genauso überfüllt sind wie die Straßen. Hier ist ein Gondelstau auch kein ungewöhnlicher Anblick.

Die Stadt leitet jedoch Maßnahmen ein, um die Touristenmassen zu bekämpfen. Seit 2023 gibt es eine Touristensteuer und auch große Kreuzfahrtschiffe wurden bereits aus der Altstadt Venedigs verbannt.

Lilly Trott/Shutterstock

Mount Snowdon, Wales

DMP Images/Shutterstock

Mount Snowdon, Wales

Eisige Wintertemperaturen, dichter Nebel und starker Wind können den Aufstieg auf den Snowdon (walisisch: Yr Wyddfa) gefährlich machen. Deshalb sind die Wanderwege in den Sommermonaten besonders stark frequentiert.

Außerdem gibt es eine Bergbahn, die auch Nicht-Wanderer auf den Gipfel bringt – wundern Sie sich also nicht, wenn es dort ziemlich überfüllt ist.

icemanphotos/Shutterstock

Strände der Malediven

Avatar_023/Shutterstock

Strände der Malediven

Die Schönheit der Malediven ist zugleich auch ihr Fluch. Die Inselgruppe hat Probleme mit der Entsorgung des Mülls, den die mehr als eine Million Besucher im Jahr zurücklassen. Die Insel Thilafushi wurde 1991 künstlich aufgeschüttet, um das Mülldilemma zu lösen.

Aber mit gestiegenen Touristenzahlen in den vergangenen zehn Jahren hat die Insel ihre Kapazitäten überschritten. Besonders schlimm ist, dass durch den Wechsel der Gezeiten Müll bereits den Ozean verschmutzt und immer wieder an die Strände vieler der Inseln angespült wird. 

amadeustx/Shutterstock

Mount Rushmore, South Dakota, USA

Die legendäre Skulptur, die in den Granit des Mount Rushmore gemeißelt wurde, zeigt vier der bekanntesten ehemaligen US-Präsidenten: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln.

In Wirklichkeit sind die Gesichter allerdings gar nicht so einfach zu erkennen ... 

MarclSchauer/Shutterstock

Mount Rushmore, South Dakota, USA

Obwohl jedes der Porträts etwa 18 Meter hoch ist, befindet sich die Aussichtsplattform so weit vom Felsen entfernt, dass es schwierig ist, die Gesichter mit bloßem Auge zu erkennen. Außerdem kann es hier ziemlich voll werden ...

Fotos593/Shutterstock

Äquator, Quito, Ecuador

KikoStock/Shutterstock

Äquator, Quito, Ecuador

Der tatsächliche Äquator befindet sich fünf Minuten zu Fuß entfernt nördlich der gelben Linie. Der Grund dafür: Eine französische Expedition kennzeichnete im Jahr 1736 die falsche Stelle als Äquator. Der Fehler wurde erst mit der Erfindung des GPS bemerkt.

Wenn Sie also mit einem Bein auf der Nord- und dem anderen auf der Südhalbkugel stehen wollen, müssen Sie ins nahe gelegene Museum Intiñan Solar gehen. Hier finden Sie die weniger spektakulär gestaltete, richtige Äquatorlinie. 

Scott Prokop/Shutterstock

Antelope Canyon, Arizona, USA

Lissandra Melo/Shutterstock

Antelope Canyon, Arizona, USA

Wegen der hellen, aber dennoch begrenzten Lichtreflexion im Canyon werden Fotos oft entweder zu hell oder zu dunkel. Mit den Einstellungen Ihrer Kamera sollten Sie sich also gut auskennen.

Zudem ist ein Stativ ein Muss, um ein gutes Foto hinzubekommen. Das Smartphone versagt in der Regel an diesen speziellen Lichtbedingungen. 

Alex Emanuel Koch/Shutterstock

Trolltunga, Norwegen

www.explore-norway.org

Trolltunga, Norwegen

Trolltunga wird als Ausflugsziel zunehmend beliebter und inzwischen jährlich von Zehntausenden Wanderern besucht. Obwohl diese Zahl noch moderat wirken mag, verursacht sie dennoch an den meisten Tagen lange Schlangen.

Zudem sollte man bedenken, dass in Skandinavien oft kalte Winde und viel Regen herrschen. Die Chance auf gutes Wetter ist hier also gering. Wetterfeste Kleidung ist daher hier die richtige Wahl.

WitR/Shutterstock

Pyramiden von Gizeh, Ägypten

Robster1983/Wikimedia Commons/CC0

Pyramiden von Gizeh, Ägypten

Maggy Meyer/Shutterstock

Naturschutzgebiet Maasai Mara, Kenia

Dr Ajay Kumar Singh/Shutterstock

Naturschutzgebiet Maasai Mara, Kenia

Tausende Touristen kommen in ihren Allradfahrzeugen, um diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen. Erwarten Sie also nicht, dass Ihr Safari-Jeep als einziger durch die Steppe rollt.

Die zunehmende Zahl an Besuchern hat das Grasland bereits erheblich beschädigt. Dazu entstehen immer mehr Siedlungen an der Grenze zu dem Naturschutzgebiet, wodurch der Lebensraum der Tiere zunehmend eingeschränkt wird. 

Phattana Stock/Shutterstock

Kirschblütenfest, Kyoto, Japan

Navapon Plodprong/Shutterstock

Kirschblütenfest, Kyoto, Japan

Während der Kirschblütenzeit sind die meisten Parks Kyotos überfüllt mit Touristen und Einheimischen, die unter den Bäumen picknicken.

Gut zu wissen ist dabei, dass der am häufigsten vorkommende Kirschbaum in Japan der Somei Yoshino ist; eine Art, deren Blüten fast weiß sind und gar nicht so pink aussehen, wie manche Bilder nahelegen. 

Yasomya/Shutterstock

Brügge, Belgien

Diese charmante belgische Kleinstadt aus dem 14. Jahrhundert ist berühmt für ihre mittelalterlichen Bauwerke, Kopfsteinpflaster-Gässchen und bezaubernde Kanäle. Wie andere postkartenschöne Städtchen kämpft auch Brügge mit dem sogenannten „Overtourism“.

Yury Dimitrenko/Shutterstock

Brügge, Belgien

Pro Jahr schieben sich rund acht Millionen Menschen durch die schmalen Gassen, belagern die Kanalboote und besetzen die Tische in den Restaurants. Ein entspannter Städtetrip sieht anders aus.

Botond Horvath/Shutterstock

Loch Ness, Schottland

Schottland, bekannt für seine wilde Naturschönheit, ist der Heimatort eines legendären Seeungeheuers. Seit Jahrhunderten soll „Nessie“ immer mal wieder aus den Untiefen des Loch Ness auftauchen. Das lockt natürlich Touristen aus aller Welt in die Highlands und macht den zweitgrößten See Schottlands zu einem der meistbesuchten Orte des Landes.

Einen tollen Blick aufs Gewässer – und somit vielleicht auch auf das Seemonster – hat man übrigens von der faszinierenden Ruinenkulisse der mittelalterlichen Festung Urquhart Castle aus.

Shuang Li/Shutterstock

Loch Ness, Schottland

Wie bei allen meistbesuchten Touristen-Magneten dieser Welt trifft man auch am Loch Ness vor allem eins: viele Menschen. Und unbeständiges Wetter, für das Schottland im übrigen bekannt ist.

Aber wenn Sie sich von Heerscharen von Touristen nicht abschrecken lassen, dann können Ihnen Nebel und Regen auch nichts anhaben.  

Songquan Deng/Shutterstock

London Eye, London, England

Jeder Touri, der in der englischen Hauptstadt unterwegs ist, hat dieses berühmte Riesenrad auf dem Zettel. Seit der Eröffnung im Jahr 2000 gehört das London Eye zu den meistbesuchten Attraktionen der Metropole.

Die Frage, ob sich die 30-minütige Fahrt in der Glasgondel lohnt, ist durchaus berechtigt. 

Ian Dick/Flickr/CC-BY 2.0

London Eye, London, England

Denn die Aussicht auf die Londoner Skyline aus 135 Metern Höhe will schließlich jeder der rund 10.000 Besucher pro Tag genießen. Und das bedeutet: Ewig lange Schlangen am Queen’s Walk und Wartezeiten von bis zu zwei Stunden.

Da lohnt sich auf jeden Fall die Investition in ein „Fast Track“-Ticket. Und wenn Sie nicht gerade eine Kabine mit fleckigen oder zerkratzten Fensterfronten erwischen, lassen sich von dort oben schöne Panoramafotos von der herrlichen Stadt machen.

Ovidiu Hrubaru/Shutterstock

Salvation Mountain, Kalifornien, USA

Der Salvation Mountain ist ein von Menschen gemachter Berg, der in der Wüste Kaliforniens nahe der Stadt Slab City zu finden ist. 

Die Fertigstellung dieser bunten Kunstinstallation dauerte mehr als 28 Jahre und verbrauchte neben Tonnen von Lehm und Stroh fast zwei Millionen Liter Latexfarbe. Der auffällige Berg gehört wohl zu den ungewöhnlichsten Touristenattraktionen Kaliforniens.

Stephen Bures/Shutterstock

Salvation Mountain, Kalifornien, USA

Aber nicht zu den größten. Denn der farbenfrohe Hügel ist längst nicht so imposant, wie die Fotos von ihm glauben machen wollen. Aus der Nähe betrachtet scheint das lebenslange Projekt des Künstlers Leonard Knight leider nur wie ein bunter Farbklecks inmitten einer endlos wirkenden Wüste.

Trotzdem ist der Salvation Mountain in dem Aussteigerparadies eine interessante Attraktion fernab der ausgelatschten Massentourismuspfade.

Javen/Shutterstock

Spanische Treppe, Rom, Italien

Brian Kinney/Shutterstock

Spanische Treppe, Rom, Italien

Die 135-stufige Treppe ist bei Touristen wie bei Einheimischen gleichermaßen beliebt, und so kann es dort im Sommer schon mal besonders voll werden. In einem Versuch, die Menschenmassen zu kontrollieren, haben die Behörden den Besuchern 2019 verboten, auf den Stufen zu sitzen. Touristen, die gegen diese Regel verstoßen, könnten mit empfindlichen Geldstrafen rechnen.

Kommen Sie am besten frühmorgens oder spätabends vorbei. Dann haben Sie die besten Chancen auf eine unglaublich schöne Kulisse.

Boule/Shutterstock

Angkor Wat, Kambodscha

Chaiyabutra/Shutterstock

Angkor Wat, Kambodscha

Doch die Schönheit ist gleichzeitig auch das Verhängnis des Tempels. Ganz so romantisch, wie es klingen mag, ist es hier in Wahrheit nicht. Im Sommer geht die Sonne bei Angkor Wat um kurz vor sechs Uhr auf.

Aber um einen guten Standort zum Fotografieren zu finden, sollte man bereits eine Stunde früher da sein, wenn es noch stockdunkel und kalt ist. Zudem darf man seinen Standort – sobald gefunden – nicht mehr verlassen. Sobald die Sonne aufgeht, ist jeder Meter umkämpft.

Francisco Martinez/Alamy

Empire State Building, New York City, USA

Das Empire State Building ist weltberühmt – und das aus gutem Grund. Vier Jahrzehnte lang war es das höchste Gebäude der Welt, und seine herausragende Aussichtsplattform im 86. Stockwerk wurde zum Maßstab für alle anderen Aussichtsplattformen auf der Welt.

Der Wolkenkratzer war die ikonische Kulisse in Filmen wie „King Kong“ und „Schlaflos in Seattle“ und bot eine Aussicht auf New York, die man so nirgendwo sonst genießen konnte.

Zoonar GmbH/Alamy

Empire State Building, New York City, USA

Das Empire State Building hat sich bis heute nicht verändert – alles andere hingegen schon. Der historische Wolkenkratzer in Manhattan gehört mittlerweile nicht einmal mehr zu den fünf höchsten Gebäuden New Yorks, geschweige denn der Welt. Auch für Fans von Skyline-Panoramen gibt es in New York inzwischen mehrere bessere Möglichkeiten.

Außerdem fehlt beim Blick vom Empire State Building (siehe Bild) natürlicherweise ein ganz entscheidendes Element der Stadt: das Empire State Building selbst.

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