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In diesen 30 Ländern arbeiten die Menschen am längsten

Nationen mit der längsten Wochenarbeitszeit

By loveMONEY-Team · June 9, 2023

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Simon Pittet / Shutterstock.com

Nationen mit der längsten Wochenarbeitszeit

industryviews/Shutterstock

30. Deutschland: 34,6 Stunden wöchentlich

Mit einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 34,6 Stunden im Jahr 2021 bildet Deutschland das Schlusslicht in den Top 30 der Länder, in denen am härtesten geschuftet wird. Das sind 2,6 Stunden weniger als der OECD-Durchschnitt. Dass die Arbeitszeit in Deutschland im Vergleich so niedrig ausfällt, liegt vor allem aber an einem hohen Anteil an Beschäftigten in Teilzeit. Vollzeiterwerbstätige arbeiteten 2021 im Durchschnitt 40,5 Stunden pro Woche, Teilzeiterwerbstätige 20,8 Stunden, wie aus Daten des Statistischen Bundesamts hervorgeht.

xbrchx/Shutterstock

29. Österreich: 35,2 Stunden wöchentlich

Alexandros Michailidis/Shutterstock

27. Belgien: 35,3 Stunden wöchentlich

Menschen in Belgien arbeiteten im Jahr 2021 im Durchschnitt wöchentlich etwas mehr als Österreicherinnen und Österreicher. Im Land darf grundsätzlich nicht länger als acht Stunden am Tag gearbeitet werden. Ausnahmen gibt es für bestimmte Arbeitnehmende. Außerdem ist es bis auf bestimmte Branchen nicht erlaubt, zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens zu arbeiten.

Finn stock/Shutterstock

27. Finnland: 35,3 Stunden wöchentlich

Während vielerorts flexible Arbeitszeiten meist nur diskutiert werden, sind sie in Finnland seit 1996 rechtlich vorgeschrieben. Finninnen und Finnen können deshalb in den meisten Branchen ihren Arbeitstag flexibel beginnen und beenden – jeweils um bis zu drei Stunden.

4H4 Photography/Shutterstock

26. Irland: 35,4 Stunden wöchentlich

karzof pleine/Shutterstock

25. Italien: 36 Stunden wöchentlich

Olena Hromova/Shutterstock

24. Frankreich: 36,1 Stunden wöchentlich

Die Französinnen und Franzosen haben 2021 weniger gearbeitet als in den drei Jahren davor. Dem Gesetz zufolge beträgt die wöchentliche Arbeitszeit 35 Stunden. Jede Überstunde muss mit einem Zuschlag von 125 bis 150 Prozent entlohnt werden. Seit dem 1. Januar 2017 haben französische Arbeitnehmende zudem das „Recht, außerhalb ihrer vertraglichen Arbeitszeit Anrufe und E-Mails zu ignorieren“. Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten sind seitdem sogar gesetzlich verpflichtet, die Zeiten festzulegen, in denen ihre Arbeitnehmenden keine E-Mails senden oder beantworten müssen.

Sven Hansche / Shutterstock.com

23. Spanien: 36,3 Stunden wöchentlich

Shutterstock.com

22. Island: 36,7 Stunden wöchentlich

Gesetzlich dürfen Isländerinnen und Isländer bei einer Fünf-Tage-Woche höchstens 40 Stunden arbeiten. Im Jahr 2021 lag der Durchschnitt mit 36,7 Stunden deutlich darunter. Als eines der wenigen Länder hat Island bereits eine Vier-Tage-Woche erprobt. Zwischen 2015 und 2019 arbeiteten 2.500 Arbeitnehmende im Rahmen einer Studie kürzer, bekamen aber vollen Lohn. Die Forschenden kamen zu dem Ergebnis, dass die Menschen genauso produktiv und weniger krank waren. Zudem gaben die Teilnehmenden an, mit ihrer Arbeit zufriedener zu sein.  

Willy Barton / Shutterstock.com

21. Vereinigtes Königreich: 36,8 Stunden wöchentlich

Im Vereinigten Königreich lag die wöchentliche Arbeitszeit 2021 bei 36,8 Stunden. Die Coronapandemie wirkte sich in Großbritannien insofern aus, als dass viele Menschen im Homeoffice von längeren Arbeitszeiten berichteten als zuvor. Allerdings steigerte das insgesamt nicht die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit. Das liegt daran, dass Millionen von Menschen zwar Lohn bekamen, aber wegen Corona überhaupt nicht arbeiten konnten – und so die durchschnittliche Wochenarbeitszeit im Land sank. Seit 2020 nimmt sie aber wieder zu.

Lakeview Images / Shutterstock.com

20. Neuseeland: 37,8 Stunden wöchentlich

Neuseeland schreibt ebenfalls eine Arbeitswoche mit maximal 40 Stunden vor. Die Arbeitszeit verteilt sich auf fünf Tage wöchentlich. Die Regierung des Landes hatte schon vor dem Ausbruch der Coronapandemie sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ermutigt, weniger auf die Zeit und mehr auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Flexibilität zu achten. Eine Initiative, die sich auszuzahlen scheint.

Kira_Yan / Shutterstock.com

19. Estland: 37,9 Stunden wöchentlich

Estinnen und Esten arbeiten in der Regel zwischen 9 und 18 Uhr und durchschnittlich unter 40 Stunden pro Woche. Im Jahr 2021 sank die durchschnittliche Wochenarbeitszeit dabei leicht – von zuvor mehr als 38 auf 37,9 Stunden. Übrigens: Meistens haben die Arbeitnehmenden im Land 28 Tage Urlaub.

NoyanYalcin/Shutterstock

17. Schweden: 38 Stunden wöchentlich

Der durchschnittliche schwedische Arbeitnehmende war 2021 fast zwei Stunden mehr mit seinem Job beschäftigt als im Jahr davor. Die vom Arbeitsschutzgesetz vorgeschriebene Höchstarbeitszeit von 40 Stunden wird bei durchschnittlich 38 Stunden wohl seltener erreicht. Die Menschen im Land haben außerdem Anspruch auf jährlich mindestens fünf Wochen Urlaub.

Shutterstock.com

17. Luxemburg: 38 Stunden wöchentlich

In Luxemburg ist es gesetzlich geregelt, dass ein Arbeitstag nicht länger als zehn Stunden dauern darf. Auch die wöchentliche Arbeitszeit ist auf 40 Stunden begrenzt. Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von durchschnittlich 38 Stunden im Jahr 2021 dürfte beides wohl kaum überschritten worden sein. Außerdem haben die Arbeitnehmenden im Fürstentum ziemlich viel Urlaub. Gesetzlich sind im öffentlichen Dienst 32 Tage im Jahr und im privaten Sektor 26 Tage vorgeschrieben – nationale Feiertage kommen obendrauf. 

Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

15. Griechenland: 38,8 Stunden wöchentlich

Die durchschnittliche Arbeitszeit in Griechenland mag aufgrund der wirtschaftlichen Probleme im Land wenig überraschend sein. Im Jahr 2021 waren noch 15 Prozent der Menschen arbeitslos – eine Zahl, die dennoch zeigt, dass sich die Wirtschaft erholt. Trotzdem darf nicht unterschätzt werden, wie sich die Coronapandemie auf wichtige Branchen wie etwa den Tourismus ausgewirkt hat.

Matej Kastelic / Shutterstock.com

15. USA: 38,8 Stunden wöchentlich

Shutterstock.com

14. Lettland: 38,9 Stunden wöchentlich

Wie vielerorts gilt auch in Lettland die klassische 40-Stunden-Woche. Die Arbeitszeit verteilt sich dabei in der Regel auf fünf Tage. In Lettland gehen 71,6 Prozent der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter einer bezahlten Arbeit nach. Das sind mehr als der OECD-Durchschnitt von 66,3 Prozent.

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12. Tschechien: 39 Stunden wöchentlich

In Tschechien geben die Arbeitgeber vor, wie die gesetzliche wöchentliche Arbeitszeit von 39 Stunden verteilt wird. Menschen unter 18 Jahren dürfen außerdem nicht mehr als sechs Stunden pro Tag oder mehr als 30 Stunden pro Woche arbeiten. 

Kayo / Shutterstock.com

12. Slowakei: 39 Stunden wöchentlich

Arbeitnehmende in der Slowakei dürfen höchstens 40 Stunden in der Woche arbeiten – es sei denn, sie sind in Schichten tätig. In diesem Fall ist die Höchstarbeitszeit niedriger. Außerdem können sie jährlich bis zu 400 Überstunden sammeln.  

astudio / Shutterstock.com

11. Litauen: 39,1 Stunden wöchentlich

Seit 2017 gilt in Litauen ein neues Arbeitsgesetz. Darin ist festgelegt, dass Arbeitnehmende an sieben aufeinanderfolgenden Tagen höchstens 48 Stunden arbeiten dürfen. Die Menschen haben zudem Anspruch auf 20 Tage Urlaub im Jahr. Litauer und Litauerinnen arbeiteten 2021 mehr als je zuvor seit Beginn der OECD-Erfassung 2010. Ein Indikator, der darauf hindeuten könnte, dass das Gesetz eventuell nicht die gewünschte Wirkung haben könnte.  

MilanTomazin / Shutterstock.com

10. Slowenien: 39,3 Stunden wöchentlich

Auch wenn die 40-Stunden-Woche in Slowenien gilt, arbeiten die Menschen in der Privatwirtschaft im Land oft bis zu zehn Stunden am Tag. Mit 39,3 Stunden durchschnittlicher Wochenarbeitszeit im Jahr 2021 lag das Land auch deutlich über dem von der OECD erfassten Durchschnitt aller Länder von 37,2 Stunden. 

Taweepat / Shutterstock.com

9. Ungarn: 39,4 Stunden wöchentlich

2020 arbeiteten die Menschen in Ungarn durchschnittlich zwölf Minuten mehr als noch 2020. Seit 2018 gibt es in Ungarn ein Arbeitsgesetz, das den Mangel an Arbeitnehmenden bekämpfen soll. Darin ist auch festgelegt, dass Unternehmen bis zu 400 Überstunden im Jahr verlangen können – für die Bezahlung können sie sich allerdings bis zu drei Jahre Zeit lassen. Zuvor lag die Höchstgrenze bei 250 Stunden. Bei der Einführung dieses Gesetzes gab es zahlreiche Proteste, denn die Menschen befürchteten, dass die Arbeitszeiten steigen könnten. Bislang ist das nur geringfügig der Fall.

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7. Portugal: 39,6 Stunden wöchentlich

Ein typischer Arbeitstag in Portugal geht von 9 bis 19 Uhr – mit einer Mittagspause von zwei Stunden. Auch hier gilt die für Europa typische 40-Stunden-Woche, 2021 wurden im Durchschnitt 39,6 Stunden gearbeitet. 

wjarek / Shutterstock.com

7. Polen: 39,6 Stunden wöchentlich

Polinnen und Polen arbeiten in der Regel werktags von acht bis 16 Uhr und samstags von acht bis 14 Uhr. In den 2000ern herrschte eine enorm hohe Arbeitslosigkeit im Land, die 2003 ihren Höhepunkt erreichte. Damals hatten 20,7 Prozent der Menschen keine Arbeit. Im Jahr 2021 hatte Polen lediglich noch 3,4 Prozent Arbeitssuchende. 

Mehr: Diese Länder waren arm – heute zählen sie zu den reichsten der Welt

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6. Israel: 40,7 Stunden wöchentlich

Seit April 2018 arbeiten die Menschen in Israel offiziell weniger. Denn die gesetzliche Wochenarbeitszeit wurde von 43 auf 42 Stunden heruntergesetzt. Eine weitere Besonderheit: Wegen des Shabbats arbeiten die Menschen von Sonntag bis Donnerstag. 

Pablo Rogat/Shutterstock.com

5. Chile: 42,7 Stunden wöchentlich

In Chile beginnt ein Arbeitstag in der Regel zwischen 8.30 und 9 Uhr und endet gegen 18 Uhr. Im Jahr 2021 verbrachten die Menschen im Durchschnitt 42,7 Stunden pro Woche an ihrem Arbeitsplatz.

Shutterstock.com

4. Costa Rica: 44 Stunden wöchentlich

In Costa Rica arbeiten die Menschen acht Stunden am Tag – entweder in einer Tagschicht zwischen 5 und 19 Uhr, oder in einer Nachtschicht zwischen 17 und 7 Uhr. Es ist gesetzlich erlaubt, bis zu 48 Stunden in der Woche zu arbeiten. Anspruch auf zwei Wochen bezahlten Urlaub haben Arbeitnehmende einmal in 50 Arbeitswochen, was rund einem Jahr entspricht. Im Jahr 2011 arbeiteten die Menschen in Costa Rica pro Woche noch 45,9 Stunden durchschnittlich, 2021 waren es 44. 

Aleksandar Todorovic / Shutterstock.com

3. Mexiko: 44,8 Stunden wöchentlich

Im Jahr 2021 arbeiteten Mexikanerinnen und Mexikaner genau so viel wie im Vorjahr. Weil die Arbeitsgesetze im Land recht lax sind, legen Arbeitgeber die Arbeitszeiten fest. Hinzu kommt, dass viele Menschen schwarzarbeiten. Obwohl der Mindestlohn 2019 um 16 Prozent, 2020 um 20 Prozent und 2021 nochmals um 15 Prozent erhöht wurde, gehören die Menschen zu den Schlechtbezahltesten weltweit. Die jüngsten Gesetzesänderungen konnten an der Armut der Mexikanerinnen und Mexikaner deshalb noch nicht viel ändern.   

AdaCo / Shutterstock

2. Türkei: 45,6 Stunden wöchentlich

Seit 2018 ist die durchschnittliche Wochenarbeitszeit in der Türkei kontinuierlich gesunken – von 47 Stunden im Jahr 2018 auf 45,6 Stunden 2020 (Daten für 2021 nicht verfügbar). Damit liegt sie noch knapp über der 45-Stunden-Woche, die durch eine Änderung des Arbeitsgesetzes im Jahr 2003 eingeführt wurde. Nach türkischem Recht dürfen Arbeitnehmende nicht mehr als 270 Überstunden jährlich ansammeln.

Mehr: Wie viel damals wirklich gearbeitet wurde

Simon Pittet / Shutterstock.com

1. Kolumbien: 47,8 Stunden wöchentlich

XiXinXing / Shutterstock.com

Und was ist mit China? 44,7 Stunden wöchentlich (offiziell)

 

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