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Schatzjäger aufgepasst: In diesen Flüssen findet man immer noch Gold

Wo sich die Suche nach dem Edelmetall noch lohnen kann

By loveMONEY-Team · November 7, 2023

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39 slides 11 min read
Jeffrey B. Banke/Shutterstock

Gewässer, die es in sich haben

Der Goldrausch des 19. Jahrhunderts ist zwar schon lange Geschichte, doch findet sich das kostbare Edelmetall auch heute noch in vielen Flüssen. Alles, was der hoffnungsvolle Goldsucher dafür benötigt, ist eine Schaufel, eine Goldpfanne und einen Metalldetektor. Und das kann sich lohnen: In Kalifornien wurde das größte jemals gefundene Goldnugget von einem Hobbyschürfer entdeckt. Klicken Sie sich durch die besten Orte weltweit, an denen sich die Goldsuche noch lohnen kann.

Mmphotography.it/Flickr CC

Elvo, Piemont, Italien

Der Fluss Elvo im italienischen Piemont erlebte vor der Coronakrise geradezu einen Goldrausch. Hobbygoldsucher berichteten immer wieder von Funden in der Größe von Brotkrumen, die der mineralreiche Fluss anspült.

Shutterstock

Elvo, Piemont, Italien

Auf öffentlichem Boden ist Amateuren die Goldsuche durchaus erlaubt und die Regelungen sind sehr locker. Nach italienischem Recht dürfen Goldsucher sogar bis zu fünf Gramm Gold pro Tag mit nach Hause nehmen, ohne den Fund den Behörden melden zu müssen.
the justified sinner/Flickr

Suisgill Estate, Sutherland, Schottland

Die Goldvorkommen in Großbritannien fallen zum Großteil unter den Besitz der Krone und gehören damit offiziell der Queen. Das sogenannte Crown Estate, die zuständige Behörde, stellt inzwischen keine Lizenzen für Hobbygoldsucher mehr aus und genehmigt die Förderung von Gold nur zögerlich. Umweltschäden, die mit dem Schürfen einhergehen können, sollen vermieden werden.
IrenicRhonda/Flickr CC

Suisgill Estate, Sutherland, Schottland

Hobbygoldsucher haben in Großbritannien deshalb nur wenige Möglichkeiten, wenn sie nicht gerade das Gesetz brechen und eine Strafverfolgung riskieren möchten. Eine legale Goldgrube befindet sich jedoch im Suisgill Estate im Norden Schottlands. Auf dem Gelände ist das Goldwaschen in zwei Flüssen erlaubt und umsonst. Allerdings gibt es strikte Regeln, an die sich Goldsucher halten müssen.
Welzevoul/Shutterstock

Wanlockhead, Dumfries and Galloway, Schottland

Das Gebiet rund um das Dorf Wanlockhead in den schottischen Lowther Hills wird mehr noch als Suisgill Estate für sein Goldvorkommen geschätzt. Nicht ohne Grund wird es auch die „Schatzkammer Gottes in Schottland“ genannt. Schon seit Jahrhunderten waschen Goldsucher das wertvolle Edelmetall hier aus dem Fluss.
Lead Mining Museum

Wanlockhead, Dumfries and Galloway, Schottland

Die Behörden von Lowther und Buccleuch stellen die Lizenzen für Goldsucher aus. Alternativ bietet normalerweise auch das Wanlockhead Lead Mining Museum Kurse im Goldwaschen an – und die können sich lohnen. 2014 fand ein kanadischer Tourist in einem der Kurse ein Goldnugget von 20 Karat, das umgerechnet rund 11.300 Euro wert war.
MM-J/Flickr CC

Dolgellau, Gwynedd, Wales

Die Entdeckung des Goldgürtels von Dolgellau in Snowdonia 1843 löste in den darauffolgenden Jahrzehnten einen Goldrausch in Wales aus. Obwohl der Bodenschatz in der Gegend nicht mehr kommerziell gefördert wird, kamen dort über die Jahre mehr als vier Tonnen Gold zusammen.
National Trust

Dolgellau, Gwynedd, Wales

Hobbyschürfer dürfen sich in der Gegend selbst auf die Suche begeben, wenn sie die erforderliche Genehmigung des jeweiligen Grundstückeigentümers haben und sich an strikte Umweltregeln halten. Doch gibt es noch eine einfachere Möglichkeit: In den ehemaligen Goldminen von Dolaucothi in Carmarthenshire dürfen Besucher Gold waschen, ohne sich über rechtliche Vorschriften Gedanken machen zu müssen.
Mikeledray/Shutterstock

Gold Mine River, County Wicklow, Irland

In Irland haben Goldsucher womöglich noch mehr Glück. Das Waschen ohne motorisiertes Gerät ist generell erlaubt. Allerdings muss jeder Fund über 20 Goldkörnern (das entspricht gut einem Gramm) gemeldet werden. Um das Gold weiterzuverkaufen, wird eine Lizenz benötigt.
Massimofusaro/Shutterstock

Gold Mine River, County Wicklow, Irland

Der Gold Mine River (zu Deutsch „Goldminenfluss“) in den Wicklow Mountains erhielt seinen Namen durch den Fund eines Goldnuggets 1796. In dem Fluss gibt es noch immer relativ viel Gold, was Hobbyprospektoren aus aller Welt anzieht.
zack frank/Shutterstock

Reed Gold Mine, Charlotte, USA

1799 bemerkte der Bauernsohn Conrad Reed bei einem Spaziergang am Little Meadow Creek eine glänzende, goldene Substanz im Wasser. Sein Fund stellte sich später als ein 17 Pfund schweres Goldnugget heraus – der erste dokumentierte Goldfund in den USA.
Mandy Rencher/Flickr

Reed Gold Mine, Charlotte, USA

Noch heute können Goldsucher normalerweise für zwei US-Dollar (1,60 Euro) pro Person ihr Glück beim Goldwaschen versuchen. Besucher erfahren dabei auch mehr über die Geschichte der Goldgräberei in der Region.
BILD LLC/Shutterstock

Crow Creek, Alaska, USA

Wer nach Alaska reist und zwischen Natur und Wildtieren noch etwas mehr Abenteuer erleben will, sollte zum Goldwaschen nach Crow Creek fahren. Die ersten Goldfunde in dem Fluss wurden 1897 nahe der Mündung dokumentiert, wo bis heute Gold gewaschen wird.
d3hon/Flickr

Crow Creek, Alaska, USA

Hobbygoldsucher können normalerweise geführte Exkursionen buchen, auf denen testweise zunächst ein Säckchen Sand mit Gold gewaschen wird, bevor es etwas stromabwärts zum richtigen Goldwaschen geht. Pro Person kostet der Spaß 24 Dollar (ca. 20 Euro).
David S Mohn/Shutterstock

Black Hills Forest, South Dakota, USA

1876 hielt der Goldrausch in den Black Hills von South Dakota Einzug, nachdem in Deadwood Creek Gold gefunden worden war. Bis heute wird in der Gegend deshalb nach dem Edelmetall gesucht.
aaron mentele/Flickr

Black Hills Forest, South Dakota, USA

Die Black Hills sind normalerweise größtenteils öffentlich zugänglich, sodass jeder, der will, Gold waschen darf. Es empfiehlt sich, die eigene Ausrüstung mitzubringen, die Pfanne kann aber auch ausgeliehen werden. Die Preise variieren je nach Standort.
Stingray8213/YouTube

American River, Kalifornien, USA

In den USA sind die Bestimmungen für die Goldsuche zwar von Staat zu Staat unterschiedlich, doch in ausgewiesenen öffentlichen Gebieten ist Amateuren das Hobbyschürfen in der Regel erlaubt. Auf Privatgrund muss allerdings eine Genehmigung des Eigentümers eingeholt werden.
BLMOW/Flickr CC

American River, Kalifornien, USA

In Kalifornien begann der Goldrausch 1848, als das wertvolle Edelmetall bei Sutter’s Mill im Flussbett des American River in Coloma entdeckt wurde. Auch heute sind die Umgebung und der Wasserlauf noch voll mit dem Bodenschatz. Am Südlauf des Flusses in Coloma sowie an zwei Gabelungen, die durch das Freizeitgebiet Auburn State Recreational Area fließen, ist das Hobbyschürfen gestattet.
Mikeledray/Shutterstock

Cosumnes River, Kalifornien, USA

Der Cosumnes River fließt durch den Eldorado National Forest in Kalifornien, ein Forstgebiet, das vor allem für sein Goldvorkommen bekannt ist. Mehrere Campingplätze machen die Region normalerweise zum idealen Ausflugsziel, um nach dem wertvollen Rohstoff zu schürfen.
Pi Pi Campground

Cosumnes River, Kalifornien, USA

Die beliebtesten Plätze zum Goldschürfen liegen rund um Cache Rock, Capps Crossing und den Campingplatz Pi Pi. Letzterer ist am Hauptlauf des Cosumnes River zu finden.
Shutterstock

Jamestown, Kalifornien, USA

Goldsucher werden in zahlreichen Gegenden Kaliforniens fündig, da der US-Bundesstaat eine lange Goldgräbertradition hat. Der Ort Jamestown ist da keine Ausnahme und bietet normalerweise spannende Goldsuchertouren an.
Shutterstock

Jamestown, Kalifornien, USA

Die Preise für das Abenteuer variieren und können etwas teuer erscheinen, aber: Es wird schließlich nach Gold gesucht. Wer mit der Familie eine fünfstündige Tour einschließlich Ausrüstung und Einführung bucht, muss mit 160 US-Dollar (ca. 132 Euro) rechnen.
Nebojsa Markovic/Shutterstock

Rye Patch, Nevada, USA

In Nevada gilt: Findet man Gold auf staatlichem Boden, der noch von niemandem beansprucht wurde, kann man die Schürfrechte für sich beantragen und damit das große Geschäft machen. Ähnliche Regelungen gibt es in anderen US-Staaten, darunter auch Kalifornien, Colorado und Alaska.
Ken Lund/Flickr CC

Rye Patch, Nevada, USA

Das Gebiet Rye Patch nahe der Majuba Mountains in Nevada ist bekannt für seine großen rautenförmigen Nuggets, um die sich Sammler reißen. Das Gold kommt vor allem in den Böden westlich des Stausees vor. Hobbyschürfer sollten am besten eine Goldpfanne oder einen Metalldetektor dabei haben.
Colorado Gold Prospecting/YouTube

Clear Creek, Colorado, USA

Der Clear Creek ist ohne Zweifel ein Paradies für Goldgräber. Nirgendwo sonst gibt es in Colorado so viel Gold auf einem Fleck wie in diesem Fluss. Das Waschen und Sieben nach Gold ist entlang des Flusses in Arapohoe Bar im Westen Denvers erlaubt. Gegraben werden darf auf der Nordseite des Flusses.

Lyndi & Jason/Flickr CC

Clear Creek, Colorado, USA

Etwa 16 Kilometer flussaufwärts von Arapahoe Bar darf im Bereich des Clear Creek Canyon nicht nur Gold gewaschen, sondern auch danach gebaggert werden. Goldsucher dürften hier noch mehr Glück haben als weiter flussabwärts. Geführte Touren kosten 100 US-Dollar (82 Euro) für Erwachsene und 50 US-Dollar (41 Euro) für Kinder.
Shutterstock

Dahlonega, Georgia, USA

1928 erlebte der Norden des US-Bundesstaates Georgia einen Goldrausch. Seitdem gehen die Menschen in der Gegend auf Goldsuche, vor allem rund um die Consolidated Gold Mine.
Shutterstock

Dahlonega, Georgia, USA

Goldsucher zahlen zwischen sechs und elf US-Dollar (4,90-9,00 Euro) pro Pfanne, was ziemlich günstig für einen Goldfund erscheint. Anfänger erhalten zunächst eine Einführung.
Joseph/Flickr CC

Chena River, Alaska, USA

Der Fund von Gold nahe dem Chena River in Fairbanks löste Anfang des 20. Jahrhunderts den Fairbanks-Goldrausch aus. Noch heute ist der wertvolle Rohstoff in beachtlicher Menge in den eiskalten Gewässern Alaskas zu finden.

Durkeeco/Wikimedia Commons

Chena River, Alaska, USA

Zahlreiche Reiseveranstalter bieten normalerweise entlang des Flusses in Fairbanks Kurse zum Goldwaschen an. Im schmaleren Bereich von Pedro Creek, der sich im Norden der Stadt befindet, dürfen Hobbyprospektoren auch selbst ins Flussbett steigen.
Viaje a Canada/Flickr CC

Klondike River, Yukon, Kanada

Der Goldrausch von Klondike begann 1896, als erstmals im Bonanza Creek (damals noch Rabbit Creek, der „Hasenbach“) Gold entdeckt wurde. Der Nebenarm des Klondike River hat bis heute hunderttausende Hobbygoldsucher in die entlegene kanadische Gegend gelockt.
Robert Gubbins/Shutterstock

Klondike River, Yukon, Kanada

Goldwaschen ist entlang des Klondike River und an weiteren Flüssen in Kanada erlaubt. Allerdings gibt es Ausnahmen: Eine Genehmigung brauchen Goldsucher, wenn sie auf staatlichem Boden oder dem Land von Indigenen schürfen wollen.
Trinisands/Flickr CC

Fraser River, British Columbia, Kanada

Auch der Fraser River in British Columbia ist für sein Goldvorkommen bekannt. Das Gebiet rund um Tranquille Creek in Thompson ist einer der besten Orte, um in dem Fluss nach Gold zu suchen.
Jeffrey B. Banke/Shutterstock

Fraser River, British Columbia, Kanada

Der Fluss verbirgt noch immer große Goldvorkommen, die Goldgräber in den vergangenen Jahrzehnten übersehen haben. Die Chance, hier mehr als nur kleine Goldkörner zu finden, ist groß. Immer wieder werden hier kleine Nuggets angeschwemmt, da sich eine der größten Goldminen Kanadas in der Nähe befindet.

NT Government

Warrego, Northern Territory, Australien

Hobbygoldgräber kommen auch in Australien voll auf ihre Kosten. Im bodenschatzreichen Northern Territory ist die Goldsuche in zahlreichen ausgewiesenen Gebieten erlaubt.
CHRC Libraries/Flickr CC

Warrego, Northern Territory, Australien

Die Gegend Warrego ist unter Hobbyprospektoren eine der beliebtesten des Landes. In den oberen Bodenschichten ist dort überall Gold zu finden. Ein Metalldetektor und eine Goldpfanne sind auf der Suche nach den Nuggets die besten Hilfsmittel.

Arrowtown.com

Arrow River, Otago, Neuseeland

Fast genauso beliebt ist das Schürfen in Neuseeland. Das Land hat ein großes Goldvorkommen, nach dem Hobbygräber an zahlreichen Orten suchen dürfen. Einer davon ist der Arrow River in Otago auf der Südinsel.
Richard van Wayenburg/Flickr CC

Arrow River, Otago, Neuseeland

Zum Goldwaschen eignet sich der flache Abschnitt des Flusses bei Arrowtown besonders gut, der dort auch beworben wird. Wer keine eigene Pfanne hat, bekommt eine bei einem der vielen Verleiher vor Ort.

Lesen Sie jetzt: Diese Länder haben die größten Goldvorräte

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