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Brisante Bilder aus Putins angeblicher Luxusvilla mit Bunker am Schwarzen Meer

Geleakte Pläne zeigen Bunker unter Putins Schwarzmeer-Villa

By lovePROPERTY team · January 8, 2024

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35 slides 14 min read
MIKHAIL KLIMENTYEV / SPUTNIK / AFP via Getty Images ; navalny.com ; lovePROPERTY.com

Geleakte Pläne zeigen Geheimtunnel unter Putins angeblicher Villa

Wenn es um sein persönliches Wohlbefinden geht, gilt Wladimir Putin als paranoid. So empfängt der russische Präsident aus Angst vor Corona seine Gäste an einem überdimensional langen Tisch. Wenn er sich in seinem vermeintlichen Waldpalast aufhält, macht er die umliegende Gegend zur Flugverbotszone. Außerdem soll sich der Despot zur Sicherheit Geheimtunnel und einen Bunker unter seine angebliche Mega-Villa am Schwarzen Meer gebaut haben lassen, berichtet das Magazin „Business Insider“. Das russische Unternehmen Metro Style hatte bereits Anfang 2010 Pläne der Tunnel auf seiner Website veröffentlicht. Aber das ist noch längst nicht alles ...

navalny.com ; lovePROPERTY.com

Drohnenbilder von mutmaßlichem Geheimeingang aufgetaucht

Auf der Website des inhaftierten russischen Oppositionellen Alexei Nawalny, navalny.com, zeigen Drohnenbilder Gebilde, bei denen es sich um verborgene Ein- oder Ausgänge handeln könnte. Diese befinden sich am Rande des Klippengrundstücks und zwar in einer Felswand, die vom Meer hinauf zum Anwesen führt. Entlang des betreffenden Küstenabschnitts scheint auch eine Straße zu verlaufen. Nur wenige Meter östlich der Tunnelluken befinden sich eine Anlegestelle, ein kleiner Hafen sowie ein Weg, der auch eine Eisenbahnlinie sein könnte und landeinwärts zu verlaufen scheint. Nördlich des Palastkomplexes gibt es einen Hubschrauberlandeplatz, der mehrere Fluchtmöglichkeiten aus der Anlage bietet.

metrostyle.ru / Wayback Machine ; lovePROPERTY.com

Pläne zeigen vermeintlichen Geheimtunnel

Laut „Business Insider“ zeigte die Baufirma Metro Style, die heute nicht mehr im Geschäft ist, noch bis 2016 Bilder ihrer Tunnelarbeit auf der Unternehmeswebseite. Diese Skizze zeigt zwei jeweils knapp sechs Meter breite Betontunnel, die durch einen etwa 50 Meter tiefen Aufzugsschacht verbunden sind. Der untere, rund 160 Meter lange Tunnel verfügt angeblich über einen Fahrsteig, der direkt zur Küste führt. Laut Thaddeus Gabryszewski, einem Bauingenieur, der die Diagramme für „Business Insider“ geprüft hat, handele es sich bei den Bildern nicht um Blaupausen. „Es sind eher Architekturzeichnungen“, bestätigte er. 

metrostyle.ru / Wayback Machine ; lovePROPERTY.com

Versteckte Zeichenhinweise

Ein Querschnitt des unteren Tunnels gibt Hinweise auf den möglichen Zweck des unterirdischen Komplexes. In die Wand des unteren Tunnels sowie seines Lüftungsschachts sind 16 Kabelrinnen eingelassen. Laut Gabryszewski könnten diese für die Leitungskabel von Strom, Beleuchtung, Internet oder Telekommunikation konzipiert worden sein – eben für alles, was zur Aufrechterhaltung eines Kommandopostens notwendig wäre. Mit den Wasser- und Abwassersystemen sowie mehreren Luftzufuhrschächten gibt es hier außerdem weit mehr, als nur für den Betrieb des Tunnels erforderlich wäre. „Das ist für jemanden gedacht, der überleben will“, sagte er.

navalny.com

Tunnelzugang zum Meer

Dass Putin bereits bei Baubeginn des Palastes im Jahr 2005 an einen Fluchtweg oder gar Bunker gedacht hatte, zeigt, wie früh er schon von einem existenziellen Konflikt mit dem Westen ausging. Gegenüber „Business Insider“ sagte Michael C. Kimmage, ein ehemaliger Beamter des US-Außenministeriums, der sich mit der Russland- und Ukraine-Politik befasst hat, dass Putins Überlebenswille „wahrscheinlich der Grund für die abgelegene Lage der Tunnel“ sei. Angesichts der anhaltenden russischen Invasion in der Ukraine sowie unbestätigter russischer Berichte über einen Drohnenangriff auf den Kreml könnten diese Vorsichtsmaßnahmen für Putins Überleben eine wichtige Rolle spielen.

Lesen Sie jetzt mehr über Putins vermeintlichen 1,2-Milliarden-Euro-Palast am Schwarzen Meer.

Angebliche Putin-Villa: So sieht der Milliarden-Palast am Schwarzen Meer aus

MEHR: Der geheime Palast, der Putin nicht gehören will

Antikorruptions-Aktivisten haben hunderte Fotos einer riesigen Villa an der Küste des Schwarzen Meeres veröffentlicht, die Wladimir Putin sich angeblich für 1,2 Milliarden Euro gebaut haben soll. Der Palast, dessen Opulenz alle Rahmen sprengt, scheint eines Präsidenten, wenn nicht gar Zaren, allemal würdig zu sein. Der Luxus in dem schier unendlichen Komplex ist geradezu unglaublich: So gibt es etwa eine unterirdische Eisbahn, eine „Aqua-Disco“ und eine Lap-Dance-Lounge. Machen Sie hier mit uns einen virtuellen Rundgang durch den Protzpalast. 

Mikhail Svetlov / Getty

Obszöner Reichtum

Wenn man den Gerüchten über das tatsächliche Vermögen Putins Glauben schenken darf, könnte der russische Präsident sich einen so prunkvollen Palast sicherlich leisten. Trotz eines relativ bescheidenen Jahreseinkommens von offiziell rund 120.000 Euro, soll Russlands Staatsoberhaupt Berichten zufolge ein Vermögen von bis zu 200 Milliarden Dollar (rund 186 Mrd. Euro) besitzen, was ihn derzeit zum reichsten Menschen der Welt machen würde. 

navalny.com

Woher stammt das ganze Geld?

Es wird viel darüber spekuliert, wie der ehemalige KGB-Agent es geschafft haben mag, ein derartiges Vermögen anzuhäufen. Recherchen des „Forbes“-Magazins brachten hierzu bereits ein paar Vermutungen hervor: Diese reichten von Diebstahl und Erpressung bis hin zu Schwarzgeld und dem Abschöpfen staatlicher Gelder auf private Konten (oder höchstwahrscheinlich eine Kombination aus allem). Sicher jedoch ist, dass aus Russland bereits seit Jahren Berichte über Putins verschwenderischen Lebensstil dringen, der in keinerlei Verhältnis zu dem vom Kreml offengelegten Gehalt des Präsidenten steht. 

navalny.com

Ein Leben im Luxus

Bereits 2010 wurde das riesige Grundstück am Schwarzen Meer in einem offenen Brief an den damaligen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew erwähnt. Zwei Jahre später hieß es in einer von Putin-Gegnern organisierten Untersuchung, dass dem Machthaber des Landes 20 Paläste und insgesamt 58 Flugzeuge zur Verfügung stünden, darunter ein Luxusjet, der von einem angesehenen Juwelier demnach für insgesamt 18 Millionen Dollar (16 Mio. Euro) ausgestattet wurde. Doch damit nicht genug: Die Untersuchung brachte ebenfalls eine ganze Flotte von Luxusjachten ans Licht, die sich im Besitz des Präsidenten befinden soll. Allein der Unterhalt der größten darunter – fünf Stockwerke hoch, mit Whirlpool und einer Schlafkabine aus Marmor und Mahagoni ausgestattet – soll angeblich um die 50 Millionen Dollar (44 Mio. Euro) pro Jahr kosten. 

Russian Wikileaks, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Der angeblich teuerste Palast der Welt

Verbündete des inhaftierten Oppositionsführers und Antikorruptionsaktivisten Alexei Nawalny, der inzwischen als Putins Erzfeind gilt, veröffentlichten im Januar 2021 einen Dokumentarfilm über den Palast am Schwarzen Meer. Es wurden zahlreiche Simulationen der Innenräume gezeigt, die später mit 479 Fotos belegt wurden. Die Macher des Films behaupten, dass das Anwesen der teuerste Palast der Welt sei und dieser mit Bestechungsgeldern von historischem Ausmaß finanziert worden sei. 

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Endlose Bauarbeiten

Umgeben von großen Gärten, in der Nähe des kleinen Ferienortes Gelendschik an der Schwarzmeerküste, erhebt sich der Palast auf einem Anwesen, das 39 Mal so groß ist wie Monaco. Der Bau der Megavilla begann bereits 2005 und dauert bis heute an: Schimmelbefall soll das Projekt verlangsamt haben. Nachdem der Palast bereits mehrmals umgebaut wurde, soll er nun komplett saniert werden, berichtet die britische BBC. 

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Gigantische Ausmaße

Entworfen wurde der Palast vom italienischen Stararchitekten Lanfranco Cirillo, der bei der russischen Elite ausgesprochen populär ist. Das im italienischen Stil gehaltene Mega-Bauwerk erstreckt sich über fast 18.000 Quadratmeter und übersteigt damit mehr als dreimal die Größe des Weißen Hauses. Während der Palast angeblich nur elf Schlafzimmer hat, verfügt er über zahlreiche andere Räume. Werfen wir nun einen Blick ins Innere. 

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Der Lesesaal

Wir beginnen unseren Rundgang im reich verzierten Lesesaal. Interessanterweise scheint sich der Architekt dabei vom Georgievsky-Saal im Kreml inspiriert haben zu lassen, welcher als der prachtvollste aller Prunksäle des Moskauer Ensembles gilt. Diese Bilder wurden bereits vor zehn Jahren aufgenommen. Neuere Aufnahmen, die im russischen Fernsehen zu sehen waren, zeigten, dass die Räume inzwischen ausgeräumt wurden – vermutlich eine Maßnahme gegen den wiederkehrenden Schimmelbefall. 

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Prächtige Verzierungen

Mit Blattgold überzogene Ornamente ziehen sich bis in die Rundbögen der hohen Decken und gehen in fein gearbeitete Fresken über, während der feine Marmorboden die Opulenz des Raumes unterstreicht. Der aufwendig geschnitzte Holzkamin, nicht weniger pompös, ergänzt die eleganten Schrankvitrinen, die aussehen, als seien sie geradewegs aus dem Schloss von Versailles hierher gebracht worden. 

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Der prunkvolle Speisesaal

Der Glanz aus Blattgoldelementen erleuchtet auch den Speisesaal und der Stil der Möbel entführt Besucher in die Zeit von Ludwig dem XIV. – der Lieblingsstil von Präsident Putin. Tische und Stühle sind in P-Form angeordnet, wie die Nawalny-Aktivisten betonen, ein Layout, das Putin auch für seine Bankette in Moskau bevorzugt. Ein einziger dieser Stühle kostet 10.300 Dollar (9.100 Euro). 

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Die Schlafräume

Als nächstes kommt, was vermutlich Putins Master-Suite ist – obwohl „Suite“ hier nicht das richtige Wort ist, denn die Gemächer nehmen gleich einen gesamten Flügel ein. Der riesige Abschnitt beinhaltet dieses stilvolle Wohnzimmer, das Hauptschlafzimmer mit begehbarem Kleiderschrank, ein Salon und ein sehr geräumiges Badezimmer. Besonders auffällig sind das teure Intarsienparkett und die vornehmen Samtsofas. 

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Das Hauptschlafzimmer

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Der Salon

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Das monumentale Bad

Auch das Badezimmer lässt auf einen einflussreichen Hausherren schließen. Eigentlich gleicht es eher einem Luxus-Spa und man sieht auf den ersten Blick, dass dieser Komfort nur einem Imperator gebührt. In der Mitte des Raumes protzt eine große Badewanne mit dorischen Marmorsäulen und gleich daneben gibt es eine sehr geräumige Dusche. 

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Das Schwimmbad

Als nächstes folgt das Hallenbad – ein wahres Highlight des Palastes. Wer hier eintritt, wird wahrhaft ins Staunen versetzt. Es ist komplett mit Marmor verkleidet, hat mächtige Säulen und außerordentlich kostspielige Fliesen. Die Nawalny-Aktivisten untertrieben die Pracht des Raumes in ihren Computersimulationen sogar. Die Realität, so weiß man jetzt, ist weitaus prunkvoller. 

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Das Schwimmbad

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Das Theater

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Der Nachtklub

Die Shisha-Lounge ist der nächste Raum. Das Zimmer erinnert an einen luxuriösen Nachtklub im orientalischen Stil, mit Tischen, die alle auf dieselbe Stelle des Raums ausgerichtet sind: eine Lap-Dance-Stange. Auch in diesem lasterhaft anmutenden Raum wurden sicher ebenso wenig Kosten gescheut wie im Rest des Palastes. Auffällig ist die sorgfältig gestaltete, mehrschichtige Holzvertäfelung, die die gesamte Decke auskleidet. Ziemlich pikant sind auch die Spiegelelemente, die dort kunstvoll eingearbeitet sind und sich durch den gesamten Raum ziehen. 

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Der zweite Schlafzimmerflügel

Wir kommen in einen weiteren Schlafzimmerflügel, denn einer ist für den Luxus liebenden Eigentümer des Anwesens offenbar nicht ausreichend. Situiert auf der gegenüberliegenden Seite der ersten Master-Suite steht die zweite in ihrer prunkvollen Einrichtung in nichts nach. Den Nawalny-Aktivisten ist es gelungen, einige Einrichtungsstücke in den Palastplänen (die sie sich heimlich beschafften) zu identifizieren und deren Preise zu recherchieren. 

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Kostspielige Einrichtung

Das Bett zum Beispiel kostet im Einzelhandel 14.500 Euro, während die Kommode (links) einen Preis von 17.400 Euro hat. Ein weiteres äußerst teures Stück ist der weiße TV-Schrank, mit ausfahrbarem Bildschirm, der vermutlich exklusiv für den Raum gebaut wurde. 

 

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Erstklassige Möbel

In die Ecke der Suite schmiegt sich ein schön geschnitzter, und wie auch anders zu erwarten, mit Blattgold verzierter Diwan, bezogen mit violettem Samt. Auch hier hat sich der Besitzer in Sachen Dekadenz nicht zurückgehalten, denn das dekorative Möbelstück kostet beim Hersteller satte 9.400 Euro. 

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Der Konferenzraum

Als nächstes betreten wir den Konferenzraum. Natürlich bestreitet der Kreml, dass dieser Palast auch nur irgendetwas mit Putin zu tun hat. Er weist die Behauptung der Aktivisten als „reinen Unsinn“ zurück. Sogar der Präsident selbst bestritt die Vorwürfe in einer Videokonferenz mit Studierenden im Januar 2021 und bezeichnete die Nawalny-Recherchen als „langweilig“ und „Inszenierung“. 

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Wer ist denn nun der Eigentümer?

Der milliardenschwere Oligarch Alexander Ponomarenko behauptet, der langjährige Eigentümer des Anwesens zu sein. Ein weiterer Milliardär, Arkady Rotenberg, soll aktuell die Besitzurkunden haben. Fest steht: Beide Männer stehen Putin nahe, insbesondere Rotenberg, der ein Jugendfreund des Präsidenten ist und einst sein Judo-Sparringspartner war. Dieser Flur führt in das Büro des Palastes. 

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Das Büro

Das geräumige Büro sieht sehr nach einem Ort aus, von dem aus ein Präsident sein Land regieren könnte. Es ist mit einem riesigen T-förmigen Schreibtisch ausgestattet, um welchen sich ein Landesführer mit seinen Beratern versammeln könnte. Ein zweiköpfiger Adler, das Wahrzeichen Russlands, ziert den reich vergoldeten Marmorkamin. Das Adleremblem ist ein typisches Motiv, das sich im gesamten Palast widerfindet. 

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Extravagante Möbel

Im Büro befinden sich auch die, wie die Nawalny-Aktivisten es beschreiben, prunkvollsten Möbel des gesamten Palastes: Eine Sitzgarnitur aus goldenen Sofas und Stühlen, die sich sehr gut in Putins Ludwig-XIV-Fantasie einordnen, und wohl in keinen anderen Palast besser passen würden.  

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Die Aqua-Disco

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Die unterirdische Eisbahn

Die Annehmlichkeiten, die jedes Maß zu sprengen scheinen, gehen weiter. Angaben der Nawalny-Aktivisten zufolge liegt unter diesem Hügel, mitten auf dem Palastgelände, eine riesige Eishockeybahn mit dazugehörigen Sportanlagen. Links im Bild ist der Hubschrauberlandeplatz des Anwesens zu sehen. Bei dem danebenliegenden Gebäudekomplex wird angenommen, dass es sich um einen Kontrollpunkt handelt. Über dem gesamten Anwesen besteht ein Flugverbot. 

 

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Die Kirche im byzantinischen Stil

Neben dem Hügel mit der unterirdischen Eisbahn und dem Hubschrauberlandeplatz befindet sich eine russisch-orthodoxe Kirche, die dank ihres traditionellen byzantinischen Stils so aussieht, als stünde sie bereits seit vielen Jahrhunderten dort. Aber genau wie der Palast und seine umgebenden Gebäude auf dem Anwesen, ist auch das private Gotteshaus ein Neubau. 

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Der Restaurant- und Unterhaltungskomplex

Man munkelt, dass es auf dem Anwesen sogar ein Fitnessstudio aus Marmor gegeben haben soll, das allerdings aus unbekannten Gründen wieder abgerissen wurde. Das Gelände wurde anscheinend während der Bauarbeiten getarnt, um die Annehmlichkeiten vor neugierigen Blicken zu schützen. Auf diesem Bild ist ein Gebäude zu sehen, das mehrere Restaurants, Bars, mindestens ein Kino und eine Spielhalle beherbergt. 

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Eigentümer: Unbekannt

Zu dem Palast gehören auch diese Weinberge mit privatem Weingut. 2021 behauptete der angebliche Eigentümer des Anwesens, Arkady Rotenberg, dass das Weingut in ein Apart-Hotel umgewandelt werden solle. Doch Nawalny und seine Unterstützer bestehen weiterhin darauf, dass auch dieses Stück Land immer Putins Eigentum gewesen sei. Nawalny befindet sich weiterhin im Gefängnis. Er hat zwei Attentate überlebt und wurde letztes Jahr (2022) von den russischen Behörden zum Terroristen erklärt. 

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