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42 gern gemachte Fehler bei der Badrenovierung
So renovieren Sie Ihr Badezimmer richtig
By Rachel Homer · February 22, 2024
Originally published on lovePROPERTY
Neues Bad: Das sind die größten Tücken
Bei der Renovierung des Badezimmers gilt es mehr zu beachten als nur die Auswahl von Wasserhähnen und Fliesen. Denn wer die folgenden Fehler macht, hat am Ende einen Raum geschaffen, der voller unpraktischer Kleinigkeiten steckt – oder, noch schlimmer, der komplett neu ausgestattet werden muss! Damit Ihr Traumbad nicht zum Alptraum wird, sollten Sie ein paar Regeln beachten. So werden Sie sich viele Jahre über einen schönen, funktionalen Raum freuen.
Adaptiert von Astrid Hofer
Den Türbereich vergessen
Sie haben das ganze Mobiliar perfekt in Ihr Badezimmer eingebaut, aber leider nicht an die Tür gedacht? Jetzt streift diese jedes Mal, wenn Sie den Raum betreten, die schöne neue Badewanne oder den Waschtisch. Die Lösung in der Not: Installieren Sie eine Schiebetür, um den Platz, den Sie zur Verfügung haben, voll auszunutzen. Das bietet sich insbesondere bei kleinen Bädern an.
Das Bad völlig umplanen
Die falsche Duschwand kaufen
Eine undichte Duschwand ist ein tägliches Ärgernis – wer möchte schon ständig den nassen Boden aufwischen? Stellen Sie sicher, dass Sie richtig abgemessen und die Wand auch richtig installiert haben. Außerdem sollte sie über eine wirksame Dichtung verfügen, auch und gerade an der Duschtür.
Unbehandeltes Holz verwenden
Holzarmaturen sehen stylish und luxuriös aus und liegen aktuell im Trend. Bevor Sie in Ihrem Bad jedoch eine Holzverkleidung im Landhausstil anbringen oder sich für einen Waschtischunterschrank aus Eiche entscheiden, stellen Sie sicher, dass diese auch richtig behandelt wurden, um Feuchtigkeit und Wasser zu trotzen. Andernfalls könnte das Holz schnell verrotten.
Badewanne falsch ausrichten
Auffällige Armarturen mögen äußerst schick aussehen. Wenn Sie das Bad allerdings mit anderen Familienmitgliedern teilen, sollten Sie vielleicht trotzdem erstmal an praktische Dinge denken. Eine große Wanne in der Mitte des Raums kann gefährlich werden, wenn kleine Kinder baden. Wandarmaturen, die viel Platz einnehmen, können sich schnell als unpraktisch herausstellen, wenn Sie die Kopfbrause benutzen.
Das erste Angebot nehmen
Die Angebote von Handwerkern können stark variieren. Die einzige Möglichkeit, ein realistisches Gefühl für die tatsächlichen Kosten zu bekommen, ist, mehrere zu vergleichen und die Firmen direkt nach den Gründen für ggf. höhere Preise zu fragen. Holen Sie zumindest drei Angebote ein, im besten Fall basierend auf persönlichen Empfehlungen, und lassen Sie sich immer Referenzen zeigen. Es versteht sich von selbst, dass der beste Preis möglicherweise nicht das beste Ergebnis liefert. Überlegen Sie also gut, ob Sie wirklich auf einen Anbieter setzen wollen, der alle anderen deutlich unterbietet.
Nicht nach Rabatten fragen
Professionelle Baufirmen bekommen oft erhebliche Rabatte bei den Materialien. Fragen Sie also immer nach, bevor die Arbeiten beginnen, und prüfen Sie, ob Sie den Rabatt teilen können. So können Sie etwa einen Teil für sich behalten, während der andere für die Materialsuche und -auswahl an die Firma geht.
Lieferzeit falsch berechnen
Das Bad ist perfekt geplant, die Handwerker stehen bereit – doch all das ist nutzlos, wenn Sanitärkeramik, Fliesen und Armaturen nicht rechtzeitig ankommen. Vergessen Sie nicht, alles rechtzeitig zu bestellen und die Lieferzeiten genau zu überprüfen. Ansonsten könnte es sein, dass die Handwerker am Ende Däumchen drehen und Sie länger als geplant auf Ihr neues Badezimmer warten müssen.
Gelieferte Artikel nicht überprüfen
Wenn Sie zu den Menschen zählen, die Ihre Badezimmerutensilien lange im Voraus bestellt haben, machen Sie nicht den Fehler, alle Boxen einfach zur Seite zu legen, bevor diese auch wirklich gebraucht werden. Packen Sie jeden Artikel aus und überprüfen Sie ihn, um sicherzugehen, dass er Ihrer Bestellung entspricht und nichts kaputt ist. Möglicherweise haben Sie ein begrenztes Zeitfenster, um etwaige fehlerhafte Waren zurückzusenden.
Layout nicht durchdenken
Wenn es um einen Nutzraum wie ein Bad geht, muss er in erster Linie praktisch und nicht – nur – schick sein. Das trifft besonders auf kleine Räume zu. Achten Sie darauf, genügend Platz zwischen den Sanitäreinrichtungen zu lassen, damit man sich auch bewegen und bequem sitzen und stehen kann. So sollten etwa mindestens 60 Zentimeter zwischen der Toilette und allem, was davor ist, frei sein. Handtuchhalter gehören in Reichweite der Badewanne oder Dusche, Schrank- und Duschtüren müssen sich ungehindert öffnen lassen.
Das Budget sprengen
Die Renovierung des Badezimmers birgt gern mal versteckte Kosten. Verrostete Rohre, verrottete Balken, zweifelhafte Elektrik und heimtückischer Schimmel sind nur einige der bösen Überraschungen, die Ihnen blühen könnten, wenn Sie anfangen, Fliesen hochzuheben und Schränke beiseitezuschieben. Planen Sie wenn möglich ein Notfallbudget von zehn bis 20 Prozent für unerwartete Kosten ein.
Nicht an die Rohre denken
Sichtschutz vergessen
Auf die Badewanne verzichten
Zu große oder zu kleine Wanne
Den Platz überschätzen
Die Wände nicht nutzen
Die Zukunft ignorieren
Zu wenig Stauraum einplanen
Handtücher, Shampoo-Flaschen, Zahnbürsten, Ersatz-Toilettenrollen: All das braucht Platz. Bauen Sie wenn möglich einen Mix aus offenen Regalen für hübsche Toilettenartikel und Accessoires sowie Schränke für alltägliche Kleinigkeiten ein. Ein Spiegelschrank mit integrierter elektrischer Zahnbürste und Rasierer-Ladegerät ist hübsch und praktisch. Einbauregale, -schränke und Schubladen helfen Ihnen, jeden Zentimeter optimal zu nutzen.
Den Verkaufswert mindern
Zu wenig Abstellflächen einplanen
Nicht an Accessoires denken
Die Heizung nicht einplanen
Zugang zu Rohren versperren
Höhe und Größe vergessen
Die Höhe des Handtuchhalters, die Tiefe der Badewanne oder ein zu niedriger Duschkopf können den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem perfekten Bad ausmachen. Denken Sie an die größte und die kleinste Person im Haushalt, Kinder inklusive, bevor Sie Ihren Einrichtungsplan finalisieren.
Zu vorsichtig – und unkreativ – sein
Die Wanne vor dem Versiegeln nicht auffüllen
Einer der größten Alpträume eines jeden Hausbesitzers ist wohl ein Leck im Badezimmer. Glücklicherweise können Sie sich schon bei der Installation vor einer künftigen Katastrophe schützen. Der Wannenüberlauf muss überprüft werden, wenn er installiert ist. Wenn Sie die Wanne halb mit Wasser füllen, bevor Sie die Versiegelung auftragen, berücksichtigt diese das zusätzliche Gewicht und die Krümmung – und wirkt potenziellen Rissen entgegen.
Schlechte Belüftung
Keinen Fliesenplan machen
Die Fugen vergessen
Wasser verschwenden
Wasser ist ein kostbares Gut. Wenn Sie es verschwenden, tun Sie weder Ihrer Geldbörse noch der Umwelt etwas Gutes. Glücklicherweise helfen schon kleine Tricks dabei, Wasser zu sparen, ohne dass Sie auf Ihr tägliches Bad in der Wanne oder eine längere Dusche verzichten müssen: Reparieren Sie undichte Wasserhähne und kaufen Sie Duschköpfe mit Wasserspar-Label. Installieren Sie Toiletten mit Wasserspar-Taste oder legen Sie einen Ziegelstein in den Spülkasten. Wenn Sie ein älteres Modell haben – lassen Sie sich von Ihrem Klempner beraten, bevor Sie losstarten!
Ratschläge ignorieren
Ungeeignete Beleuchtung fürs Bad
Schlechte Badezimmerbeleuchtung ist im besten Fall unpraktisch und im schlechtesten gefährlich. Setzen Sie auf einen Mix aus allgemeiner und Arbeitsbeleuchtung (etwa für Make-up) sowie zusätzlicher Stimmungsbeleuchtung zum Entspannen in der Wanne. Wenn Sie Kronleuchter oder Wandlampen integrieren möchten, achten Sie darauf, dass diese auch den nötigen Schutz für Nassbereiche aufweisen.
Den Rest des Hauses vergessen
Handtücher herumliegen lassen
Ein Badezimmer kann noch so schön gestaltet sein, schlampig gestapelte Handtücher lassen es schnell unordentlich aussehen. Bewahren Sie frische Handtücher griffbereit in einem Wäscheschrank auf oder – sorgsam gefaltet – in Wandregalen. Feuchte Handtücher haben auf dem Boden nichts verloren! Wenn Sie genug Platz haben, kaufen Sie sich einen Wäschekorb für gebrauchte Handtücher. Dieser hält den Boden sauber, trocken und ordentlich.
Zu große – oder zu kleine – Fliesen verlegen
Wenn Sie übergroße Fliesen in einem kleinen Bad verwenden, müssen Sie möglicherweise die Randstücke zurechtschneiden, was nicht gerade schön aussieht. Verwenden Sie hingegen zu kleine, wirkt der Raum schnell überfüllt. Mittelgroße Bodenfliesen sind oft die sicherste Wahl. Sie können an der Wand etwas kleiner werden, solange Sie sich bei auffälligen Mustern und Farben zurückhalten.
Den Abfluss überfordern
Ein fugenloses Badezimmer im Stil einer Nasszelle mag luxuriös klingen, aber ohne effektiven Abfluss und Abdichtung ist die Chance eines Lecks oder einer Überflutung groß – die Folgen können katastrophal und teuer werden. Berücksichtigen Sie also Standort, Bodenbelang und Abflussmöglichkeiten, bevor Sie weitermachen. Und ziehen Sie unbedingt einen Profi zurate.
Wandfliesen am Boden verlegen
Ungeeignete Wandfarben verwenden
Zu knallige Farben und Muster
Extrem bunte und auffällige Elemente liegen aktuell zwar im Trend. Doch bevor Sie zu viele Terrazzofliesen und knallige Farbtöne bestellen, achten Sie darauf, einen Ausgleich zu schaffen. Andernfalls kann das Endergebnis schnell zu überwältigend sein. Bunte Badezimmer sind oft auch weniger langlebig, was den Wert Ihrer vier Wände mindern könnte.
Alles selbst machen
Sofern Sie kein absoluter Heimwerker-Profi sind, sollten Sie gewisse Badezimmerrenovierungen den Profis überlassen. Die richtige Verlegung der Rohre ist von entscheidender Bedeutung. Rohrbreiten, Winkel und Abflussgefälle können eine äußerst knifflige Aufgabe sein. Ein Klempner erspart Ihnen auf lange Sicht oft Zeit, Stress und Geld. Gehen Sie auch bei der Elektrik auf Nummer sicher und beauftragen Sie einen Experten.
Vom Ausstellungsraum verführen lassen
Den falschen Bodenbelag wählen
Der Bodenbelag ist perfekt geeignet, um im Badezimmer ein Statement zu setzen, doch glänzende Oberflächen und Wasser sind oft eine äußerst gefährliche Kombination. Denken Sie bei der Auswahl des Bodens daran, wer den Raum künftig nützen wird. Moderner Marmor ist für Erwachsene wunderschön, für ältere Familienmitglieder und kleine Kinder allerdings nicht praktikabel. Rutschfeste Oberflächen wie Gummiböden bieten zusätzlichen Schutz. Stilvolle Badematten saugen Wasser auf.
Lesen Sie jetzt: Diese Fehler verwandeln jedes Zuhause in Chaos
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