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Keine Lust auf Menschenmassen? Diese Mittelmeerinseln sind noch nicht so überlaufen

Mediterrane Inselparadiese ohne Menschenmassen

By Rachel Truman · June 26, 2024

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39 slides 18 min read
Nejdet Duzen/Shutterstock

Mediterrane Geheimparadiese

Santorin, Capri und Hvar zählen aus gutem Grund zu den absoluten Touristen-Hotspots im Mittelmeerraum – sie könnten direkt von einer Postkarte stammen. Doch wenn Sie die Menschenmassen lieber meiden möchten, haben wir hier ein paar idyllische und relativ unbekannte Alternativen für Sie, die mit den Touristenmagneten in Sachen Schönheit locker mithalten können. Blaues Wasser, leere Strände, atemberaubende Wanderwege und idyllische Dörfer – klingt gut? Dann klicken Sie sich durch die folgenden Bilder. 

Silvy78/Shutterstock

Ägadische Inseln, Italien

Wenige Kilometer vor der Küste Westsiziliens befinden sich diese fünf Mini-Inseln in einem Naturschutzgebiet. Ruhige Buchten, einsame Bergpfade und das einfache Leben warten nur darauf, entdeckt zu werden. Die Ägadischen Inseln mögen nicht so bekannt wie Siziliens Äolische Inseln sein, das heißt aber nicht, dass sie weniger attraktiv sind: Favignana ist die größte und hat die meisten Einwohner, Levanzo die kleinste und Marettimo die abgelegenste und wildeste. Egal, wohin Ihre Entdeckungsreise geht, Sie können sich sicher sein, dass Sie überall eine entspannte Inselatmosphäre finden werden. 

Maurizio De Mattei/Shutterstock

Ägadische Inseln, Italien

Wenn abgelegene Küstenpfade Ihr Ding sind, empfehlen wir Ihnen Marettimo. Gut markierte Wanderwege führen hier durch das zerklüftete bergige Hinterland. Wer nach einer sportlichen Herausforderung sucht, sollte den Pizzo Falcone erklimmen, den höchsten Gipfel der Insel. Auch Spazierwege gibt es jede Menge, etwa einen gemütlichen vom Hafen aus zu den Überresten der alten römischen Garnison. Überall werden Sie mit atemberaubenden Ausblicken auf die steilen Klippen und das schimmernde Meer belohnt.

Zuul72/Shutterstock

Ägadische Inseln, Italien

Eine Bootsfahrt ist perfekt, um die Ägadischen Inseln in aller Pracht genießen zu können. Machen Sie an einem der kleinen Strände eine Badepause oder werfen Sie den Anker aus, um die vielen Meereshöhlen und Grotten entlang der felsigen Küste zu entdecken. Eine Schnorchelausrüstung sollte auf jeden Fall mit in den Rucksack: Das Meer ist erstaunlich klar und in den geschützten Gewässern tummeln sich zahlreiche Meeresbewohner, darunter etwa die seltenen Mönchsrobben. Auch die prähistorischen Höhlenmalereien in der Grotta del Genovese auf der Insel Levanzo sind ein Muss. 

Maurizio De Mattei/Shutterstock

Ägadische Inseln, Italien

Die Inseln, die von der Westküste Siziliens mit der Fähre erreichbar sind, haben eine lange Fischereitradition. Auf Favignana etwa florierte die Thunfischindustrie. Bis heute ist die Insel berühmt für ihre Thunfischspezialitäten. Die alte Konservenfabrik hingegen ist inzwischen ein Museum (im Bild). Um die maritime Atmosphäre in vollen Zügen genießen zu können, empfehlen wir Ihnen eines der wunderschön restaurierten Fischerhäuschen auf Marettimo.

Milan Gonda/Shutterstock

Sifnos, Griechenland

Sifnos ist ein wenig bekanntes Juwel der Kykladen in der südlichen Ägäis und mit der Fähre von Piräus nur zwei Stunden entfernt. Das verschlafene Paradies punktet mit menschenleeren Sandstränden und einsamen Wanderwegen durch Olivenhaine, vorbei an kleinen Kirchen und entlang der wilden Küste. Zwischendurch kann man immer wieder ins kalte Nass springen – oder auch den ganzen Tag dort verbringen. Ein Urlaub auf Sifnos bedeutet, sich ganz den schönen Seiten des Lebens zu widmen. 

super101/Shutterstock

Sifnos, Griechenland

Fähren legen im kleinen Hafen von Kamares an, der beliebteste Punkt der Insel hingegen ist Apollonia im Zentrum, wo sich eine lebhafte Bar- und Restaurantszene entwickelt hat. Ruhiger geht es im wohl schönsten und charmantesten Dorf der Insel zu, Artemonas. Auch das kleine Fischerdorf Heronissos im Norden ist äußerst sehenswert. Verbringen Sie Ihren Tag damit, die mittelalterliche Zitadelle Kastro samt ihren labyrinthartigen Gassen zu erkunden. Die abgelegensten und schönsten Orte von Sifnos entdecken Sie am besten zu Fuß. Es gibt hier mehr als 100 Kilometer markierte Wanderwege. 

Lemonakis Antonis/Shutterstock

Sifnos, Griechenland

Die abgelegene Kirche der Sieben Märtyrer direkt unterhalb von Kastro ist die bekannteste Sehenswürdigkeit der Insel. Doch Sifnos ist in ganz Griechenland auch für seine kulinarischen Traditionen bekannt. Einer der ersten berühmten Köche des Landes, Nicholas Tselementes, stammt von hier. In der Küche von Sifnos dreht sich alles um Meeresfrüchte und Kichererbsen. Letztere werden in handgemachten Tontöpfen zu herzhaften Suppen zubereitet sowie zu köstlichem Gebäck und Süßigkeiten verarbeitet. Die charmante Pension Verina Astra in Artemonas ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um durch die Tavernen und Kunsthandwerksläden zu stöbern.

Dave Z/Shutterstock

Îles de Lerins, Frankreich

Die vier Îles de Lérins liegen direkt vor der Küste von Cannes an der Côte d’Azur. Sainte-Marguerite ist die größte, Saint-Honorat hat die längste Geschichte – seit 410 n. Chr. beherbergt sie eine Klostergemeinschaft. Mit der Fähre erreichen Sie die beiden bewaldeten Inseln in nur 15 Minuten. Zwar gibt es hier keine Hotels, doch sie eignen sich perfekt für einen Tagesausflug in ruhiger Umgebung. Packen Sie ein Picknick ein – andernfalls werden Sie mittags in den wenigen Restaurants der Inseln ordentlich zur Kasse gebeten. Sie wollen sich etwas gönnen? Das Nobelrestaurant La Guérite ist dank seiner herrlichen Aussicht und seinem qualitativ hochwertigen Essen seit 1902 ein Treffpunkt der High Society.

Veniamin Kraskov/Shutterstock

Îles de Lerins, Frankreich

Mit der Fähre oder Privatjacht erreichen Touristen die einsamen Buchten von Sainte-Marguerite im Nu, die mit ihrem türkisfarbenen Wasser zum Schwimmen und Schnorcheln einladen. Die Hauptsehenswürdigkeit der Insel ist das Fort Royal aus dem 17. Jahrhundert, in dem der sagenumwobene Mann mit der eisernen Maske eingesperrt war. Heute ist die Festung ein maritimes Museum. Auch unter den Wellen warten moderne Wunder: Das neue Unterwassermuseum des britischen Künstlers Jason deCaires Taylor ist berühmt für seine Skulpturen auf dem Meeresgrund.

GLF Media/Shutterstock

Îles de Lerins, Frankreich

Auch die Mönchsinsel Saint-Honorat lässt sich von Cannes ganz unkompliziert erreichen. Neben dem befestigten Mittelalterkloster an der Spitze der Insel warten hier auch schattige Wanderwege durch die Aleppo- und Schirmkiefer-Wälder und grünen Weinberge. Die Zisterziensermönche der Abtei Lérins bauen sechs Rebsorten an, aus denen nach alter Tradition sechs verschiedene Weinsorten hergestellt werden. Im Restaurant La Tonnelle – dem einzigen auf der Insel und nur mittags geöffnet – können Gäste die Weine und Liköre der Abtei probieren. 

Roussel Aurelien/Shutterstock

Porquerolles, Frankreich

Nur wenige Minuten von den trubeligen Urlaubsorten der Côte d'Azur entfernt, wirkt die Île de Porquerolles, eine der drei Goldenen Inseln, mit ihren einsamen Stränden, dichten Wäldern und Weinbergen wie eine andere Welt. Was das Ganze noch besser macht: Die gesamte Insel ist autofrei! Der Norden, insbesondere der exquisite Plage de Notre Dame, ist ein beliebtes Ziel für Tagesausflügler. Doch sobald die letzte Fähre nach Hyères auf dem Festland abgelegt hat, haben Sie den Ort beinahe für sich allein. 

synto/Shutterstock

Porquerolles, Frankreich

Das beste Fortbewegungsmittel auf der Insel ist das Fahrrad. Mieten Sie sich eines und entdecken Sie die idyllischen Strände und alten Festungen von Porquerolles. Am weißen Sandstrand Plage d'Argent lässt sich der Tag entspannt verbringen. Packen Sie ein Picknick ein oder lassen Sie sich im Strandrestaurant Meeresfrüchte schmecken. Auf der Insel gibt es mehrere Hotels, Hostels und Ferienwohnungen, doch wenn Geld keine Rolle spielt, legen wir Ihnen das Le Mas du Langoustier an einem idyllischen Fleck der Westseite ans Herz.

Obatala-photography/Shutterstock

Porquerolles, Frankreich

Das Hotel wurde von dem wohlhabenden belgischen Abenteurer François Joseph Fournier gebaut, der die Insel 1912 für seine Frau kaufte. Er bepflanzte mehrere Quadratkilometer mit Weinreben und Hunderten von Bäumen, um die Insel wieder aufzuforsten. Heute ist Porquerolles im Besitz des französischen Staates und steht – seit 2012 als Teil des Nationalpark Port-Cros – unter besonderem Schutz. Porquerolles hat drei Weinberge, darunter den ursprünglichen Domaine de l’Ile, sowie ein Bio-Weingut, das heute der Modemarke Chanel gehört. 

Nejdet Duzen/Shutterstock

Bozcaada, Türkei

Sind Sie in Griechenland oder in der Türkei gelandet? Auf dieser Insel in der Ägäis, die früher Tenedos hieß, ist das schwer zu sagen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie von den Phöniziern, den Athenern, Griechen, Persern, Venezianern, Genuesen, Byzantinern und Osmanen erobert. Heute ist Bozcaada Teil der Türkei und ein beliebtes Wochenend-Ausflugsziel für die Einwohner von Istanbul. Dennoch bleibt der griechische Einfluss unübersehbar, was sich vor allem im historischen Viertel der antiken Insel zeigt.

Nejdet Duzen/Shutterstock

Bozcaada, Türkei

Mit seinen weiß getünchten Häusern, verwinkelten Gassen, traditionellen Tavernen und Weingeschäften bietet der historische Hafen von Bozcaada alles, was einen perfekten Inselurlaub ausmacht. Von den Festlandstädten Geyikli und Çanakkale legen regelmäßig Boote an, doch richtig voll wird es hier nie, schon gar nicht außerhalb der Hochsaison. Wenn Sie sich wie Robinson Crusoe fühlen möchten, mieten Sie ein Fahrrad und tauchen Sie vollends in die Welt aus wunderschönen, aber menschenleeren Stränden und Weinbergen ein. 

Nejdet Duzen/Shutterstock

Bozcaada, Türkei

Bozcaada hat eine jahrhundertealte Weinbautradition, etwa ein Drittel der Insel ist mit Reben bepflanzt, darunter auch einigen Sorten, die es nur hier gibt. Corvus zählt zu den bekanntesten und besten Weinen. Auch wenn es verlockend erscheinen mag, sich den ganzen Tag in einer Weinbar durch die lokalen Tropfen zu kosten, legen wir Ihnen einen Zwischenstopp im Museum von Bozcaada ans Herz. Hier können Sie alles über die Insel erfahren, die von Homer als Versteck für die Schiffe der Griechen bezeichnet wurde. Wir erinnern uns: Sie hinterließen ein Holzpferd, um die Trojaner auszutricksen. Für Wanderer ist die Burg Bozcaada aus dem 15. Jahrhundert ein Muss. An der Nordostküste gelegen, bietet sie eine großartige Aussicht über die ganze Insel.

fivetonine/Shutterst

Šolta, Kroatien

Schwimmen, essen, trinken und dann wieder von vorne. Das wird Ihr Mantra während Ihres Urlaubs auf Šolta sein. Die Insel ist nur eine halbe Stunde mit der Fähre von der zweitgrößten Stadt Kroatiens, Split, entfernt, wirkt jedoch wie ein anderes Universum. Die meisten Urlauber zieht es auf andere Inseln Dalmatiens – und das, obwohl Šolta von Split aus sogar zu sehen ist. Die Fähre zur VIP-Insel Hvar etwa ist regelmäßig überfüllt. In den kleinen Buchten von Šolta hingegen können Sie mit einem Drink am Hafen ausgiebig entspannen.

Stjepan Tafra/Shutterstock

Šolta, Kroatien

Šolta ist übersät von einsamen Badeplätzen mit wilden Kieselbuchten, die einzig mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Boot zu erreichen sind. Verbringen Sie Ihren Tag damit, die Insel, die für Olivenöl, Honig und ihre Weine bekannt ist, auf dem Drahtinsel zu entdecken und springen Sie zwischendurch ins verlockende glitzernde Wasser. Die ruhigen Buchten Zaglav und Tatinja sind von der ältesten Siedlung der Insel, Grohote, zu Fuß zu erreichen, und echte Juwelen. Das Steindorf ist das Verwaltungszentrum von Šolta und bietet einen Einblick in das traditionelle Leben auf der Insel. 

Dziewul/Shutterstock

Šolta, Kroatien

Maslinica an der Westküste mit seinen zahlreichen Pinien ist der lebhafteste und attraktivste Ferienort der Insel. Hier finden Sie auch die eleganteste Unterkunft, das wunderschöne Martinis Marchi Heritage Hotel. Es befindet sich in einem ehemaligen Schloss aus dem 18. Jahrhundert und verfügt über Zimmer mit Traumblick auf die Adria. Eine bodenständigere, aber ebenso charmante Art zu wohnen, sind die vielen Ferienapartments auf der Insel.

Milan Gonda/Shutterstock

Folegandros, Griechenland

Diese 32 Quadratkilometer große felsige Insel in den Kykladen könnte sich nicht mehr von Griechenlands überfüllten Hotspots wie Santorin und Mykonos unterscheiden. Da es hierher weder Direktflüge gibt noch die großen Kreuzfahrtschiffe anlegen, ist sie ein perfekter Rückzugsort mit traditionellem griechischen Insel-Flair. Folegandros liegt auf der Fährlinie von Piräus nach Santorin. Sie können aber auch nach Milos oder Santorin fliegen und dann in einer Stunde mit dem Boot zur Trauminsel fahren. Wenn sich einsames Schwimmen in der Ägäis, entspannte Tage und unvergleichliche Sonnenuntergänge nach ihrer Vorstellung von einem Traumurlaub anhören, sind Sie hier genau richtig!

Aerial-motion/Shutterstock

Folegandros, Griechenland

In der alten, vollkommen weiß gestrichenen Stadt Chora mit ihrer dramatischen Klippenlage finden Sie zahlreiche Tavernen, Bars und Unterkünfte. In der Hochsaison sind die engen Gassen und kleinen Plätze nachts ziemlich belebt, doch tagsüber haben Sie sie beinahe für sich allein. Wir empfehlen eine Bootstour zu den einsamen Buchten. In den Meereshöhlen können Sie auch schwimmen. Wandern Sie entlang der alten steinernen Eselpfade, die die gesamte Insel durchziehen, oder lassen Sie in der Sonne ohne Schuldgefühle die Seele baumeln. 

Heracles Kritikos/Shutterstock

Folegandros, Griechenland

Panagia, eine beeindruckende weiße Kirche mit Blick auf Chora, ist einer der schönsten Orte der Insel, um den Sonnenauf- und -untergang der Ägäis auf Folegandros zu genießen. Lust auf ein bisschen Sport vor dem Abendessen? Dann gehen Sie den Zick-Zack-Pfad den Hügel hinauf – Sie werden mit einer sensationellen Aussicht belohnt! Zurück im Tal warten Tintenfisch, Favabohnen und Pasta Matsata, die lokale Spezialität der Insel, in den entzückenden Tavernen von Chora, wie z.B. Pounta. Anschließend können Sie im charmanten familiengeführten Anemomilos Apartments Boutique Hotel die Beine hochlegen. 

krumcek/Shutterstock

Lastovo, Kroatien

Das verschlafene Lastovo wirkt im Vergleich zu anderen kroatischen Urlaubsinseln wie ein verstecktes Stück Paradies. Zerklüftet, mit viel Wald und in abgeschiedener Lage war es 50 Jahre lang ein jugoslawischer Militärstützpunkt und damit für die Öffentlichkeit gesperrt. Das erklärt, warum die Insel so unberührt ist. Lastovo hat heute nur wenige Bewohner, zu denen im Sommer Touristen hinzukommen. Besucher erwarten rund um die Insel traumhafte Buchten, Wanderwege und verschlafene Inselorte – perfekt, um den Massen am Mittelmeer zu entkommen. 

Paul Prescott/Shutterstock

Lastovo, Kroatien

Der Lastovo-Archipel ist von Split aus mit dem Katamaran in drei Stunden und per Autofähre in viereinhalb Stunden erreichbar. Kaum im Hafen von Ubli angekommen, können Sie sich auf eine Woche (oder auch mehrere) ohne Hektik freuen – nach Lastovo verirren sich bis heute nur wenige Touristen. Mieten Sie ein Boot, um die 46 kleinen Inseln rund um Lastovo zu umrunden oder auf Tauchgang zu gehen und spazieren Sie durch die Weinberge und Pinienwälder. Passend zur Anzahl der unbewohnten Inseln hat Lastovo 46 kleine Kirchen, die über die dünn besiedelte Insel verstreut sind. 

Filipa Beros/Shutterstock

Lastovo, Kroatien

Auch ein Spaziergang durch die Dörfer lohnt sich – neben Ubli gibt es noch Zaklopatica und den Namensgeber der Insel, Lastovo. Letzterer Ort liegt etwas landeinwärts und ist bekannt für seine Steinhäuser, die sich an einen Hügel klammern. Dort finden Sie auch eine Reihe traditioneller Restaurants. Achten Sie auf die Schornsteine! Im 17. und 18. Jahrhundert war es Tradition, dass jede Familie ihre eigene Form hatte. Das einzige Hotel der Insel, passend Solitudo benannt, ist von Pinienwäldern und wilden Stränden umgeben. Schlemmen lässt es sich im Porto Rosso auf Skrivena Luka an der Südküste, wo Langusten nach dalmatinischer Art aufgetischt werden.

iremt/Shutterstock

Kastellorizo, Griechenland

Diese Insel gehört mit ihrem farbenfrohen Hafen, den Tavernen am Wasser, dem unglaublich klaren Meer und den herrlichen Buchten nicht nur zu den kleinsten, sondern auch den schönsten der Dodekanes. Kastellorizo ist die am weitesten von Athen entfernte bewohnte Insel und liegt vor der Südtürkei. In der Antike als Megisti bekannt, bietet sie eine faszinierende Mischung aus griechischer und türkischer Kultur. Das Alltagsleben ist von Gemütlichkeit geprägt. 

iremt/Shutterstock

Kastellorizo, Griechenland

Da in Kastellorizo wenig los ist, sollten Sie daran denken, ein paar gute Bücher für den Urlaub einzupacken. Hier können Sie tagelang lesen, vor den Felsen im Meer tauchen und durch die malerische Hafenstadt Mandraki bummeln. Diese ist gesäumt von großen, pastellfarbenen Herrenhäusern, die auf die reiche Seefahrervergangenheit der Insel verweisen. Genießen Sie lokale Spezialitäten aus Meeresfrüchten, während Sie die Boote beim An- und Ablegen beobachten.

Milton Louiz/Shutterstock

Kastellorizo, Griechenland

Was Sie sonst noch auf der Insel tun sollten? Wie wäre es mit einer Wanderung zu den Ruinen einer zerfallenen Kreuzritterburg und einer Bootsfahrt zur Blauen Höhle an der Südostküste der Insel? Die kathedralartige Meereshöhle hat Tropfsteine und besticht mit unglaublich blauem Wasser. Kas an der türkischen Küste ist nur 4,8 Kilometer mit dem Boot entfernt und bietet sich für einen Tagesausflug an. Buchen Sie ein Zimmer im kleinen Gästehaus Caretta direkt am Kai oder im schicken Boutique-Hotel Mediterraneo Kastelorizo mit Blick auf den Hafen.

Davide Mottarella/Shutterstock

La Maddalena, Italien

Zwischen Sardinien und Korsika liegen die sieben zerklüfteten und bewaldeten Inseln und 55 Mini-Inseln des Nationalparks La Maddalena – ein echtes Urlaubsparadies. Die weißen Sandstrände, versteckten Buchten und das klare Wasser sind perfekt für Sonnenanbeter. Abgesehen von den Jachten, die von der Costa Smeralda ablegen und zwischen den idyllischen Buchten segeln, verirren sich hierher nur wenige Menschen. 

D.Bond/Shutterstock

La Maddalena, Italien

Wenn Sie gerade keine Jacht zur Verfügung haben, können Sie auch die Fähre nehmen. Die Fahrt von Palau auf Sardinien zur Hauptinsel La Maddalena dauert gerade einmal 20 Minuten. Der attraktive historische Hafen ist überraschend lebendig und ein charmanter Ort, der zum Bummeln einlädt. Hier gibt es jede Menge Bars, Restaurants und Märkte zu entdecken. Doch die Hauptattraktion des Archipels sind seine unbebauten Sandstrände, die türkisfarbenen Lagunen (wie die abgebildete Porto della Madonna, die sich zwischen den Inseln Santa Maria, Razzoli und Budelli befindet) und die von Wäldern umgebenen Buchten, wo sich versteckte Badestellen befinden – steuern Sie diese am besten mit dem Boot an.

travelwild/Shutterstock

La Maddalena, Italien

Der Archipel ist perfekt zum Faulenzen, egal ob Sie sich am weißen Sandstrand sonnen oder in völliger Abgeschiedenheit schnorcheln möchten. Spargi ist eine wilde kleine Insel mit Wanderwegen, die nach Kräutern durften und zu winzigen Buchten und Überresten alter Festungsanlagen führen. Auf Taucher warten alte Bootswracks, darunter das Skelett eines römischen Frachtschiffs. Für die Übernachtung bietet sich das Grand Hotel Resort and Spa Ma&Ma in Punta Tegge an der Südküste an.

Stefano Tammaro/Shutterstock

Ponza, Italien

Machen Sie es wie die Römer und nehmen Sie ein Tragflügelboot oder eine Fähre von Anzio, Formia und Terracina an der Latiumküste oder dem Hafen von Neapel südlich von Ponza, um diese unberührte kleine Insel im Tyrrhenischen Meer zu erkunden. Zwar ist die größte der Pontinischen Inseln ein Wochenend- und Sommer-Hotspot für Italiener, außerhalb des Landes ist sie aber kaum bekannt – und das macht sie umso attraktiver.

Vladimir Sazonov/Shutterstock

Ponza, Italien

Ponzas alter Hafen, schlicht Porto genannt, ist der Ort mit den meisten Einwohnern auf der Insel. Mit seinen bunten Häusern direkt an den Klippen ist er ein perfektes Postkartenmotiv. Im Sommer wird Ponza bisweilen von italienischen Urlaubern überrannt, doch außerhalb der Hauptsaison ist die Insel äußerst idyllisch. Erkunden Sie die zahlreichen noblen Boutiquen, die verlockenden Bäckereien und die bemerkenswerte Anzahl an feinen Restaurants in den engen Gassen.

Peck Photography/Shutterstock

Ponza, Italien

Am schönsten sind Ponzas bizarre und wunderschöne Felsformationen vom Wasser aus. Mieten Sie sich im Hafen ein Boot (mit oder ohne Skipper) und entdecken Sie die zerklüftete Küste mit ihren steilen Klippen und Felsbögen. Lust auf einen Landausflug? In den geschützten Buchten können Sie jederzeit ins Meer springen, paddeln und die alten Grotten erkunden. Empfehlenswert ist auch eine Bootsfahrt zu zwei weiteren Inseln des Pontinischen Archipels, Palmarola und Zannone. Auch diese punkten mit atemberaubenden Felsformationen.

 

Vladimir Sazonov/Shutterstock

Ponza, Italien

Auf der Vulkaninsel, die seit der Jungsteinzeit bewohnt ist, finden sich zahlreiche Überreste aus der Römerzeit, darunter die Grotte di Pilato in der Nähe des Hafens. Das Höhlennetzwerk wurde gebaut, um Salz abzubauen und Muränen zu züchten. In den vergangenen Jahren hat sich Ponza zu einem beliebten Rückzugsort für Promis und gut betuchte Touristen entwickelt. Eine der schönsten Unterkünfte ist das Hotel Chiaia di Luna auf einer Klippe direkt über dem gleichnamigen Strand. Es gibt aber auch einfachere (und günstigere) Familienhotels, die sich sehen lassen können, etwa das Hotel Mari mit Blick auf den Hafen.

Dobrick/Shutterstock

Formentera, Spanien

Die kleinste der bewohnten Baleareninseln gilt als Hippie-Schwester der Partyinsel Ibiza. Weißer Sand, seichtes Wasser, Sanddünen und entspannte Chiringuitos (Strandbars) locken jene Besucher an, die keine Lust mehr auf Dauerparty haben. Doch Formentera ist viel mehr als das! Nehmen Sie eine Fähre (oder reisen Sie stilvoll mit dem Wassertaxi an) und nach 45 Minuten Fahrtzeit werden Sie sehen, was wir meinen. Wir empfehlen zumindest ein paar Tage, um die Schönheit Formenteras ausgiebig genießen zu können.

Tono Balaguer/Shutterstock

Formentera, Spanien

In der lebhaften Marina von La Savina legen die Touristenboote an, in der Hochsaison liegen hier zudem die Megajachten der Superreichen vor Anker. Am Hafen reihen sich elegante Lokale und Bars aneinander. Im Restaurant Juan Y Andrea am kleinen Strand Playa de Illetes (nur im Sommer und nur mittags geöffnet) gibt es exzellente Hummer-Paella. Sant Francesc Xavier liegt zwar nicht am Meer, eignet sich aber perfekt, um einen Einblick in den Inselalltag zu gewinnen – und sich durch die ausgezeichneten Restaurants zu kosten. 

Juanmi Mallorca/Shutterstock

Formentera, Spanien

Formentera ist für seine dramatisch-schönen Sonnenuntergänge bekannt. Kein Wunder, dass viele Tagesausflügler von Ibiza alleine deshalb hierherkommen. Am besten lässt sich der Moment mit einem Cocktail oder Sekt in der Hand genießen. Die Küste ist von schicken Standbars und Restaurants gesäumt, doch Menschenmassen wie auf Ibiza sucht man hier vergeblich. Pirata Bus, Bluebar Formentera und Kiosko 62 am Strand von Migjorn zählen zu den bekanntesten Lokalen der Insel und laden dazu ein, nach Einbruch der Dunkelheit noch einmal ins kühle Nass zu springen. Wenn Sie es lieber etwas einsamer wollen, ist der Sonnenuntergang am Leuchtturm Es Cap de Barbaria an der Südwestspitze der Insel ein echtes Erlebnis. 

Entdecken Sie jetzt: Sonne satt: Hier geht der Sommer nie zu Ende

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