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Adrenalinkick erwünscht? 30 der gefährlichsten Reiseziele der Welt

Vorsicht bei diesen Reisezielen

By Rachel Truman · August 3, 2024

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61 slides 24 min read
Thorir Ingvarsson/Shutterstock

Urlaub auf eigene Gefahr

Lust auf Sightseeing mit Nervenkitzel? Von hohen Berggipfeln und gefährlichen Wanderwegen bis hin zu potenziell tödlichen Tauchplätzen und kochend heißen Seen: Einige der interessantesten Attraktionen der Welt sind auch die gefährlichsten. Klicken oder scrollen Sie sich hier durch die Orte, die auf der Bucketlist jedes unerschrockenen Reisenden stehen sollten. 

Wenn Sie den Mut haben, sich selbst ins Abenteuer zu stürzen, vergessen Sie nicht, sich vorher ausführlich über alle Sicherheitsrisiken zu informieren.

Adaptiert von Astrid Hofer und Ina Hieronimus

matthiasmoeller/Shutterstock

Natronsee, Tansania

Der Natronsee liegt im Norden von Tansania, nahe der Grenze zu Kenia. Auf seiner Oberfläche leben spezielle Algen, die dem Gewässer an manchen Tagen eine blutrote Färbung verleihen. Aufgrund des hohen Salzgehalts in dem stark alkalischen See wachsen dort giftige Cyanobakterien, die für die meisten Tiere schädlich sind – außer für Flamingos. Der Natronsee ist das größte Brutgebiet der Zwergflamingos in Ostafrika.

Danita Delimont/Shutterstock

Natronsee, Tansania

Der Natronsee hat mit einem pH-Wert von bis zu 10,5 einen extrem hohen Alkaligehalt. Haut und Augen von Menschen und Tieren würden durch einen Kontakt mit dem Wassre stark gereizt werden. Das Salzwasser kann noch dazu unfassbar heiß werden, im Sommer bis zu 60 Grad. Das Wasser zu berühren oder gar zu trinken ist daher keine gute Idee.

Smelov/Shutterstock

Skelettküste, Namibia

Als Skelettküste wird der mehr als 500 Kilometer lange nördliche Teil der Küste Namibias bezeichnet, wo die kargen Sanddünen der Namibwüste auf den Atlantik treffen. Die surreal wirkende Landschaft ist mit Knochen toter Tiere und Teilen von mehr als 500 rostigen Schiffswracks übersät. Kein Wunder, dass sie deshalb als attraktives Ziel für Abenteuerreisende und unerschrockene Fotografen gilt. Doch das Eindringen in eine der unwirtlichsten Gegenden der Welt birgt auch Risiken.

ukas Bischoff Photograph/Shutterstock

Skelettküste, Namibia

Wegen des dichten Nebels, der heftigen Winde und der rauen See halten sich Schiffe von der Skelettküste fern – würden sie dort ohne Wasservorräte auf Grund laufen, wäre die Besatzung in ernsthafter Gefahr. Aus dem abgelegenen Niemandsland kommt so schnell niemand heraus.

Die mysteriöse Skelettküste ist heute zwar ein Nationalpark. Doch der Zugang zum nördlichen Teil ist streng verboten, nur per Hubschrauberrundflug können Besucher einen Blick auf das Terrain werfen. Der südliche Teil ist für Fahrzeuge mit Allradantrieb zugänglich, es wird jedoch dringend empfohlen, nur mit einem erfahrenen Fremdenführer in das Gebiet zu fahren.

Alexcpt_photography/Shutterstock

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt, die wohl bekannteste Stadt Südafrikas, bietet Touristen zahlreiche Attraktionen: den Tafelberg, tolle Strände zum Surfen, einen belebten Hafen und eine facettenreiche Gastronomieszene. Doch eine Reise in die bei Urlaubern so beliebte Stadt kann gefährlich werden: Laut dem Datenportal Statista hatte Kapstadt im Jahr 2023 weltweit die zehnthöchste Mordrate pro 100.000 Einwohner. Im August 2023 wurde ein britischer Chirurg erschossen, nachdem sein Fahrzeug in der Nähe des Flughafens von Kapstadt falsch abgebogen war.

kavram/Shutterstock

Kapstadt, Südafrika

Bei Protesten und Demonstrationen kommt es immer häufiger zu Gewalt. Südafrika hat im Allgemeinen eine hohe Gewaltverbrechensrate. Aus Sicherheitsgründen sollten Touristen bei einer Reise nach Kapstadt daher dringend gewisse Vorsichtsmaßnahmen treffen und beispielsweise Wertsachen zu Hause lassen oder auf keinen Fall sichtbar in der Öffentlichkeit tragen. Nach Einbruch der Dunkelheit ist besondere Vorsicht geboten.

UrbanUnique/Shutterstock

Darién Gap, Zentralamerika

Der Darién Gap (zu Deutsch wörtlich „Darién-Lücke“) ist ein dichtes Dschungelgebiet an der Grenze zwischen Panama und Kolumbien. Einige gefährdete Tierarten sind dort beheimatet, zum Beispiel streifen durch die grünen Regenwälder der Region Jaguare und Tapire. Das nahezu unpassierbare Gebiet ist außerdem die einzige Lücke in der 30.000 Kilometer langen Panamericana, eine Schnellstraße die von Alaska bis nach Feuerland führt. Die undurchdringliche grüne Mauer, die der Dschungeld dort bildet, birgt zahlreiche Gefahren.

butabanatravel/Shutterstock

Darién Gap, Zentralamerika

Neben Stromschnellen, undurchdringlichem Regenwald, giftigen Spinnen und Schlangen lauern dort auch bewaffnete Guerillagruppen, Drogenbanden und Menschenhändler. Allein im Jahr 2022 starben 137 Migranten bei dem Versuch, die Grenze von Kolumbien aus zu überqueren. Und auch Touristen sind in dem Gebiet bereits ums Leben gekommen. Im Jahr 2013 wurde dort ein schwedischer Rucksacktourist von einer Guerillabewegung Kolumbiens ermordet.

Michail_Vorobyev/Shutterstock

Danakilsenke, Äthiopien

Das Death Valley in den USA gilt als „heißester Ort der Welt“, doch die Danakilsenke in Äthiopien kommt an diesen Titel auch ziemlich nah ran. Das surreal anmutende Gebiet liegt 121 Meter unterhalb des Meeresspiegels und ist damit einer der tiefsten Punkte der Erde. Die vulkanische Geologie mit heißen Quellen, brodelnden Schwefellöchern und einem Lavasee macht das Gebiet zu einem der unbeständigsten Orte der Welt und jeden Schritt zu einem äußerst gefährlichen Unterfangen.

Tanguy de Saint-Cyr/Shutterstock

Danakilsenke, Äthiopien

Die Tagestemperaturen liegen oft bei bis zu 45 Grad und es gibt kein frisches Trinkwasser. Reisende, die einen Ausflug in die fasziniernde Landschaft wagen wollen, müssen daher gut vorbereitet und ausgerüstet sein. Aufgrund des Konflikts in der nahe gelegenen äthiopischen Region Tigray raten viele Länder – darunter auch Deutschland – zurzeit von Reisen in die Danakil-Region ab, sofern sie nicht unbedingt erforderlich sind.

Marinha do Brasil/Flickr

Schlangeninsel, Brasilien

Wenn Sie an der Uferpromenade von São Paolo stehen, können Sie am Horizont in etwa 33 Kilometern Entfernung eine kleine, bewaldete Insel erkennen: die Ilha da Queimada Grande. Das Eiland mag auf den ersten Blick völlig harmlos erscheinen, seine Bewohner sind es jedoch mit Sicherheit nicht. Die kleine Insel beherbergt eine Population von etwa 3.000 Schlangen, sogenannte Insel-Lanzenottern. Bis zu fünf der goldfarbenen Schlangen können dort pro Quadratmeter im Gras lauern.

caioacquesta/Shutterstock

Schlangeninsel, Brasilien

Brasilianische Lanzenottern (die Festlandversion der Insel-Lanzenotter) sind für etwa 90 Prozent aller Schlangenbisse in Brasilien verantwortlich. Ein Biss der Insel-Lanzenotter, deren Gift wesentlich stärker ist, kann sogar mit dem Tod enden. Aus diesem Grund hat die brasilianische Regierung das Betreten der Ilha da Queimada Grande strengstens verboten. Dies soll auch die Schlangen schützen, die aufgrund ihres wertvollen Gifts bereits illegal gefangen und verkauft wurden.

Guillem Lopez Boras/Shutterstock

K'gari (Fraser Island), Australien

Die zum UNESCO-Welterbe gehörende Insel K'gari im subtropischen Queensland ist ein absoluter Touristenmagnet. Die größte Sandinsel der Welt ist bei Urlaubern beliebt wegen ihrer abgelegenen Strände, Regenwälder und der großen Anzahl wilder Tiere, die dort leben – wie zum Beispiel Dingos. Ebendiese Dingos sind allerdings auch dafür bekannt, dass sie durchaus mal den Menschen angreifen. Und solche Vorfälle nehmen zu: 2023 griff ein Rudel eine Frau an, die am Strand joggte, und verletzte sie.

Troy Wegman/Shutterstock

K'gari (Fraser Island), Australien

Auf K'gari (ehemals Fraser Island) lauern noch weitere Gefahren: Weiße Haie und gifitge Quallen tummeln sich in den teils reißenden Fluten, die auch erfahrene Schwimmer auf Felsen schleudern können. Das Betreten von instabilen Sanddünen, die sich unter den Füßen verschieben und unterirdische Hohlräume bilden können, kann zu Verletzungen führen. Auf K'gari gibt es weder Rettungsschwimmer noch Ärzte, sodass es sehr schwierig sein kann, in einem Notfall Hilfe zu bekommen.

Bill Perry/Shutterstock

Death Valley, Kalifornien, USA

Das Death Valley ist tödlich heiß, aber auch umwerfend schön. Kein Wunder, dass die surreale Landschaft aus hügeligen Sanddünen, Steinsalzspitzen und Salinen die Touristenmassen anlockt. Doch der Nationalpark birgt auch viele Gefahren, wie etwa die extreme Hitze und Sturzfluten, Klapperschlangen, Skorpione und Schwarze Witwen. Dazu liegt es durchaus im Bereich des Möglichen, direkt in ein illegales Marihuana-Anbaugebiet zu stolpern.

Katrina Brown/Shutterstock

Death Valley, Kalifornien, USA

Der heißeste und trockenste Ort der USA verzeichnet regelmäßig zahlreiche Hitzetote. Der Name Death Valley – „Tal des Todes“ – rührt von einer Gruppe von Pionieren, die sich im 19. Jahrhundert in der abgelegenen Wildnis verirrten. Laut dem US-Wetterdienst wurde im Juli 2021 im Furnace Creek mitten im Nationalpark eine Rekordtemperatur von 54,4 Grad gemessen. Laut dem National Park Service ist die häufigste Todesursache im Death Valley dennoch nicht die Hitze, sondern Verkehrsunfälle. In die meisten davon ist nur ein einzelnes Auto verwickelt.

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Caminito Del Rey, Spanien

Dieser Klettersteig an der Schlucht El Chorro in Málaga wurde zwischen 1901 und 1905 für Bauarbeiter errichtet, die Waren zum Guadalhorce-Staudamm transportieren mussten. Heute zieht der prekäre „Weg des Todes“ Adrenalinjunkies aus der ganzen Welt an. Die Route umfasst eine wackelige Hängebrücke, die die Schlucht überspannt. Knapp 106 Meter darunter tost das Wasser des Guadalhorce-Flusses.
Romas_Photo/Shutterstock

Caminito Del Rey, Spanien

Im Laufe der Jahre sind hier schon mehrere Wanderer in den Tod gestürzt. Der Gehweg wurde 2001 wegen umfangreicher Sanierung geschlossen, nachdem zwischen 1999 und 2000 fünf Menschen gestorben waren. Heute ist der Caminito Del Rey um einiges sicherer, aber es braucht immer noch ordentliche Nervenstärke, um ihn zu meistern.
JJM Photography/Shutterstock

Mont Blanc, Frankreich/Italien

Der Mont Blanc ist mit 4.809 Metern der höchste Gipfel Europas und seine schneebedeckten Hänge sind ein Mekka für Bergsteiger. Pro Jahr reisen rund 30.000 Gipfelstürmer an, um ihn zu bezwingen – und das, obwohl der Mont Blanc trotz seiner Schönheit als einer der tödlichsten Berge des Kontinents gilt.
Chris Pelle/Shutterstock

Mont Blanc, Frankreich/Italien

Viele Unfälle in der Klettersaison sind auf das tückische Gelände und die wechselhaften Wetterbedingungen zurückzuführen, die in Verbindung mit einem Mangel an Vorbereitung und der richtigen Ausrüstung schnell im Desaster enden können. Doch selbst die erfahrensten und am besten vorbereiteten Kletterer sind vor einem Unglück nicht gefeit. Die Menschenmassen, die der Mont Blanc anzieht, stellen eine zusätzliche Gefahr dar. Eines der schlimmsten Jahre in der jüngeren Geschichte war 2018, als 15 Menschen am Berg starben.

Sara Winter/Shutterstock

Karijini-Nationalpark, Australien

Der Karijini-Nationalpark, eine Ansammlung von smaragdgrünen Pools, kaskadierenden Wasserfällen und zerklüfteten roten Schluchten, ist einer der wildesten und schönsten Teile des australischen Outbacks. Doch Vorsicht ist geboten, denn diese abgelegene Gegend Westaustraliens ist anfällig für Extremwetter mit sehr hohen Temperaturen und Sturzfluten. Die gefährlichen Straßen, die Verlockung, mal eben ins kühle Wasser zu springen, und Steinschläge haben auch schon Todesopfer gefordert.
Tim Pryce/Shutterstock

Karijini-Nationalpark, Australien

Zum Glück sind die Gewässer von Karijini frei von Krokodilen, da sie für die Raubtiere zu weit im Landesinneren liegen. Doch die Chancen stehen gut, ein paar Schlangen zu begegnen. Im April 2022 wurde eine Wanderin von einer hochgiftigen braunen Königsschlange gebissen. Der Schluchtenpfad von Hancock zur Weano Gorge – bekannt als Miracle Mile – war einst eine Ausdauerprüfung für die Schüler von Perth ebenso wie für Rucksacktouristen. Inzwischen ist der Zugang zu dieser prekären Route eingeschränkt, dafür gibt es organisierte Canyoning-Touren, die in die versteckten Spalten und Felsbecken führen.

ladipictures/Shutterstock

Skellig Michael, Irland

Skellig Michael ist eine zerklüftete Insel vor der Küste von Kerry an der südwestlichen Küste Irlands, die sich aus dem tosenden Atlantik hebt. Früher war sie Heimat von unerschütterlichen Mönchen. Seit die Insel als Drehort für „Star Wars VII: Das Erwachen der Macht“ diente, fasziniert die windgepeitschte Insel jedoch auch viele andere. Es ist ein harter Aufstieg über grob behauene, steile Steinstufen zu den Ruinen des alten Klosters, die sich in der Nähe der höchsten Erhebung der Insel befinden. 

Eoinsm/Shutterstock

Skellig Michael, Irland

Ohne Geländer, dafür mit zahlreichen steilen Hängen und ständiger Steinschlaggefahr kann der Aufstieg äußerst tückisch sein. Wanderer sind hier vor einigen Jahren in den Tod gestürzt. Obwohl die Sicherheitsmaßnahmen erhöht wurden, einschließlich Begrenzung der Besucherzahlen, ist der Zugang immer noch riskant. Raues Wetter verhindert oft die Bootsüberfahrt. Diejenigen, die den mühsamen Aufstieg geschafft haben, werden allerdings mit einem majestätischen Ausblick zur Little Skellig belohnt, der Heimat der größten Tölpelkolonie der Welt.

Vaclav Sebek/Shutterstock

Villarrica, Chile

Auch wenn er hübsch aussehen mag, ist Vorsicht geboten: Unter dem schneebedeckten Gipfel von Villarrica liegt einer der aktivsten Vulkane Südamerikas! Hoch erhoben über dem gleichnamigen See und der Stadt im Süden Chiles, spuckte er zuletzt 2015 Asche und Lava. Eine Massenevakuierung war die Folge. Auch Anfang 2023 war eine erhöhte Aktivität zu beobachten: Es wurde ein Grollen aufgezeichnet und Augenzeugen beobachteten Gase und Rauchwolken, die in die Luft aufstiegen.

SEBASTIAN ESCOBAR/AFP/Getty Images

Villarrica, Chile

Trotz der jüngsten seismischen Aktivitäten bleibt Villarrica ein beliebtes Ziel für Abenteurer. Sie erklimmen den tückischen Gipfel in Scharen, um einen Blick in den höhlenartigen dampfenden Krater zu werfen. Im Winter zieht der Vulkan nahe des Touristenortes Pucón auch waghalsige Skifahrer an.
shutterupeire/Shutterstock

Cliffs of Moher, Irland

Die Cliffs of Moher im Westen Irlands sind eine der bekanntesten Attraktionen der Insel und locken mit ihrer dramatischen Landschaft und reichen Vogelwelt die Touristen in Scharen an. An klaren Tagen kann man von den Klippen aus bis auf die Aran-Inseln sehen. Die Felsen erstrecken sich über acht Kilometer und erreichen an ihrem höchsten Punkt 213 Meter.
svetok30/Shutterstock

Cliffs of Moher, Irland

Doch mit der Höhe kommt auch die Gefahr und so mancher Entdecker wurde hier schon eiskalt erwischt. Mehr als 30 Unfalltote gab es allein seit Anfang der 1990er. Zuletzt stürzte 2019 ein Student in den Tod, der auf den Klippen Selfies gemacht hatte. Teile der Felsen sind auch einsturzgefährdet, weshalb es ratsam ist, die Warnschilder zu beachten und nicht zu nahe an den Abgrund zu gehen.
Stanislav Beloglazov/Shutterstock

Devil’s Pool, Victoriafälle, Sambia/Simbabwe

Dieser nach dem Teufel benannte Pool direkt an der Spitze der Victoriafälle wird von Sambias Tourismusverband gerne als „ultimativer Infinity-Pool“ angepriesen. Geschwommen wird hier auf eigene Gefahr. Eine falsche Bewegung und schon könnte man aus dem prekären Felsenbecken in einen der größten Wasserfälle der Welt gezogen werden. 

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Yana Zubkova/Shutterstock

Devil’s Pool, Victoriafälle, Sambia/Simbabwe

Der Devil’s Pool ist nur zu bestimmten Zeiten im Jahr im Rahmen von Führungen zugänglich, nämlich immer dann, wenn der Sambesi-Fluss gerade niedrig genug ist. Neben der Absturzgefahr sind auch die hier lebenden Krokodile und Flusspferde nicht zu unterschätzen. Besucher können den Tieren begegnen, wenn sie sich durch die Gewässer von Livingstone Island zu dem schwindelerregenden Becken bewegen.
Pung/Shutterstock

Half Dome, Kalifornien, USA

Der Half Dome, der sich über dem Yosemite-Nationalpark erhebt, lockt jedes Jahr tausende unerschrockene Wanderer an, die seinen geschwungenen Gipfel erklimmen wollen. Die 22,5 Kilometer lange Rundwanderung bis zum höchsten Punkt ist für ihre gefährlichen Bedingungen bekannt. Im September 2019 starb ein Wanderer, nachdem er aus einer Höhe von 152 Metern in die Tiefe gestürzt war. Steinschläge sind ebenfalls häufig und können mitunter tödlich verlaufen. Ganz zu schweigen den Schwarzbären, die im Yosemite leben. 

HTurner/Shutterstock

Half Dome, Kalifornien, USA

Viele Wanderer, die die Route erfolgreich gemeistert haben, scheitern am letzten unglaublich steilen Abschnitt des Half Dome – der Gipfel muss mit Stahlseilen erklommen werden! 2.682 Meter über dem Meeresspiegel ist auch Schwindelfreiheit ein Muss, um es bis ganz nach oben zu schaffen. Als Belohnung winkt ein unvergleichlicher Ausblick auf das majestätische Yosemite-Tal. Ein weiterer gefährlicher Gipfel des Nationalparks ist der El Capitan, eine gewaltige Granitfelsformation, die vor allem bei Freeclimbern (Kletterern ohne Seilsicherung) beliebt ist.

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Cascade Saddle Route, Neuseeland

Neuseeland ist eine wahre Spielwiese für Adrenalinjunkies, doch die 18 Kilometer lange Cascade Saddle Route ist ein einmaliger Ausdauertest. Der anstrengende Trek, der vom West Matukituki Valley zum Dart Valley im Mount-Aspiring-Nationalpark führt, belohnt hartgesottene Wanderer mit spektakulären Ausblicken auf die neuseeländischen Alpen.
OW17/Shutterstock

Cascade Saddle Route, Neuseeland

Die gilt es sich allerdings erstmal zu verdienen! Die Route ist bekannt für schlechtes Wetter und mehrere Wanderer sind durch Stürze und die Naturkräfte ums Leben gekommen. Die Cascade Saddle Route kann das ganze Jahr über rutschig sein. Aber im Winter, wenn die Lawinengefahr hoch ist (Juni bis November ist die Hochsaison), würden sich wohl nur Unerschrockene auf die Strecke wagen. Die neuseeländische Behörde für Sicherheit in den Bergen weist darauf hin, dass die Route nur für Wanderer mit umfangreicher Erfahrung in der Navigation und dem freien Gelände geeignet ist.

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Blue Hole, Ägypten

Das Blue Hole ist ein beliebter Tauchplatz für all diejenigen, die den besonderen Kick suchen und ihren Mut testen wollen. Nördlich von Dahab im ägyptischen Roten Meer fällt die Doline mit einem berüchtigten horizontalen Tunnel, der als Arch bekannt ist, in eine Tiefe von etwa 91 Metern ab.
Sergey Orlov/ Shutterstock

Blue Hole, Ägypten

Das Rote Meer hat eine reiche Unterwasserwelt, die schon bei flachen Tauchgängen gut zu beobachten ist. Doch für die meisten ist das Blue Hole das Ziel, das als einer der schönsten, aber auch gefährlichsten Tauchgänge der Welt gilt. Die meisten Todesfälle ereignen sich, wenn Taucher versuchen, durch den Arch ins offene Wasser zu gelangen. 2017 starb hier der weltbekannte irische Tauchexperte Stephen Keenan.
RethaAretha/Shutterstock

Anak Krakatau, Indonesien

Diese Vulkaninsel in der indonesischen Sundastraße entstand, nachdem der gleichnamige Vulkan eine der tödlichsten Eruptionen der Geschichte verursacht hatte. Die immensen Aschewolken und gewaltigen Tsunamis, die 1883 durch die historische Explosion von Krakatau verursacht wurden, töteten rund 36.000 Menschen. Die Stärke des Ausbruchs führte dazu, dass der ursprüngliche Vulkan weitgehend zusammenbrach, doch einige Jahrzehnte später wurde aus dem Krater ein neuer geboren. Dieser ist heute als Anak Krakatau bekannt, zu Deutsch „das Kind von Krakatau“.

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Anak Krakatau, Indonesien

Im Rahmen von Bootstouren können Besucher den Vulkan sehen, wobei die Gruppen je nach Aktivität manchmal direkt am schwarzen Sandstrand der Insel oder auf einer der benachbarten Inseln campen. Ein tödlicher Tsunami wurde im Dezember 2018 in Indonesien ausgelöst, nachdem ein Teil des Anak Krakatau ins Meer gerutscht war. Grund war eine Unterwassereruption. 2023 wurden weitere Ausbrüche gemeldet.
Bon Appetit/Shutterstock

Annapurna, Nepal

Mit 8.091 Metern an ihrem höchsten Punkt ist die Annapurna der zehnthöchste Berg der Welt. Auch wenn sie von ihrem Nachbarn, dem Everest, überschattet werden mag, ist sie ebenso schwer zu besteigen. Tatsächlich gilt der Berg aufgrund seiner hohen Unfallrate sogar als der tödlichste Gipfel der Welt. Laut der NASA hat die Annapurna mit 32 Prozent die höchste Todesrate aller Berge.
Jonathan A. Mauer/Shutterstock

Annapurna, Nepal

Kletterer, die versuchen, den Gipfel zu erreichen, werden körperlich und geistig an ihre Grenzen getrieben. Am Annapurna liegen tödliche Schneestürme, Steinschläge und Lawinen an der Tagesordnung. Die steilen Hänge sind aufgrund der besonders tückischen Topografie, der unwirtlichen Bedingungen und der Höhenlage notorisch schwer zu besteigen.
Daniel Prudek/Shutterstock

Everest, Nepal

Der Mount Everest ist mit 8.849 Metern der Inbegriff für Expeditionen und Abenteuer. Die Besteigung des höchsten Berges der Welt ist für Kletterer der ultimative Härtetest. Obwohl der Everest statistisch nicht der gefährlichste Gipfel der Welt ist, lauern zahlreiche Gefahren (Lawinen, tödliche Spalten, Eisflüsse und die lähmende Höhenkrankheit). Seit 1922 sind mehr als 300 Menschen beim Versuch, den Gipfel zu erklimmen, ums Leben gekommen.
Vixit/Shutterstock

Everest, Nepal

Der Khumbu-Eisbruch, eine Passage aus ständig fallendem Eis und Gletscherspalten, ist einer der gefährlichsten Abschnitte der beliebten South Col Route. Die darauffolgende Herausforderung ist die „Todeszone“, der höchste Teil des Berges mit niedrigem Sauerstoffgehalt. Hier sterben immer wieder Bergsteiger an der Höhenkrankheit. Die Saison 2023 war schon im Juni mit bis dahin 17 Todesfällen eine der tödlichsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Medienberichte machten das schlechte Wetter, die Unerfahrenheit der Kletterer und zu viele Menschen auf einmal in der „Todeszone“ verantwortlich.

Balate Dorin/Shutterstock

Réunion

Die Strände der französischen Enklave im Indischen Ozean sind exquisit und frei von Menschenmassen, insbesondere im Vergleich zur glamourösen Nachbarinsel Mauritius. Wegen seiner perfekten Wellen und entspannten Atmosphäre gilt Réunion zudem als Surf-Mekka für Profis. Allerdings ist die Insel auch einer der am stärksten von Haien befallen Orte der Welt.
Stefan Pircher/Shutterstock

Réunion

Im Januar 2019 wurde ein Fischer von einem Bullhai getötet, im Mai desselben Jahres starb ein Surfer. Berichten zufolge verzeichnete die Insel im Indischen Ozean seit 2011 insgesamt 24 Angriffe und elf Tote. Saint-Paul an der Westküste hält den Negativrekord mit 19 Angriffen seit 1981, darunter ein 15 Jahre alter Schnorchler, der 2013 im seichten Gewässer getötet wurde. Dies führte dazu, dass die Regierung das Schwimmen und Surfen an allen Stränden ohne Hainetze verbot.

Mark Tucan/Shutterstock

Yungas-Straße, Bolivien

Eine der gefährlichsten Straßen der Welt auf zwei Rädern hinunterzufahren, mag nicht jedermanns Idealbild von Urlaubsspaß entsprechen. Dennoch gilt die Yungas-Straße, die sich durch die Cordillera-Oriental-Bergkette in der Nähe von La Paz schlängelt, heute als eine der spektakulärsten Mountainbike-Strecken der Welt. Es gibt jedoch einen guten Grund, warum sie auch als „Todesstraße“ bekannt ist.
Streetflash/Shutterstock

Yungas-Straße, Bolivien

Glücklicherweise ermöglicht eine neue Straße größeren Fahrzeugen, einige der gefährlichsten Abschnitte der notorisch engen Route zu umgehen. Adrenalinjunkies unter den Radfahrern können jedoch weiter ihr Leben riskieren – wenn sie das wollen. Diejenigen, die den ultimativen Kick suchen, erwartet eine aufregende, aber holprige 64 Kilometer lange Abfahrt mit steilen Abhängen, die nur wenige Zentimeter von der Fahrtstrecke entfernt sind. Doch der schwindelerregende Ausblick auf den Amazonas-Regenwald lenkt von den Gefahren ab. Auch wenn es keine genauen Zahlen gibt, sind Berichten zufolge in den vergangenen Jahren 18 Radfahrer auf der Straße gestorben.

Joseph Thomas Photography/Shutterstock

Boiling Lake, Dominica

Die sogenannte „Naturinsel“ Dominica ist eines der landschaftlich schönsten und unberührtesten Länder der Karibik. Um sie in ihrer vollen Pracht bestaunen zu können, bietet sich eine anstrengende, aber lohnenswerte Wanderung durch den üppigen Regenwald des Morne-Trois-Pitons-Nationalparks in das Valley of Desolation an. Der Pfad führt zu einer faszinierenden, aber potenziell auch tödlichen Attraktion der Insel: dem sogenannten Boiling Lake.
Emily Eriksson/Shutterstock

Boiling Lake, Dominica

Das dampfende Gewässer ist eigentlich eine überflutete Fumarole, ein Riss in der Erdkruste. Der See ist dafür bekannt, dass er vollständig abläuft und plötzlich abkühlt. Doch wenn es am heißesten ist, spuckt und sprudelt das trübe Wasser wie ein Hexenkessel. Obwohl es verlockend aussehen mag, ist anzuraten, dem See lieber nicht zu nahe zu kommen.
r.classen/Shutterstock

Rocky Mountains, Kanada

Von Lawinen und Steinschlägen bis hin zu möglichen Begegnungen mit Pumas und Grizzlybären: Die kanadischen Rockies lauern voller Gefahren. Natürlich ist genau dieser Nervenkitzel einer jener Gründe, warum das Gebirge zu einem ganzjährigen Spielplatz für Abenteuerlustige geworden ist.
sixfournorth/Shutterstock

Rocky Mountains, Kanada

Besonders im Winter bieten die Rocky Mountains jede Menge Aktivitäten mit hohem Adrenalin- und Gefahrenpotenzial, darunter Skifahren abseits der Pisten, Eisklettern und Bergsteigern. Die extremen Wetterbedingungen, die Unberechenbarkeit und die Abgeschiedenheit der Bergkette machen sie bisweilen zu einem tückischen Ort. 2019 wurden drei der bekanntesten Bergsteiger der Welt beim Versuch, eine abgelegene Wand des Mount Howse im Banff-Nationalpark in Alberta (im Bild) zu erklimmen, von einer Lawine verschüttet und starben.

Tupungato/Shutterstock

Trolltunga, Norwegen

Diese markante und überirdische Felsformation in Westnorwegen ist zu einem Magneten für Wanderer geworden, die gerne Selfies machen. Rund 1.097 Meter über dem Meeresspiegel führt ein Hochgebirgspfad auf den prekären Felsvorsprung, der den Ringedalsvatnet-See überragt. Der Hin- und Rückweg von Skjeggedal beträgt 28 Kilometer, die Abkürzung von Mågelitopp 20 Kilometer.
Creative Force Studio/Shutterstock

Trolltunga, Norwegen

Viele Wanderer campen unterwegs, um den Felsen bei Sonnenauf- oder -untergang sehen zu können. Besonders Wagemutige können auch direkt am Rand der Trolltunga (Trollzunge) stehen (oder sitzen). Allerdings auf eigene Gefahr: 2015 rutschte hier eine Australierin in den Tod. Es ist ratsam, auf die oft starken Winde zu achten, die um diesen abgelegenen Ort peitschen. Und auch wenn von Juni bis Ende August losmarschieren auf eigene Faust erlaubt ist, ist ein Wanderführer dringend zu empfehlen. Für alle, die die spektakulären Klippen im Winter sehen wollen, ist er ohnehin verpflichtend. 

Litoshenko Oleksii/Shutterstock

Cenoten von Yucatán, Mexiko

Im Dschungel der mexikanischen Halbinsel Yucatán liegen drei der längsten Unterwasserhöhlensysteme der Welt. Die sogenannten Cenoten sind zu einem Mekka für fortgeschrittene Taucher geworden, die das Gebiet zwischen den natürlichen Dolinen erforschen wollen. Doch in der magischen Unterwasserwelt lauern nicht zu unterschätzende Gefahren: Mehrere Taucher sind in den atemberaubenden Süßwasserpools umgekommen, die von den Mayas als zutiefst spirituelle Orte angesehen wurden.

Joana Villar/Shutterstock

Cenoten von Yucatán, Mexiko

Dunkelheit, Orientierungslosigkeit und die ständige Gefahr, sich in der Vegetation zu verfangen oder in den engen Räumen zu verirren, sind nur einige der potenziellen Todesfallen, denen Taucher bei ihren Erkundungstouren ausgesetzt sind. Doch Wagemutige werden belohnt: Außergewöhnliche Fische und spektakuläre Felsformationen warten ebenso wie Tropfsteine und Fossilien, die von Lichtstrahlen aus den Öffnungen der Cenoten beleuchtet werden. Auch schwimmen und schnorcheln ist in den Höhlen möglich. Wer tiefer in die Systeme abtauchen will, muss jedoch eine Höhlentaucherausbildung für Fortgeschrittene absolvieren. 

AlexelA/Shutterstock

Krater von Derweze, Turkmenistan

Die Angst, die mit dem Blick über den Rand einer brennenden Höhle einhergeht, hat den Gaskrater von Derweze zu einer weiteren gefährlichen Touristenattraktion gemacht. Als sowjetische Geologen in den 1970ern in einer Höhle nach Öl bohrten und dabei das Erdgasfeld zum Einsturz brachten, bildete sich das flammende Inferno, auch bekannt als „Tor zur Hölle“. Die Forscher zündeten es an, um das giftige Gas zu verbrennen. Jahrzehnte später brennt es aber immer noch unter der kargen Landschaft der Karakum-Wüste.

Iwanami Photost/Shutterstock

Krater von Derweze, Turkmenistan

Am eindrucksvollsten ist das seltsame Spektakel nachts, wenn die Flammen aus der Grube lodern und den dunklen Wüstenhimmel erleuchten. Reisegruppen können in der Nähe des brennenden Abgrunds campen, um den 2018 ein Zaun errichtet wurde. So soll verhindert werden, dass Neugierige dem außergewöhnlichen, aber auch gefährlichen Schauspiel zu nahe kommen. 

ThewayIsee/Shutterstock

Huà Shān, China

Der heilige Berg Huà Shān in der nordwestchinesischen Provinz Shaanxi ist wegen seiner fünf mystischen Gipfel und taoistischen Tempel seit langem ein Wallfahrtsort. Doch heutzutage strömen Touristen hierher, um einen Nervenkitzel der besonderen Art zu erleben: eine der tödlichsten Wanderungen der Welt!
Flocu/Shutterstock

Huà Shān, China

Rund um den Berg schlängelt sich ein Netz von Wegen, steile Steinstufen inklusive. Aber es ist der berüchtigte Plank Path – schmale, wackelige Bretter, die in einer Höhe von 1.524 Metern an den steilen Berghang geschraubt sind –, der Abenteuerlustigen immer wieder zum Verhängnis wird. 2019 starb ein Student, der von einem der Bretterwege an der Ostseite des Südgipfels stürzte. 

Morphius Film/Shutterstock

Fagradalsfjall, Island

Die schiere Kraft der Natur aus nächster Nähe sehen zu können, lockt Menschen zum Vulkan Fagradalsfjall, der seit März 2021 immer wieder brodelt. Isoliert auf der Halbinsel Reykjanes gelegen, stellte der monatelang aktive Vulkan zuletzt keine Bedrohung für Menschen vor Ort oder die Infrastruktur dar, bot aber einen höchst spektakulären Anblick. Die Öffnung einer 500 Meter langen Spalte war die erste Eruption auf der Halbinsel seit mehr als 800 Jahren.
Thorir Ingvarsson/Shutterstock

Fagradalsfjall, Island

Von einem sicheren Aussichtspunkt konnten Besucher, solange es anhielt, ein phänomenales Spektakel erleben. Von Lavaströmen bis hin zu giftigen Gasen, die bei Vulkanausbrüchen freigesetzt werden, bergen die feuerspeienden Berge jedoch auch Risiken: 2019 starben auf der White Island in Neuseeland, einem einst beliebten Ausflugsziel, gleich mehrere Vulkantouristen. 

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