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Ausgedient: 19 beliebte Kreuzfahrtschiffe am Ende ihrer Reise
Beliebte Kreuzfahrtschiffe, die Corona nicht überlebt haben
By Rebecca Barnes · May 22, 2025
Originally published on loveEXPLORING
Diese Dampfer erobern nie wieder die Meere
Für die Kreuzfahrtbranche geht es nach den Rückschlägen der Corona-Pandemie wieder bergauf. Und doch wurden einige weltbekannte Schiffe dauerhaft stillgelegt, verkauft oder verschrottet.
Entdecken Sie hier, welche 19 Luxusliner die Krise nicht überlebt haben und warum sie nie wieder in See stechen werden.
Adaptiert von Astrid Hofer, Sandra Schröpfer und Jasmin Moore
Monarch
Monarch
Sovereign
Sovereign
Carnival Fantasy
Carnival Fantasy
Nach Beginn der Corona-Krise wurde die „Carnival Fantasy“, bis 2020 das älteste Schiff der Flotte, nach Curacao überstellt, wo ihre Einrichtungsgegenstände und Ausrüstung entfernt wurden. Das Schiff selbst wurde verkauft und schließlich in der türkischen Abwrackwerft Aliağa verschrottet.
Carnival Fascination
Die „Carnival Fascination“ wurde in den frühen 1990ern gebaut und vom renommierten Schiffsarchitekten Joe Farcus designt. Sie war das vierte Schiff der „Fantasy“-Reihe und erinnerte an das goldene Zeitalter Hollywoods.
Ursprünglich stach das Kreuzfahrtschiff von New York aus in See, doch den größten Teil seiner Karriere über war sein Heimathafen San Juan in Puerto Rico.
Carnival Fascination
Carnival Imagination
Die „Carnival Imagination“ trat Mitte der 1990er ihren Dienst an und bot 2.594 Passagieren Platz.
Joe Farcus designte das „klassische mythologische“ Interieur mit venezianischem Glas und Medusa-Kopf. Später wurden ein Wasserpark und ein Golfplatz hinzugefügt. Die „Carnival Imagination“ war zudem das erste Carnival-Schiff mit einer Pizzeria, die rund um die Uhr geöffnet hatte.
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Carnival Imagination
Carnival Inspiration
Ihre etwas jüngere Schwester „Carnival Inspiration“ absolvierte 1996 ihre Jungfernfahrt und bestach ebenfalls mit einem Design von Joe Farcus. Zuletzt lag sie vor Long Beach in den USA vor Anker. Ein Highlight des Schiffes war das Atrium, ein Ort, wo sich die Passagiere trafen und austauschten. Auch die Bibliothek im gotischen Stil, die einer Kapelle ähnelte, war ein echter Hingucker.
Carnival Inspiration
Leider überlebte auch die „Carnival Inspiration“ die Corona-Krise nicht. Wie ihre Schwesterschiffe wurde sie im August 2020 in der Türkei abgestellt und landete acht Monate später auf dem Schrottplatz.
Astor
Astor
Black Watch
Black Watch
Boudicca
Boudicca
Columbus
Die „Columbus“, ein weiteres klassisches Schiff aus den 1990ern, war das vierte der Flotte von Cruise & Maritime Voyages (CMV). Der traditionell gestaltete Kreuzer bot 775 Passagieren Platz und hatte eine Reihe von Eigentümern, einschließlich P&O, bevor er 2017 von CMV für den britischen Markt gekauft wurde. Dieses Bild zeigt das im Juli 2020 im Hafen von Tilbury, England, angedockte Schiff.
Columbus
Der Luxus-Liner bot überwiegend Reisen für Erwachsene an und war für seine Restaurants, den freundlichen Service und seine weltweiten Routen bekannt. Doch nach der Pleite von CMV im Juli 2020 wurde die „Columbus“ für eine unbekannte Summe von einer griechischen Fährgesellschaft ersteigert, wechselte danach erneut den Besitzer, bevor 2021 auf einem Schrottplatz im indischen Alang Endstation war.
Costa Victoria
Markant gestaltet mit Fensterreihen an der Vorderseite und einer mehrstöckigen Aussichtsplattform wurde die „Costa Victoria“ ab 1996 in einer Rekordzeit von 29 Monaten gebaut. Während seiner Dienstzeit transportierte das Schiff pro Fahrt bis zu 2.394 Passagiere und verbrachte die meiste Zeit in Asien. 2013 wurde es mit italienischem Einschlag renoviert.
Costa Victoria
Wegen finanzieller Schwierigkeiten wurde die „Costa Victoria“ im Dezember 2020 als Arbeiterunterkunft verkauft, dann aber zur Verschrottung in die Türkei überstellt. Dieses Bild zeigt das Schiff in besseren Zeiten im Hafen von Osaka, Japan.
Karnika
Das einzige Schiff von Jalesh Cruise Lines, die „Karnika“, war noch nicht einmal ein Jahr zur See gefahren, bevor die in Indien ansässige Kreuzfahrtgesellschaft wegen der Corona-Krise pleite ging. Der Kreuzer war 1990 ursprünglich als „Crown Princess“ gebaut worden, fuhr später aber auch als „AIDAblu“ und „Ocean Village Two“.
Karnika
Die „Karnika“ war bis 2019 vor allem als „Pacific Jewel“ bekannt, als sie für die Reederei P&O Australia fuhr. Hier ist sie in ihren besten Zeiten im Jahr 2014 zwischen der Sydney Harbour Bridge und der Oper von Sydney abgebildet. Das Schiff wurde schließlich für eine nicht genannte Summe als Schrott verkauft und im November 2020 in die Anlage im indischen Alang überstellt.
Magellan
Magellan
Nachdem CMV Konkurs angemeldet hatte, sollte auch die „Magellan“ zum Unterkunftsschiff werden. Doch dann landete sie 2020 bei einer Auktion. Weil sich kein Käufer fand, wurde sie im indischen Alang verschrottet.
Marco Polo
Marco Polo
Zuletzt fuhr die „Marco Polo“ für das britische Kreuzfahrtunternehmen Cruise & Maritime Voyages, das jedoch aufgrund der COVID-19-Pandemie 2020 in Konkurs ging. Das Schiff wurde im November für 2,2 Millionen Euro versteigert und im März 2021 in Alang verschrottet.
Ocean Dream
Die „Ocean Dream“ absolvierte 1982 als MS „Tropicale“ ihre Jungfernfahrt bei Carnival. Mit ihrem geflügelten Trichter und dem Interieur von Joe Farcus war sie das „Testschiff“ für die spätere Flotte von Carnival. Im Jahr 2000 ging sie an Costa Cruises und fuhr unter dem Namen „Costa Tropicale“.
Ocean Dream
Astoria
Die „Astoria“ wurde in den 1940ern als Transatlantikkreuzer für die Swedish American Line gebaut und hieß ursprünglich MV „Stockholm“. 1993 wurde sie zum Kreuzfahrtschiff umgebaut. Nach einer Reihe von Eigentümerwechseln landete sie 2015 bei Cruise & Maritime Voyages und eroberte sich aufgrund ihres Vintage-Designs schnell eine treue Fangemeinde.
Astoria
Horizon
Horizon
Nach dem Kollaps von Pullmantur im Juni 2020 kündigte Royal Caribbean die Verschrottung der „Horizon“ an. Das Schiff lag zwei Jahre lang in Griechenland vor Anker, bevor es sich 2022 im türkischen Aliağa seinem Schicksal ergab.
Marella Celebration
Marella Dream
Ein ähnliches Schicksal erwartete die „Marella Dream“, die 1986 als das letzte Schiff der inzwischen insolventen italienischen Kreuzfahrtreederei Home Lines gebaut wurde. Zwei Jahre später ging sie an die Holland America Line und wurde zur MS „Westerdam“. 1990 wurde sie kurzzeitig durch die Komödie „Tango gefällig?“, in der Walter Matthau die Hauptrolle spielt, zum Filmstar. 2002 ging das Schiff an Costa Cruises und 2010 an Thomson, bevor es 2017 in „Marella Dream“ umbenannt wurde. Im Oktober 2020 wurde es außer Dienst gestellt und lag zwei Jahre lang in Griechenland vor Anker, bevor es in Aliağa in der Türkei verschrottet wurde.
Grand Celebration
Die „Grand Celebration“ wurde 1987 als drittes Schiff der Holiday Class von Carnival Cruise Line gebaut. Nach Zwischenstopps bei Iberocruceros und Costa Cruises wurde sie 2014 an die Bahamas Paradise Cruise Line verkauft und begann, kurze Routen von West Palm Beach nach Freeport, beides in Florida, zu fahren.
Grand Celebration
Die „Grand Celebration“ war nicht nur ein Urlaubskreuzer für 1.500 Passagiere, sondern auch während des Hurrikans „Dorian“ 2019 auf den Bahamas als Rettungsschiff im Einsatz. Doch infolge der Corona-Krise wurde sie aussortiert. Letzte Station war Ende 2020 der Schrottplatz im indischen Alang.
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