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Rom ohne Kolosseum? Diese 17 Sehenswürdigkeiten wurden fast zerstört

Fast zerstörte Sehenswürdigkeiten weltweit

By Jacqui Agate · August 14, 2025

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35 slides 15 min read
Giovanni Paolo Panini - Walters Art Museum/Wikimedia Commons/CC0

Diese Wahrzeichen hätten wir beinahe verloren

Städte und Landschaften auf der ganzen Welt würden ohne ihre bekannten Monumente ziemlich leer aussehen. Allerdings hätten einige der bedeutendsten Wahrzeichen die Zeit fast nicht überstanden.

Von großen Kathedralen bis hin zu Regierungsgebäuden, werfen wir hier einen Blick auf die Sehenswürdigkeiten, die im Laufe der Jahrhunderte fast verloren gegangen wären – auch in Deutschland ...

Adaptiert von Helena Düll und Sandra Schröpfer

Gerry Penny/AFP/Getty Images

London Eye, London, England

Das Riesenrad London Eye dachte sich das Architektenehepaar David Marks und Julia Barfield im Rahmen eines Wettbewerbs für ein Denkmal zur Jahrtausendwende Ende der 1990er-Jahre aus. Sie gewannen zwar nicht, beschlossen aber, das Projekt selbst voranzutreiben.

Mit dem Bau des inzwischen berühmten Londoner Wahrzeichens wurde im Jahr 1998 begonnen. Hier ist es 1999 zu sehen, wie es waagerecht über der Themse liegt – bereit, in seine Position gehoben zu werden.

Nearcited/Shutterstock

London Eye, London, England

Das London Eye wurde im Jahr 2000 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und entwickelte sich schnell zu einem Bestandteil der Londoner Skyline und zu einer der größten Attraktionen der britischen Hauptstadt.

Das Aussichtsrad war ursprünglich nur für eine vorübergehende Nutzung vorgesehen: Es sollte fünf Jahre nach seiner Installation wieder abgebaut werden. Die Anziehungskraft des Rades war jedoch so groß, dass die Genehmigung erteilt wurde, es zu einer dauerhaften Attraktion zu machen. Inzwischen besuchen jedes Jahr mehr als drei Millionen Menschen das Wahrzeichen.

Underwood Archives/Getty

Hollywood Sign, Los Angeles, Kalifornien, USA

Die Hollywood Hills würden ohne ihr weltberühmtes Schild ziemlich kahl aussehen. Dabei sollten die riesigen weißen Buchstaben nur vorübergehend in den Hügeln von Los Angeles stehen. Ursprünglich war dort in den 1920er-Jahren „Hollywoodland“ zu lesen – zur Kennzeichnung einer neuen Wohnsiedlung.

Eigentlich war der Schriftzug über der prächtigen Wohnsiedlung nur für anderthalb Jahre geplant – ein Jahrhundert später zählt das Hollywood Sign noch immer zu den markantesten Wahrzeichen Kaliforniens.

Andrew Zarivny/Shutterstock

Hollywood Sign, Los Angeles, Kalifornien, USA

Inzwischen ist es kaum mehr möglich, sich Los Angeles ohne die berühmten Buchstaben vorzustellen, die sich an die Hänge der Hollywood Hills schmiegen.

Bettmann/Getty Images

Eiffelturm, Paris, Frankreich

Der Eiffelturm ist aus der Pariser Skyline nicht mehr wegzudenken, dabei war dieses Wahrzeichen ursprünglich als temporäre Installation gedacht. Es wurde für die Weltausstellung von 1889 gebaut und diente dort als Eingangstor. Der Turm selbst ist 300 Meter hoch.

Ursprünglich sollte er 1909 abgerissen werden – also nach 20 Jahren.

givaga/Shutterstock

Eiffelturm, Paris, Frankreich

Bei einem Versuch, den Turm zu retten, schwärmte der Architekt und Bauingenieur Gustave Eiffel von der möglichen Nutzung des Wahrzeichens in den Bereichen Wissenschaft, Technik und Meteorologie. Er bezeichnete ihn als „Observatorium“ und „Laboratorium, wie es der Wissenschaft noch nie zur Verfügung stand“.

Die Stadt willigte schließlich ein – der Turm wurde tatsächlich für meteorologische und astronomische Experimente genutzt. Inzwischen ist er eine der meistbesuchten Touristenattraktion der Welt, die jedes Jahr Millionen von Menschen anzieht.

Hulton Archive/Getty Images

Schiefer Turm von Pisa, Italien

Der Schiefe Turm von Pisa ist ein Meisterwerk der mittelalterlichen Architektur und ein Symbol für eine der schönsten Städte Italiens. Dass er noch steht, ist beinahe ein Wunder: Im Zweiten Weltkrieg wäre er fast zerstört worden.

Leon Weckstein, ein GI der US-Armee, hatte den Befehl, das Bauwerk notfalls zu zerstören, da man annahm, es sei von deutschen Truppen besetzt. Das Schicksal des Turms hing am seidenen Faden. Dieses Bild zeigt ihn im Jahr 1944, nachdem der unbeschädigte Turm schließlich an die Alliierten gefallen war.

Patryk Kosmider/Shutterstock

Schiefer Turm von Pisa, Italien

Doch als er ihn sah, war Weckstein von dem Turm fasziniert. So fasziniert sogar, dass er den Auftrag zum Abriss des Turms nicht mehr ausführen konnte. In seinen Memoiren „Through My Eyes“ schreibt Weckstein: „Der Turm, die benachbarte Kathedrale und das Baptisterium waren zu schön.“

Während er verzückt dastand, begannen deutsche Granaten zu fallen, die amerikanischen Soldaten flohen und der Turm blieb verschont.

Library and Archives Canada/CC0

Parlamentsbibliothek, Ottawa, Kanada

Dieses runde gotische Gebäude, das den Parliament Hill in Ottawa krönt, wurde 1876 als Teil des kanadischen Parlaments erbaut. Die beeindruckende Bibliothek überdauerte nicht nur die Zeit, sondern auch einen Brand im Jahr 1916, bei dem der übrige Parlamentskomplex weitgehend zerstört wurde.

Hier ist die Bibliothek auf einem Foto von 1916 zu sehen, wie sie sich aus den Trümmern erhebt, während die Bauarbeiten für den Rest des Komplexes beginnen.

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Natalia Pushchina/Shutterstock

Parlamentsbibliothek, Ottawa, Kanada

Ein Funke aus einem Papierkorb setzte das Feuer in Gang, das sich schnell verbreitete und verheerende Schäden anrichtete. Nur die rechtzeitig verschlossenen Eisentüren retteten die Parlamentsbibliothek vor den Flammen.

Bis 1927 wurden die übrigen Gebäude wieder aufgebaut und prägen bis heute das Stadtbild von Ottawa. Die Parlamentsbibliothek gilt nach wie vor als architektonisches Highlight der kanadischen Hauptstadt.

Library of Congress/via Wikimedia Commons/CC0

Grand Central Station, New York, USA

Die Grand Central Station in New York City wurde 1913 eröffnet und ist seit mehr als einem Jahrhundert ein beliebtes Wahrzeichen von Manhattan. Sie ist sowohl Bahnhof als auch Einkaufs- und Restaurantkomplex. Das Gebäude ist auch bekannt für die vierseitige Uhr, die als beliebter Treffpunkt gilt, und die belebte Haupthalle.

Dieses Bild zeigt die Grand Central Station während des Baus im Jahr 1912. Inzwischen zieht sie jedes Jahr hunderttausende Besucher an – dabei hätte sie die 1960er-Jahre fast nicht überstanden.

agsaz/Shutterstock

Grand Central Station, New York, USA

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging der Fernverkehr mit der Bahn zurück und der Bahnhof verfiel. Das einst opulente Gebäude wurde vernachlässigt, in den 1950er- und 1960er-Jahren drohte ihm sogar die Abrissbirne.

Aktivisten und Aktivistinnen, darunter die ehemalige First Lady Jackie Kennedy Onassis, retteten es schließlich. 1976 wurde die Grand Central Station unter Denkmalschutz gestellt. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde sie restauriert und nahm die glanzvolle Gestalt an, die wir heute kennen.

National Media Museum/Wikimedia Commons/CC0

Große Sphinx von Gizeh, bei Kairo, Ägypten

Als Teil des Pyramidenkomplexes von Gizeh, dessen Cheops-Pyramide zu den Sieben Weltwundern der Antike zählt, ist die Sphinx ein riesiges Kalksteinmonument, das ein Fabelwesen mit einem menschlichen Kopf und einem Löwenkörper zeigt. Man nimmt an, dass die Statue um 2500 v. Chr. für König Chephren erbaut wurde. Heute steht sie auf der Wunschliste vieler Reisender.

Allerdings wäre sie beinahe den Launen von Mutter Natur zum Opfer gefallen. Dieses Bild zeigt sie um 1870, als sie bis zu den Schultern unter Wüstensand begraben war.

Hazem Khaled Elsaka/Shutterstock

Große Sphinx von Gizeh, bei Kairo, Ägypten

Versuche, das Wahrzeichen auszugraben, blieben erfolglos. Zudem hatte die Figur unter starker Erosion gelitten.

Erst im 20. Jahrhundert wurde das antike Monument wieder vollständig freigelegt, wodurch es vor weiteren Schäden bewahrt wurde. Seitdem zählt es zu den größten monolithischen Statuen der Welt.

Hulton Archive/Getty Images

Kölner Dom, Deutschland

Die Ursprünge des Kölner Doms reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, der Großteil der Kathedrale wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Doch hätte der Sakralbau, der zu den ältesten Deutschlands zählt, das 20. Jahrhundert fast nicht überlebt.

Denn Köln wurde im Zweiten Weltkrieg schwer getroffen, viele Gebäude wurden dem Erdboden gleichgemacht und die Innenstadt verwüstet. Der Dom blieb davon nicht verschont. Man geht davon aus, dass er während des Krieges von 14 Bomben getroffen wurde. Seine hohen Türme waren für die Alliierten ein nützlicher Orientierungspunkt.

Hier ist der Kölner Dom 1946 hinter der zerstörten Hohenzollernbrücke zu sehen, die nach dem Krieg wiederaufgebaut wurde.

trabantos/Shutterstock

Kölner Dom, Deutschland

Obwohl die Kathedrale stark beschädigt wurde – mit Löchern in den Wänden und Türmen sowie zerbrochenen Glasmalereien – blieb sie stehen. Viele der Kunstwerke und sakralen Reliquien im Kölner Dom wurden nach dem Krieg geschützt.

Die Kathedrale wurde schließlich restauriert. Inzwischen ist sie eine der meistbesuchten Attraktionen Deutschlands und gilt mit ihren hoch aufragenden Zwillingstürmen als eine der beeindruckendsten Kirchen Europas.

Lehnert and Landrock, Cairo/Wikimedia Commons/CC0

Felsendom, Jerusalem

Der Felsendom in Jerusalem ist sowohl für Juden als auch Muslime heilig. Seine goldene Kuppel und seine Mosaikfliesen stammen aus dem 7. Jahrhundert und auch sonst hat der sakrale Bau eine ereignisreiche Geschichte.

So musste er viel von Mutter Natur einstecken und wurde häufig umgebaut. Dieses Foto zeigt den Dom in den 1920er-Jahren – vor dem Jerico-Erdbeben im Jahr 1927.

Vanderwolf Images/Shutterstock

Felsendom, Jerusalem

Das heilige Gebäude wurde in mehreren Erdbeben im 9. Jahrhundert beschädigt. Ein Beben im 11. Jahrhundert zerstörte die goldene Kuppel. Der Dom wurde jedes Mal restauriert und neu aufgebaut.

In den 1990er-Jahren wurden teure Renovierungsarbeiten durchgeführt. Bis heute ist der Felsendom ein Pilgerort für Menschen aus der ganzen Welt.

Koen Van Weel/AFP/Getty Images

Anne-Frank-Haus, Amsterdam, Niederlande

Dieses unscheinbare, an einer Gracht gelegene Haus in Amsterdam wurde durch Anne Frank weltberühmt. Das jüdische Mädchen versteckte sich hier während des Naziregimes mit ihrer Familie in einem geheimen Anbau und hielt die Erlebnisse in einem Tagebuch fest.

Anne überlebte den Krieg nicht, aber ihr Tagebuch blieb erhalten und wurde nach ihrem Tod veröffentlicht. Diese Aufnahme aus dem Jahr 2017 zeigt das Zimmer, das sie bewohnte und das von der Anne-Frank-Stiftung erhalten wird.

4kclips/Shutterstock

Anne-Frank-Haus, Amsterdam, Niederlande

Nach dem Krieg sah es zunächst so aus, als würde das Gebäude abgerissen werden, um Platz für eine Fabrik zu schaffen. Aktivistinnen und Aktivisten kämpften jedoch aufgrund seiner bedeutenden Geschichte für den Erhalt des Gebäudes – und hatten Ende der 1950er-Jahre Erfolg.

In den 1960er-Jahren wurde es als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Giovanni Paolo Panini - Walters Art Museum/Wikimedia Commons/CC0

Kolosseum, Rom, Italien

Eines der berühmtesten römischen Denkmäler der Welt hätte fast nicht bis in dieses Jahrhundert überdauert. In dem riesigen Amphitheater fanden während der römischen Ära blutige Gladiatorenkämpfe statt. Doch immer wieder in seiner 2.000-jährigen Geschichte drohten schwere Erdbeben, das antike Wahrzeichen dem Erdboden gleichzumachen.

Eines im Jahr 1349 brachte die Südseite zum Einsturz. Im Jahr 1703 wurde das Kolosseum erneut von einem Erdbeben erschüttert, das die Abruzzen schwer traf. Das Ereignis wurde auf diesem Gemälde aus dem Jahr 1747 festgehalten.

emperorcosar/Shutterstock

Kolosseum, Rom, Italien

Im Jahr 2016 wurde Italien erneut von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht, das weitere Risse im Kolosseum verursachte. Doch bis heute steht das Amphitheater und zieht jedes Jahr Millionen von Besucher an.

John Carnemolla/Alamy Stock Photo

Opernhaus Sydney, Australien

Was wäre Sydney ohne sein weltberühmtes Wahrzeichen? Tatsächlich hätte es das legendäre Opernhaus beinahe nicht gegeben. Der Bau begann im März 1959, ursprünglich war die Eröffnung für den 26. Januar 1963 – den Australia Day – geplant. Doch dieser Plan zerschlug sich schnell.

Zu den Problemen zählte unter anderem der innovative, aber noch unausgereifte Entwurf des Architekten Jørn Utzon, der massive bauliche Herausforderungen mit sich brachte. Vor allem die geschwungene Dachkonstruktion sorgte für jede Menge Kopfzerbrechen. Hinzu kamen explodierende Zusatzkosten. Bis zum ursprünglich geplanten Eröffnungstermin war lediglich das Podium fertiggestellt.

Majonit/Shutterstock

Opernhaus Sydney, Australien

Die Verzögerungen und die damit verbundenen Mehrkosten setzten die Politik unter Druck, das Projekt ganz aufzugeben. 1966 trat Utzon schließlich zurück und ein neues Team übernahm die Neugestaltung des Innenraums – ein Eingriff, der für Furore sorgte und die Kosten weiter steigen ließ, da bereits errichtete Teile abgerissen oder angepasst werden mussten.

Die feierliche Eröffnung fand schließlich im Oktober 1973 statt. Und die Kosten? Die lagen 14-mal über dem ursprünglichen Budget.

zhao jiankang/Shutterstock

Verbotene Stadt, Peking, China

Die Verbotene Stadt in Peking war einst die Residenz der chinesischen Kaiser. Sie erstreckt sich über rund 72 Hektar und beherbergt inzwischen das Palastmuseum. Außerdem ist sie die größte Sammlung antiker Holzbauten der Welt.

Dennoch wäre sie beinahe für immer verloren gewesen, denn mehrere Brände setzten dem historischen Komplex über die Jahrhunderte gefährlich zu.

hxdyl/Shutterstock

Verbotene Stadt, Peking, China

Im Jahr 1644 wurde die Verbotene Stadt stark beschädigt, als sie vom chinesischen Rebellenführer Li Zicheng und seinen Truppen eingenommen wurde. Zicheng wurde zwar schnell von den Mandschu-Invasoren gestürzt, aber auf seiner Flucht setzte er große Teile des kaiserlichen Komplexes in Brand.

Ein Großteil der Gebäude wurde während der Qing-Dynastie wiederaufgebaut und gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

history_docu_photo/Alamy Stock Photo

Parthenon, Athen, Griechenland

Der Parthenon ist eines der bekanntesten antiken Bauwerke der Welt – und doch entging er im Jahr 1687 nur knapp der vollständigen Zerstörung. Während einer Belagerung Athens durch die Venezianer wurde die Akropolis heftig bombardiert. Die Angriffe waren Teil eines größeren Krieges zwischen den Venezianern und dem Osmanischen Reich, bei dem es hauptsächlich um die Kontrolle über die griechischen Inseln und Territorien ging.

Der zwischen 447 und 438 v. Chr. errichtete Tempel wurde dabei schwer beschädigt, was eine lange Phase des Verfalls einleitete.

mountainpix/Shutterstock

Parthenon, Athen, Griechenland

Erst 1975 begann ein groß angelegtes Restaurierungsprojekt. Zwölf Jahre später wurde die Akropolis in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Doch bis heute ist das historische Bauwerk vielen Gefahren ausgesetzt – etwa durch Wetterextreme und die jährlich rund zwei Millionen Touristen.

Die Arbeiten zur möglichst originalgetreuen Wiederherstellung des Parthenons dauern an.

Imperial War Museum/Wikimedia Commons/CC0

St.-Pauls-Kathedrale, London, England

Die St. Paul’s Cathedral in London mit ihrer gigantischen Kuppel und den eleganten Säulen erhielt ihre heutige Form im 17. Jahrhundert nach einem Entwurf des englischen Architekten Christopher Wren. Frühere Versionen waren bereits von Wikingern und später von Cromwells Kavallerie während des englischen Bürgerkriegs um 1600 zerstört worden.

Die Arbeiten an der Kathedrale dauerten von 1675 bis 1710. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie erneut fast zerstört. Auf diesem Bild ist sie 1940 von Rauch umgeben.

maziarz/Shutterstock

St.-Pauls-Kathedrale, London, England

Die berühmte Kathedrale wurde während der deutschen Luftangriffe auf London mehrfach von Bomben getroffen – und blieb dennoch auf wundersame Weise stehen. So wurde sie zu einem Symbol für Unverwüstlichkeit und Widerstand im Krieg. Nach Kriegsende erhielt sie ihren ursprünglichen Glanz zurück und wurde zu einem Ort der Feierlichkeiten.

Heute zieht die St. Paul’s Cathedral jährlich Millionen Besucher an. Sie war Schauplatz bedeutender Ereignisse – darunter Predigten von Martin Luther King Jr. und die Hochzeit von Prinz Charles und Diana.

George Munger - The White House Historical Association/Wikimedia Commons/CC0

Das Weiße Haus, Washington D.C., USA

Das Weiße Haus ist wohl das berühmteste Präsidentengebäude der Welt. Es beherbergt den amerikanischen Präsidenten seit 1800, als John Adams mit seiner Frau in die unfertige Residenz einzog. Im Jahr 1814 wurde es aber fast vollständig zerstört.

Während des Britisch-Amerikanischen-Krieges stürmten die Briten Washington D.C. und brannten mehrere Bundesgebäude, darunter auch das Weiße Haus, nieder. Sie zwangen auch den damaligen Präsidenten, James Madison, die Stadt zu verlassen.

vacclav/Shutterstock

Das Weiße Haus, Washington D.C., USA

Nach den Zerstörungen wurde das Weiße Haus von James Hoban, dem irischstämmigen Architekten, der das Gebäude ursprünglich entworfen hatte, wiederaufgebaut. Hoban ließ die Residenz bis 1817 für Präsident James Munroe fertigstellen. Im Zuge des Wiederaufbaus fügte er in den 1820er-Jahren den Nord- und Südportikus hinzu.

Heute gelten das Weiße Haus und das Kapitol als die bekanntesten Symbole der amerikanischen Demokratie.

George Munger/Library of Congress via Wikimedia Commons/CC0

Kapitol der Vereinigten Staaten, Washington D.C., USA

Ein ähnliches Schicksal erlitt das US-Kapitol während des Britisch-Amerikanischen-Krieges. Auch dieses Gebäude wurde 1814 von den Briten bei der Brandschatzung Washingtons angezündet und dabei fast vollständig zerstört.

Dieses Gemälde des amerikanischen Künstlers George Munger zeigt das mächtige Bauwerk nach dem Brand – man kann die geschwärzten Wände und die hohle Hülle der Rotunde ohne Fassade und Dach erkennen.

Orhan Cam/Shutterstock

Kapitol der Vereinigten Staaten, Washington D.C., USA

Zum Zeitpunkt des Brandes war das Kapitolgebäude nur teilweise fertiggestellt, doch konnte durch die Verwendung feuerfester Materialien ein vollständiger Einsturz des Wahrzeichens verhindert werden. Einer der ursprünglichen Architekten des Gebäudes, Benjamin Henry Boneval Latrobe, wurde 1815 erneut mit der Restaurierung beauftragt – sein Nachfolger wurde Charles Bullfinch. Die Arbeiten dauerten etwa vier Jahre.

Das Gebäude, wie wir es heute kennen, nahm Mitte des 18. Jahrhunderts Gestalt an, als die riesige gusseiserne Kuppel darauf errichtet wurde.

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