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Das sind die 17 erfolgreichsten Unterhaltungsmarken der Welt
Die erfolgreichsten Medien-Franchises
By Danielle McAdam · March 8, 2026
Originally published on loveMONEY
Medien-Franchises, die ein Vermögen generieren
Barbie, Star Wars, Micky Maus – erfolgreiche Medien-Franchises, die populäre Unterhaltungsmarken gewinnbringend lizenzieren, haben sich zu lukrativen Unternehmen entwickelt. Dabei gelingt es, mit vielfältigen Merchandising-Produkten Milliarden umzusetzen.
Entdecken Sie hier von Platz 17 bis zur Top-Unterhaltungsmarke die umsatzstärksten Medien-Franchises aller Zeiten – einschließlich der üblichen Verdächtigen und einigen überraschenden Einträgen …
Das Ranking basiert auf geschätzten Gesamteinnahmen. US-Dollar-Beträge wurden in Euro umgerechnet.
Adaptiert von Barbara Geier
17. Candy Crush: 17,7 Mrd. €
2011 brachte der britische Online-Spieleanbieter King Digital Entertainment das Puzzle-Computerspiel Candy Crush auf den Markt. Die virtuellen Süßigkeiten wurden schnell zu einem weltweiten Phänomen. Bis heute wurde die 2012 erst für Facebook und dann für Smartphones gelaunchte App mehr als drei Milliarden Mal heruntergeladen.
2023 gab das Unternehmen bekannt, dass Candy Crush bis dato umgerechnet rund 17,7 Milliarden Euro umgesetzt hat und damit das erfolgreichste Handyspiel dieser Art ist. Die App selbst ist kostenlos, monetarisiert wird über Werbung und In-App-Käufe. Regelmäßig neue Inhalte, die beispielsweise saisonal inspiriert sind, und neue Levels halten die treue – und weiter wachsende – Fangemeinde bei der Stange.
16. Cars: 19 Mrd. €
Das Cars-Universum beruht auf dem gleichnamigen Pixar-Zeichentrickfilm von 2006, der schnell zu einem populärkulturellen Phänomen wurde. Fortsetzungen, Spin-Offs und ein ganzes Merchandising-Imperium folgten.
Das Franchise hat bisher insgesamt geschätzt rund 19 Milliarden Euro generiert, hauptsächlich mit dem Verkauf von Merchandising-Artikeln, womit etwa 17 Milliarden Euro umgesetzt wurden. Die Filmtrilogie selbst und der im selben Serienuniversum angesiedelte Ableger „Planes“ spielten an den Kinokassen gut 1,6 Milliarden Euro ein. Die DVD- und Blu-ray-Verkäufe brachten rund 561 Millionen Euro in die Kasse. „Cars“ ist damit einer der kommerziell erfolgreichsten computeranimierten Filme aller Zeiten.
15. Dungeon Fighter Online: 19,5 Mrd. €
Gamer wird dieser Platz 15 im Ranking nicht erstaunen. Für alle anderen zur Einordnung: Dungeon Fighter Online ist eines der meistgespielten Videospiele aller Zeiten und hat laut Zahlen von 2023 weltweit über 850 Millionen registrierte Spieler. Neople, eine Tochtergesellschaft des südkoreanischen Videospielentwicklers und -verlags Nexon, brachte das Action-Rollenspiel zunächst für den PC heraus. 2022 folgte die Version für mobile Plattformen.
Bisher hat Dungeon Fighter Online Umsätze von rund 19,5 Milliarden Euro eingefahren. Zum Vergleich: Das ist mehr als die weltweiten Einspielergebnisse der „Harry Potter“- und „Star Wars“-Filme zusammen.
14. Transformers: 22,1 Mrd. €
Das Transformers-Universum begann 1984 als eine Spielzeugserie, die von dem amerikanischen Hersteller Hasbro mit dem japanischen Unternehmen Takara (heute Takara Tomy) auf den Markt gebracht wurde. Die Designs für die Figuren stammten von den japanischen Anime-Künstlern Shōji Kawamori und Kazutaka Miyatake. Die Marke wurde später auf Comicbücher, eine Zeichentrickserie und – am bekanntesten – eine Science-Fiction-Actionfilmreihe unter der Regie von Michael Bay erweitert.
Bis heute wurden unter der Transformers-Überschrift rund 22,1 Milliarden Euro umgesetzt. Der Großteil davon entfällt mit gut 16,8 Milliarden-Euro auf Merchandising-Artikel. An den Kinokassen wurde insgesamt etwa 4,6 Milliarden Euro eingenommen, weitere rund 802 Millionen Euro stammen aus dem Home-Entertainment-Segment.
13. Spider-Man: 23,7 Mrd. €
Das Spider-Man-Franchise begann als Comic-Serie, die 1962 von dem amerikanischen Autor- und Zeichner-Duo Stan Lee und Steve Ditko für Marvel entwickelt wurde. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich der zunächst nur auf Buchseiten aktive Superheld zu einem lukrativen geistigen Eigentum entwickelt, auf dessen Basis mehrere Blockbuster-Filme produziert, Bestseller-Videospiele entwickelt und sogar ein Broadway-Musical erschaffen wurden.
Insgesamt hat die Spider-Man-Marke bisher rund 23,7 Milliarden Euro umgesetzt. Mehr als die Hälfte davon (12,8 Milliarden Euro) wurde mit dem Verkauf von Merchandising-Artikeln erzielt. Dazu kommen 9,8 Milliarden Euro, die an den Kinokassen eingespielt wurden, verkaufte Heimvideos im Wert von 696 Millionen Euro sowie rund 188 Millionen Euro bzw. 186 Millionen Euro, die das Musical sowie Videospiele einbrachten.
12. Batman: 26,4 Mrd. €
Auch im Fall von Batman entwickelte sich ein Comic zu einem gewinnbringenden Medien-Franchise. Die Idee zu dem „Fledermausmann“ hatte die beiden amerikanischen Comic-Profis Bob Kane und Bill Finger. 1939 wurden seine Abenteuer zum ersten Mal von dem Verlag DC Comics veröffentlicht und der Rest ist Geschichte. Von Filmen über eine TV-Serie bis hin zu Videospielen – der Superheld steht im Mittelpunkt eines lukrativen Merchandise-Imperiums, das bisher insgesamt rund 26,4 Milliarden Euro eingebracht hat.
Besonders erfolgreich sind Produkte wie Spielzeug oder Sammelfiguren, die 18,8 Milliarden Euro umgesetzt haben. Darauf folgen die Filme, die weltweit rund 6,2 Milliarden Euro an den Kinokassen einspielten, sowie Heimvideo-Verkäufe in Höhe von einer Milliarde Euro und mit der TV-Serie generierte Einnahmen von über 300 Millionen Euro.
11. Call of Duty: 27,4 Mrd. €
Das Ego-Shooter-Videospiel Call of Duty des amerikanischen Unternehmens Activision Blizzard, das inzwischen zu Microsoft Gaming gehört, ist seit 2003 auf dem Markt. Die Serie, in der Gamer im Rahmen von Mehrspieler-Optionen die Rolle eines Soldaten in einem Kriegsszenario übernehmen, hat sich weltweit zu einer der beliebtesten ihrer Art entwickelt. 2023 wurde vermeldet, dass sich das Spiel 500 Millionen Mal verkauft hat.
Bis heute hat das Franchise, das 100 Millionen aktive monatliche Nutzer hat, rund 27,4 Milliarden Euro umgesetzt, Tendenz weiterhin steigend. Zuletzt wurde im Oktober 2024 „Call of Duty: Black Ops 6“ veröffentlicht.
10. Hello Kitty: 29 Mrd. €
Die Hello-Kitty-Figur wurde 1974 von der japanischen Illustratorin Yuko Shimizu und dem Geschäftsmann Shintaro Tsuji (Bild) erdacht. Das erste Marken-Produkt – ein Geldbeutel – kam 1975 für Mädchen im Vorschulalter auf den Markt. Seitdem hat sich Hello Kitty zu einem Merchandising-Giganten entwickelt – mit Artikeln, die bei Teenagern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt sind. Die Palette reicht von Spielzeug und Accessoires bis hin zu Haushaltsgeräten.
Bisher hat das Hello-Kitty-Label 29 Milliarden Euro umgesetzt, vor allem mit dem Verkauf von Merchandising-Artikeln. Drei Animationsfilme, die nur in Japan veröffentlicht wurden, haben bescheidene 54.400 Euro eingebracht.
9. Marvel Cinematic Universe: 29,9 Mrd. €
2008 läuteten die Marvel Studios mit dem ersten „Iron Man“-Film das Marvel Cinematic Universe (MCU) ein. Seit der Übernahme des Unternehmens im Jahr 2015 gehört das Franchise zu Disney. Bis heute gibt es 35 MCU-Filme, darunter auch Kollaborationen mit Sony für ausgewählte Spider-Man-Filme. Zuletzt kam im Februar 2025 „Captain America: Brave New World“ in die Kinos.
Bisher haben die MCU-Filme weltweit rund 27,5 Milliarden Euro eingespielt. Mit den rund 2,4 Milliarden Euro aus dem Home-Entertainment-Geschäft ergibt das insgesamt fast 30 Milliarden Euro. Der eigentliche Umsatz mit der Marvel-Marke ist allerdings noch viel höher, denn die Einnahmen aus Comics und Merchandising-Produkten sind hier nicht berücksichtigt.
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8. Wizarding World: 30,7 Mrd. €
Unter der Marke „Wizarding World“ vereinigt sich alles, was zur Welt der „Harry Potter“-Bücher der britischen Autorin J. K. Rowling gehört. Seit der erste Band 1997 erschienen ist, wurden die Abenteuer des Zauberlehrlings von Warner Bros. verfilmt, es gibt Videospiele, Themenparks, eine Warner-Bros.-Studiotour in der Nähe von London und sogar ein Theaterstück. Alles in allem ergibt Umsätze von 30,7 Milliarden Euro.
Die Filme haben dabei mehr als 8,5 Milliarden Euro eingespielt, während die Bücher selbst sieben Milliarden Euro generierten. Weitere Umsatzbringer sind Merchandising-Artikeln (6,3 Milliarden Euro), Home-Entertainment (3,5 Milliarden Euro), Videospiele (3,1 Milliarden Euro), TV (885.000 Euro), die Studio-Tour (863 Millionen Euro) und das Theaterstück (378 Millionen Euro).
7. Barbie: 32,1 Mrd. €
Die Modepuppe Barbie gibt es seit 1959 und war eine Idee der Mattel-Mitbegründerin Ruth Handler (Bild). 1984 wurde das Kult-Produkt mit der Veröffentlichung eines gleichnamigen Videospiels offiziell zu einem Medien-Franchise. Es folgten Zeichentrickfilme, Bücher und Accessoires. 2023 kam der erste Realfilm über die Puppe mit der Schauspielerin Margot Robbie als Barbie in die Kinos und wurde zu einem oscarnominierten Riesenerfolg.
Bis heute hat das Barbie-Universum Umsätze von rund 32,1 Milliarden Euro generiert. Der Großteil (rund 30,6 Milliarden Euro) stammt aus dem Verkauf von Merchandising-Artikeln. Der Film hat weltweit rund 1,2 Milliarden Euro umgesetzt, 290 Millionen Euro entfallen auf den Verkauf von Heimvideos.
6. Anpanman: 34 Mrd. €
Diese hierzulande eher unbekannte Figur kennt in Japan jedes Kind. Der Anpanman wurde von dem japanischen Autor und Illustrator Takashi Yanase erdacht. Seit 1973 erscheinen seine Bilderbücher bei dem Verlag Froebel-kan. Später folgten Mangas, eine Anime-Fernsehserie, Spielzeug und andere Merchandising-Artikel. Sogar ein eigenes Museum gibt es.
Bis heute hat das Anpanman-Franchise knapp 34 Milliarden Euro umgesetzt und ist damit eine der umsatzstärksten Markenfiguren weltweit, die sich spezifisch an Kinder wendet. Die meisten Annahmen werden im Einzelhandel generiert, aber auch das Anpanman-Museum hat beachtliche 12,8 Millionen Euro eingebracht.
5. Disney Prinzessin: 40,2 Mrd. €
Die Marke der Disney Prinzessin gibt es seit 2000 und hat sich für das Unternehmen als eine wahre Goldgrube erwiesen. Unter dem „Disney Princess“-Label werden Figuren wie Schneewittchen, Cinderella und Belle gewinnbringend mit Filmen, Merchandising-Artikeln, Büchern und vielem mehr vermarktet.
Insgesamt wurden so bisher geschätzt 40,2 Milliarden Euro umgesetzt. Der überwiegende Anteil entfällt auf den Einzelhandel. Home-Entertainment-Verkäufe haben rund 13 Milliarden Euro beigesteuert.
4. Star Wars: 41,3 Mrd. €
Wenig überraschend taucht auch das „Star Wars“-Franchise in den Top 5 dieses Rankings auf. Die Erfolgsgeschichte begann 1977 mit dem Film „Krieg der Sterne“ unter der Regie von Georg Lucas. Heute gehören zu dem globalen Medien-Imperium zahlreiche weitere Filme, eine TV-Serie, Videospiele und Spielzeug.
Insgesamt wurden mit dem „Star Wars“-Universum bisher geschätzt rund 41,3 Milliarden Euro umgesetzt, davon 25,6 Milliarden allein mit Merchandising-Artikeln. Der Rest verteilt sich auf die Film-Einspielergebnisse (9,1 Milliarden Euro), Videospielverkäufe (vier Milliarden Euro), Buchverkäufe (1,6 Milliarden Euro), Heimvideo-Verkäufe (eine Million Euro) und TV-Einnahmen (248 Millionen Euro).
3. Pu der Bär: 43,2 Mrd. €
Auf Platz drei steht ein Oldie: Pu der Bär – oder „Winnie the Pooh“ im Original – entsprang bereits 1924 der Fantasie des britischen Autor- und Illustrator-Duos A. A. Milne und E. H. Shepard. Die beliebte Kinderbuchfigur wurde weltberühmt, nachdem Disney sich die Markenrechte gesichert hatte und ein gewinnbringendes Medien-Franchise einschließlich Film, TV-Serie und Merchandising-Artikeln aufbaute.
Bis heute wurden im Namen des Bären geschätzt 43,2 Milliarden Euro umgesetzt. Mit 42,7 Milliarden Euro stellt der Einzelhandelsumsatz den Löwenanteil, darauf folgen die Umsätze an den Kinokassen (482 Millionen Euro) und DVD- und Blu-ray-Verkäufe (35,4 Millionen Euro).
2. Micky Maus: 54,2 Mrd. €
Die amerikanische Micky-Maus-Figur ist nur wenige Jahre jünger als der britische Bär – Walt Disney und der deutschstämmige Trickfilmzeichner Ub Iwerks hatten 1928 die Idee zu dem Kult-Charakter. Die Zeichentrickfilme entwickelten sich zum Herzstück der Walt Disney Company, die ihre Inhalte über Film, TV, Themenparks und Merchandising-Artikel an das Publikum bringt.
Bis heute hat das „Mickey Mouse“-Franchise (so die englische Originalschreibweise) geschätzt Umsätze von rund 54,2 Milliarden Euro erzielt. Mit 53,7 Milliarden Euro stammt der größte Teil davon aus Einzelhandelsverkäufen, gefolgt von VHS- und DVD-Verkäufen (286 Millionen Euro) und Umsätzen an der Kinokasse (200 Millionen Euro).
1. Pokémon: 87,5 Mrd. €
Das erfolgreichste und umsatzstärkste Medien-Franchise aller Zeiten kommt aus Japan. Die Pokémon-Fantasiewesen tauchten zum ersten Mal 1996 in einem Videospiel auf, das von dem Spieleentwickler Satoshi Tajiri erfunden wurde. Heute wird das Pokémon-Universum von The Pokémon Company betrieben, einem Joint Venture zwischen Nintendo und den japanischen Videospiel-Firmen Creatures Inc. und Game Freak.
Mit allem, was die Pokémon-Welt zu bieten hat, wurden bisher rund 87,5 Milliarden Euro umgesetzt. Mit 81 Milliarden Euro ist der Einzelhandel besonderes erfolgreich, wobei jedes Jahr allein mehr als zwölf Milliarden Pokémon-Karten verkauft werden. Hinzu kommen 5,4 Milliarden Euro aus Handy-Spielen, eine Milliarde Euro, die an den Kinokassen generiert wurden, und 33,6 Millionen Euro aus dem Verkauf von Heimvideos. Auch mit Flugzeugen im Pokémon-Look lässt sich Geld verdienen: Mit diversen thematisch gestalteten Maschinen der japanischen All Nippon Airways wurden 2,6 Millionen Euro umgesetzt.
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