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So wurde die schillernde Barrymore-Familie reich und berühmt

Geschichte der Barrymore-Schauspieldynastie

By Danielle McAdam · October 12, 2026

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29 slides 13 min read
Aaron Rapoport/Corbis/Getty Images

Die Barrymore-Schauspieldynastie

Der Barrymore-Clan nimmt in Hollywood eine besondere Position ein, da die Familie bereits seit Jahrhunderten von einer Generation zur nächsten im Schauspielgeschäft tätig ist. Die Geschichte der Familie und der Weg ihrer Mitglieder von Bühnenschauspielern bis zu Hollywood-Superstars ist selbst filmreif – mit dem ein oder anderen Skandal inbegriffen.

Von einem in Indien geboren Vorfahren bis zur Leinwandgröße Drew Barrymore – erfahren Sie hier, wie die Barrymore-Schauspieldynastie reich und berühmt wurde.

Adaptiert von Barbara Geier

The Print Collector/Print Collector/Getty Images

Rebellischer Sohn startet die Barrymore-Schauspielertradition

Alles begann mit diesem jungen Mann, Herbert Blythe, der 1849 in Indien geboren wurde. Sein wohlhabender Vater, William Edward Blythe, war für die Britische Ostindien-Kompanie tätig und schickte seinen Sohn nach England, wo er an die Eliteschule Harrow School ging und später in Oxford Jura studierte.

Die Hoffnung des Vaters, dass sein Sohn den Anwaltsberuf ergreift, erfüllte sich jedoch nicht. Stattdessen wurde der rebellische junge Blythe erst Amateurboxer und dann Theaterschauspieler – sehr zum Leidwesen seiner Familie.

Bettmann/Getty Images

Künstlername wird Familienname

1875 machte sich Blythe auf den Weg nach Amerika, wo er den Künstlernamen „Maurice Barrymore“ annahm, um seine Familie vor dem vermeintlichen Skandal seiner Schauspielkarriere zu schützen.

Er wurde Mitglied eines Theaterensembles und heiratete 1876 seine Schauspielkollegin Georgiana Drew, die er beim gemeinsamen Spiel auf der Bühne kennengelernt hatte.

Hulton Archive/Getty Images

Anfänge einer Dynastie

Während Maurice Barrymore der erste Schauspieler in seiner Familie war, gehörte seine Frau zur britischen Theaterfamilie Drew, deren schauspielerische Wurzeln bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgt werden können.

Georgiana Drews Eltern waren die Schauspieler John (Bild) und Louisa Lane Drew. John Drew leitete zudem jahrelang ein Theaterensemble in Philadelphia. Nach seinem Tod übernahm seine Frau 1862 diese Aufgabe.

Kean Collection/Getty Images

Louisa Lane Drew: Junger Bühnenstar

Louisa Lane Drew (Bild) war die Enkelin von Thomas Haycraft Lane und Louisa Rouse Lane, die im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert als britische Wanderschauspieler auf Tour waren.

Das Mädchen kam im Alter von sechs Jahren mit seiner Mutter nach Amerika und galt dort als schauspielerisches Wunderkind, das mit vielen der größten Schauspieler dieser Zeit auf der Bühne stand.

Bettmann/Getty Images

Neue Schauspielergeneration

Zurück zu Maurice Barrymore und seiner Frau, Georgiana Drew Barrymore (Bild). Die beiden hatten drei Kinder – Lionel, Ethel und John Barrymore –, die 1878, 1879 und 1882 zur Welt kamen.

An dieser Stelle hätte die Barrymore-Schauspielerdynastie fast ihr Ende gefunden, da die nächste Barrymore-Generation andere Karrieren anstrebten. Ethel Barrymore wollte Pianistin werden und die beiden Brüder hatten die Malerei im Blick. Das Schicksal zwang allerdings alle drei Kinder, in das Familiengeschäft einzusteigen.

Bettmann/Getty Images

Schwere Zeiten für die Barrymores

1891 musste Georgiana Drew Barrymore ihre Schauspielkarriere aufgeben, da sie an Tuberkulose erkrankt war. 1893 reiste sie mit ihrer Tochter Ethel (Bild) in den Westen der USA, um sich dort behandeln zu lassen, doch ohne Erfolg: Nur wenige Wochen später erlag sie im Alter von nur 36 Jahren ihrer Krankheit.

Der frühe Tod der Mutter zwang die beiden ältesten Kinder, Lionel und Ethel, mitzuverdienen, da es um die Finanzen der Barrymore-Familie noch nicht so gut stand wie heute. Wie Ethel Barrymore später bemerkte, war es in dieser Situation die logische Konsequenz, in die Familienbranche zu gehen und den Pianistin-Plan aufzugeben.

Bettmann/Contributor/ Getty Images

Tragisches Ende für Maurice Barrymore

Auch für Maurice Barrymore ging es nicht gut aus: 1901 brach er während eines Auftritts in einem New Yorker Theatre plötzlich in eine wüste Tirade aus. Nach weiterem auffälligen Verhalten wurde er in ein Krankenhaus eingewiesen. Wie sich herausstellte, litt Barrymore an Syphilis im fortgeschrittenen Stadium, einer damals unheilbaren Krankheit, die zu Demenz führen kann.

Der Schauspieler starb 1905 in einer psychiatrischen Einrichtung.

Bettmann/Contributor/Getty Images

Der Name Barrymore erobert Hollywood

Nach dem Tod der Eltern mussten die drei Barrymore-Kinder ihren eigenen Weg in der Welt finden. Der älteste Sohn Lionel (Bild) verdiente sein erstes Geld auf der Bühne und erlangte schnell Anerkennung für seine Rollen in Stücken wie „Peter Ibbetson“ (1917) und „The Copperhead“ (1918).

Ab 1926 machte er sich in Hollywood einen Namen. Im Laufe seiner Karriere spielte Lionel Barrymore in über 150 Filmen mit. Seine bekannteste Rolle ist die des Mr. Potter in dem Filmklassiker „Ist das Leben nicht schön?” (1946). Einen Oscar als bester Hauptdarsteller erhielt er für seinen Auftritt in „Der Mut zum Glück“ (1931).

Archive Photos/Getty Images

Lionel Barrymore: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Lionel Barrymore, der während der sogenannten „Goldenen Ära“ Hollywoods zum Star wurde, hatte einen Vertrag bei MGM, einem der damals acht größten Filmstudios. Die Branche boomte zu dem Zeitpunkt: Zwischen 1930 und 1945 kamen mehr als 7.500 Filme in die Kinos. 80 Millionen Amerikaner sahen sich mindestens einen Film pro Woche im Kino an.

In dieser für Schauspieler sehr lukrativen Zeit füllte sich auch Barrymores Konto. Als er 1954 im Alter von 76 Jahren starb, soll sich sein Vermögen auf drei Millionen US-Dollar belaufen haben, was nach heutigem Geldwert etwa 35 Millionen US-Dollar (30 Millionen Euro) entspricht.

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Library of Congress/Corbis/VCG via Getty Images

Ethel Barrymore: Grande Dame des amerikanischen Theaters

Lionel Barrymores Schwester Ethel (Bild) zog die Bühne der Leinwand vor und wurde zur „Grande Dame“ des amerikanischen Theaters.

Sie spielte aber auch in mehr als 30 Filmen mit und wurde für ihre Nebenrolle in dem Film „None But the Lonely Heart“ (1944) mit einem Oscar ausgezeichnet.

John Springer Collection/CORBIS/Corbis via Getty Images

Ethel Barrymore: Heiratsantrag von einem Politiker

Zu Ethel Barrymores vielen Verehrern gehörte auch der spätere britische Premierminister Winston Churchill, der ihr 1900 einen Heiratsantrag gemacht hat. Die Schauspielerin lehnte jedoch ab, da sie nicht die Frau eines Politikers werden wollte.

1909 heiratete sie stattdessen Russell Griswold Colt, der von der US-Zeitung „New York Times“ als „einer der wohlhabenden jungen Männer New Yorks“ beschrieben wurde. Das Paar hatte drei Kinder, die alle – mit mäßigem Erfolg – in die Unterhaltungsbranche einstiegen.

Barrymore ließ sich 1923 scheiden. Eine weitere Ehe gab es nicht.

Bettmann/Contributor/Getty Images

John Barrymore: Großer Schauspieler wider Willen

John Barrymore (Bild), der jüngere Bruder von Lionel und Ethel, galt als einer der größten Schauspieler seiner Generation. Er machte sich in den 1920er-Jahren mit Filmen wie „Dr. Jekyll and Mr. Hyde“ (1909) und „Sherlock Holmes“ (1922) einen Namen und war neben seiner Schauspielkunst auch für sein für den Film tauglich gutes Aussehen bekannt.

Trotz seines offensichtlichen Talents hasste John Barrymore den Schauspielberuf. Der frühe Tod der Mutter hatte dem Jungen schwer zugesetzt, der bereits im Alter von 14 Jahren zu trinken begann. Mit seinem Alkoholproblem konnte er keinen normalen Beruf ausüben und zu seinem Bruder soll er gesagt haben, dass er es daher wohl mit dem „Familienfluch“, der Schauspielerei, versuchen müsse.

Keystone/Hulton Archive/Getty Images

John Barrymore: Turbulentes Privatleben

Barrymore war insgesamt viermal verheiratet. Im Bild ist seine zweite Frau, die Autorin, Dichterin und Frauenrechtlerin Blanche Oelrichs zu sehen, die er 1920 nach der Scheidung von seiner ersten Frau Katherine Corri Harris heiratete.

Oelrichs veröffentlichte unter dem Pseudonym Michael Strange Gedichte und schrieb auch Theaterstücke, wie „Clair de Lune“, das mit ihrem Mann in der Hauptrolle am Broadway aufgeführt wurde. 

Das Paar hatte eine gemeinsame Tochter, Diana, die 1921 zur Welt kam.

John Springer Collection/CORBIS/Corbis via Getty Images

John Barrymore: Ehe mit Stummfilmstar

Nach der Scheidung von Oelrichs lernte Barrymore bei einem Filmdreh den Stummfilmstar Dolores Costello (Bild) kennen. Costello war selbst reich und berühmt und galt als „Göttin der Stummfilmära“.

Die beiden heirateten 1928 und hatte zwei Kinder: Dolores „DeeDee“ Barrymore und John Drew Barrymore, die 1930 bzw. 1932 zur Welt kamen. Barrymore reichte 1935 die Scheidung ein, 1936 heiratete er zum vierten Mal. 1942 starb der Schauspieler an Leberzirrhose und Nierenversagen.

Barrymores Vermögensstand zum Zeitpunkt seines Todes ist nicht bekannt. In den 1920er-Jahren hatte er allerdings mit Warner Bros. einen Vertrag über fünf Filme unterzeichnet, der ihm pro Film 150.000 US-Dollar einbrachte. Inflationsbereinigt wären das heute etwa 2,4 Millionen US-Dollar (zwei Millionen Euro) pro Film.

Bettmann/Contributor/Getty Images

Neue Barrymore-Generation …

Die Suchtprobleme des Vaters setzten sich in der nächsten Generation fort: 

Barrymores älteste Tochter Diana (Bild) folgte in die beruflichen Fußstapfen ihres Vaters und erschien in zahlreichen Rollen auf der Leinwand. Ihre Karriere wurde allerdings von ihrer Drogenabhängigkeit gestoppt. 1960 starb sie im Alter von nur 38 Jahren an einer Überdosis.

Hulton Archive/Getty Images

… mit alten Problemen

Auch das jüngste der drei Kinder von John Barrymore, John Drew Barrymore (Bild) verfolgte eine Schauspielkarriere und spielte in Filmen wie „Feuertaufe Invasion“ (1952) und „Der Kampf um Troja“ (1961) mit.

Ähnlich wie bei seiner älteren Halbschwester standen aber auch bei ihm Suchtprobleme im Weg einer erfolgreicheren Karriere. Er starb 2004 im Alter von 72 Jahren.

John Barrymores zweite Tochter Dolores, die noch lebt, war das einzige seiner drei Kinder, das nicht nach Leinwandruhm strebte.

Hulton Archive/Getty Images

John Drew Barrymore: Genauso viele Ehen wie der Vater

Auch John Drew Barrymore war viermal verheiratet.

Seine erste Frau, die Schauspielerin Cara Williams, heiratete er 1952. Das Paar hatte einen Sohn, John Blyth Barrymore (im Bild mit seinem Vater). Nach der Scheidung 1959 folgte im Jahr drauf die Ehe mit Gabriella Palazzoli. Die gemeinsame Tochter, Blyth Dolores Barrymore, kam 1960 zur Welt. Nach zehnjähriger Ehe trennte sich das Paar 1970.

1971 heiratete Barrymore Ildikó Jaid Makó, die als Tochter ungarischer Eltern in Bayern geboren wurde und als junge Frau in die USA ging. 1975 kam Drew Barrymore zur Welt.

Auf eine weitere Scheidung folgte im Jahr 1985 Ehe Nummer vier, die allerdings auch in die Brüche ging.

Barry King/WireImage/Getty Images

Drew Barrymore: Star des Schauspieler-Clans

Während John Drew Barrymore als Schauspieler nur mäßigen Erfolg hatte, wurde seine Tochter Drew (Bild) zum erfolgreichsten Mitglied der Schauspieler-Dynastie.

Die von der Mutter gemanagte Karriere startete früh: Bereits als elf Monate altes Baby war die kleine Drew in einem Werbespot zu sehen.

Yvonne Hemsey/Getty Images

Drew Barrymore: Wunderkind vor der Kamera

Ähnlich wie ihre Ururgroßmutter Louisa Lane Drew galt auch Drew Barrymore – hier mit ihrer Mutter im Jahr 1982 – als schauspielerisches Wunderkind.

Im Altern von sieben Jahren spielte sie die Rolle der kleinen Gertie in „E.T. – Der Außerirdische“ (1982). Der Film ihres Patenonkels Steven Spielberg wurde ein Riesenhit und machte das Mädchen weltberühmt. Ebenfalls 1982 war sie die jüngste Moderatorin der kultigen US-Comedyshow „Saturday Night Live“.

Hinter den Kulissen des Erfolgs sah das Privatleben von Drew Barrymore aber ganz anders aus.

International/Getty Images

Drew Barrymore: Kindheit im Nachtclub

Nach der Trennung ihrer Eltern 1984 hatte Drew Barrymore während ihrer Kindheit kaum Kontakt zu ihrem Vater. Ihre Mutter nahm sie regelmäßig mit in den für seine ausschweifenden Partys bekannten New Yorker Nachtclub Studio 54. Mit nur neun Jahren kam der Kinderstar in dem Promi-Hotspot mit Drogen und Alkohol in Kontakt.

Später sagte Drew Barrymore in einem Interview, dass ihre Mutter eher wie eine beste Freundin gewesen sei: „Und wenn sie mich gefragt hat, ob ich lieber in die Schule möchte oder ins Studio 54, war die Antwort klar …“.

Michael Ochs Archive/Getty Images

Drew Barrymore: Von Hollywood in die Entzugsklinik

Mit nur zwölf Jahren war das „Partygirl“ Barrymore bereits drogen- und alkoholabhängig. Mit 13 machte sie einen 18-monatigen Entzug. 

2015 verglich sie die Entzugsklinik in einem Interview mit der britischen Zeitung „The Guardian“ mit einer Rekrutenausbildung und einem Bootcamp: „Es war schrecklich, aber ich habe diese Disziplin gebraucht.“

Aaron Rapoport/Corbis/Getty Images

Drew Barrymore: Neues Leben nach dem Entzug

Nach ihrem Klinikaufenthalt änderte Barrymore ihr Leben. Dazu gehörte auch, dass sie sich auf Anraten ihrer Ärzte dem Einfluss der Mutter entzog. 

Ihr Halbbruder, John Blyth Barrymore, kommentierte ihren persönlichen Turnaround treffend: „In der Barrymore-Familie hatte jeder mal eine schwierige Phase. Meine Schwester Drew war aber die Einzige, die klug war, diese schon hinter sich zu bringen, bevor sie überhaupt 18 war.“

Bob Grant/Fotos International/Getty Images

Drew Barrymore: Harter Weg zurück nach Hollywood

Ihre Suchtprobleme hatte Barrymore zwar überwunden, in Hollywood war sie allerdings mit nur 14 Jahren zu einer – in ihren eigenen Worten – „Ausgestoßenen” geworden: Wenn sie bei Castings erschien, hätten Regisseure sie ausgelacht.

Für den Teenager war das nach dem Mega-Erfolg der vorherigen Jahre eine harte Zeit. Mit 16 putzte der ehemalige Kinderstar sogar in Restaurants die Toiletten, um über die Runden zu kommen.

S. Granitz/WireImage/Getty Images

Drew Barrymore: Selbst ist die Frau

Die junge Schauspielerin beschloss schließlich, ihre Karriere selbst in die Hand zu nehmen und gründete im Alter von 20 Jahren die Produktionsfirma Flower Films.

Das Unternehmen steht hinter einigen ihren größten Filmhits, darunter „Ungeküsst“ (1999), „3 Engel für Charlie“ (2000) und „50 erste Dates“ (2004). Die Rückkehr in Hollywoods Starriege war geglückt.

Jamie McCarthy/Getty Images

Drew Barrymore: Erfolgreicher Filmstar

Barrymore zementierte ihre Filmkarriere mit weiteren erfolgreichen Filmen wie „Mitten ins Herz – Ein Song für dich“ (2007) und „Er steht einfach nicht auf dich“ (2009).

Ihr Regiedebüt gab sie 2009 mit der Sportkomödie „Roller Girl“, in der sie zudem die Hauptrolle spielte. Auch im Fernsehen lief es: Zwischen 2017 und 2019 war sie in der Netflix-Serie „Santa Clarita Diet“ zu sehen. In „Family Guy“ und „Die Simpsons“ lieh sie Figuren ihre Stimme.

Wesley Hitt/Getty Images for Walmart

Drew Barrymore: Erfolgreiche Geschäftsfrau

Ihr Geld verdient Barrymore nicht nur mit der Schauspielerei: Der geschäftstüchtige Hollywood-Star hat eine eigene Beauty- und Bekleidungsmarke, Weine, die ihren Namen tragen, und bringt auch eine Kollektion von Küchengeräten und Geschirr heraus.

Daneben hat sie mehrere Bücher veröffentlicht wie ihre Autobiografie „Wildflower“ (2015) und den Lifestyle-Ratgeber „Rebel Homemaker“ (2021).

Barrymores Vermögen wird heute auf zwischen 85 und 125 Millionen US-Dollar (72,6 bis 107 Millionen Euro) geschätzt. Damit ist sie mit Abstand die finanziell erfolgreichste Vertreterin der Barrymore-Dynastie.

Carlos Alvarez/Getty Images

Drew Barrymore: Auszeit von der Schauspielerei

In den letzten Jahren hat sich Barrymore aus der Schauspielerei zurückgezogen, um sich auf die Erziehung ihrer beiden Töchter Olive und Frankie konzentrieren zu können. Die Mädchen kamen 2012 bzw. 2014 zur Welt.

Ihre eigene erfolgreiche Talkshow, „The Drew Barrymore Show“, moderiert die Amerikanerin allerdings weiterhin.

Gary Gershoff/WireImage/Getty Images

Barrymore: Ende einer Dynastie?

Ob die Barrymore-Schauspielerdynastie auch in der nächsten Generation weitergeführt wird, ist fraglich. Wenn es nach Drew Barrymore (im Bild mit Tochter Frankie) ginge, endet die über vier Jahrhunderte andauernde Familientradition mit ihr: „Filmsets sind eine bizarre Welt, die angesichts meiner damaligen Lebensumstände aber dennoch eine Rettung für mich waren. Meine Kinder werden aber so beschützt und geliebt, dass sie kein Filmset brauchen, damit ihr Leben besser wird.“

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