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14 weltbekannte Schätze, die bis heute wie vom Erdboden verschluckt sind

Verschwundene Kostbarkeiten, die bis heute unauffindbar sind

By Daniel Coughlin · November 2, 2025

Originally published on loveMONEY

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29 slides 11 min read
Oleg Nikishin/Newsmakers/Getty

Von Kronjuwelen bis Fabergé-Eier

Von Kronjuwelen über Fabergé-Eier bis hin zu einer 18-karätigen Goldtoilette und einem ganzen Zimmer – einige der berühmtesten Schätze der Welt sind bis heute wie vom Erdboden verschluckt, weil sie gestohlen oder versteckt wurden.

Welche 14 legendären Kostbarkeiten bis heute unauffindbar sind, haben wir Ihnen hier in Bildern zusammengestellt ...

Adaptiert von Martina Horrobin und Rebecca Andel

World History Archive/Alamy Stock Photo

Captain Blackbeards Schatz

Edward Teach, genannt Blackbeard, terrorisierte Anfang des 18. Jahrhunderts über Jahre hinweg mit seinem Flaggschiff „Queen Anne’s Revenge“ die Karibik. Der berühmt-berüchtigte Pirat enterte und plünderte ein Schiff nach dem anderen. Und stahl – von Goldbarren bis hin zu kostbarem Schmuck – alles, was Wert hatte. 

Es wird vermutet, dass Blackbeard seine Beute, die heute wahrscheinlich Millionen wert ist, auf den umliegenden Inseln und in Teilen des US-Bundesstaates North Carolina versteckte.

Dennis MacDonald/Alamy Stock Photo

Captain Blackbeards Schatz

Ein Teil des Diebesguts tauchte 1996 bei der Ausgrabung seines Schiffswracks auf. Unter den geborgenen Preziosen befand sich auch ein mit Diamanten besetzter und goldenen Kronen verzierter Weinglasstiel. Schatzsucher waren mit dem Fund jedoch nicht zufrieden. Sie sind sicher, dass der größte Teil der Beute noch irgendwo in Blackbeards früheren Revieren vergraben liegt.

Als mögliche Verstecke werden zum Beispiel der Wachturm Blackbeard’s Castle auf der US-Jungferninsel St. Thomas (im Bild) und die schmale Landzunge Plum Point in North Carolina genannt.

alionabirukova/Shutterstock

Der Padmanabhaswamy-Tempelschatz

Der Padmanabhaswamy-Tempel im indischen Kerala gilt als das wertvollste Gotteshaus der Welt. In seinen unterirdischen Kellergewölben birgt er unglaubliche Schätze.

Als 2011 einige der geheimen Kammern nach Jahrhunderten endlich geöffnet wurden, fand man Goldschmuck, Statuen, Kronen und Edelsteine im Wert von etwa 22 Milliarden US-Dollar (19 Milliarden Euro). Die Forscher gehen davon aus, dass der Tempel insgesamt Schätze im Wert von knapp einer Billion US-Dollar (862 Milliarden Euro) beherbergen könnte.

Emad Aljumah/Shutterstock

Der Padmanabhaswamy-Tempelschatz

Allerdings gibt es ein Problem: Einer alten Legende nach wird der Schatz von zwei Riesenschlangen beschützt und jeder, der die Türen öffnet, verflucht. Kaum einer wird es also wagen, die letzte verbliebene Kammer zu öffnen.

Bernabe Blanco/Shutterstock

Die Kronjuwelen von Irland

Die irischen Kronjuwelen wurden 1907 aus einem Safe im Dubliner Schloss (im Bild) gestohlen. Die Preziosen, zu denen ein mit Edelsteinen besetzter Stern und das Abzeichen des St.-Patrick-Ordens gehören, wurden nie gefunden. Sie sollen aber angeblich irgendwo in der bergigen Landschaft der Wicklow Mountains vergraben sein.

Dublin Police (Life time: 1907)/Wikimedia Commons [Public domain]

Die Kronjuwelen von Irland

Die Polizei fahndete bereits mit Metalldetektoren an mehreren Stellen in den Wicklow Mountains nach den rund 20 Millionen US-Dollar (17,2 Millionen Euro) teuren Juwelen. Ohne Erfolg.

Für die Bürger ist die Suche nach historischen Gegenständen mit Detektoren verboten, was es für Otto Normalo fast unmöglich macht, den Schatz zu finden. Bleibt die Hoffnung auf die Behörden. 

Chroma Collection/Alamy Stock Photo

Verlorene kaiserliche Fabergé-Eier

Es ist wohl die ultimative Ostereiersuche: Bei sieben der 50 Fabergé-Eier, die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert jedes Jahr zu Ostern für die russische Kaiserfamilie angefertigt wurden, ist der Verbleib unbekannt.

Sie warten quasi nur darauf, wiedergefunden zu werden – vorausgesetzt, sie sind nicht schon kaputt oder eingeschmolzen.

Unbekannt/Wikimedia Commons [Public domain]

Verlorene kaiserliche Fabergé-Eier

Zu den verschollenen Eiern gehören der Engel mit Wagen von 1888, das Nécessaire-Ei von 1889 und das Dänische Palast-Ei von 1903 (im Bild), die je rund 30 Millionen US-Dollar (25,6 Millionen Euro) wert sind.

Das Dritte Kaiserliche Ei tauchte 2012 auf einem Trödelmarkt im Mittleren Westen der USA auf. Es ist also durchaus möglich, dass noch weitere Eier gefunden werden.

Rembrandt/Wikimedia Commons [Public domain]

Rembrandts „Ein Engel mit Titus‘ Zügen“

Das Gemälde des niederländischen Malers Rembrandt, „Ein Engel mit Titus‘ Zügen“, war in einem Landschloss in Frankreich aufbewahrt, wo es im Zweiten Weltkrieg den deutschen Soldaten in die Hände fiel. Sie brachten das Kunstwerk 1943 nach Paris.

Das Gemälde des großen Meisters sollte zusammen mit anderen Bildern bekannter Künstler in Hitlers Sammlung fürs Führermuseum aufgenommen werden. 

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Sueddeutsche Zeitung Photo/Alamy Stock Photo

Rembrandts „Ein Engel mit Titus‘ Zügen“

Hitler sah sich nicht nur als Weltherrscher, sondern auch als großen Kunstkritiker und Sammler. In Linz, wo der gebürtige Österreicher seine Kindheit verbracht hatte, wollte er das Führermuseum gründen – mit etwa 300 von den Nazis geraubten Kunstschätzen.

Der Bau sollte dem Haus der Deutschen Kunst (im Bild) ähneln, das Hitler bereits in München errichtet hatte. Mehr als 160 Kunstwerke konnten mittlerweile wiedergefunden werden. Von Rembrandts Engelsporträt fehlt nach wie vor aber jede Spur.  

Gilmanshin/Shutterstock

Bernsteinzimmer

Das Bernsteinzimmer im Katharinenpalast bei St. Petersburg gilt als „achtes Weltwunder“. Es wurde Anfang des 18. Jahrhunderts im Auftrag des ersten preußischen Königs, Friedrich I., entworfen.

Der Prunkraum mit Wandverkleidungen aus Bernstein, Blattgold und verzierten Spiegelelementen verschwand gegen Ende des Zweiten Weltkriegs komplett von der Bildfläche.

Oleg Nikishin/Newsmakers/Getty

Bernsteinzimmer

Es gibt viele Theorien, Spekulationen und Vermutungen über den Verbleib des Bernsteinzimmers. Anhand von Originalzeichnungen und alten Fotos konnte glücklicherweise eine exakte Nachbildung des Bernsteinzimmers erstellt werden, die 2003 feierlich eröffnet wurde.

Chmee2/Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0]

Goldzug von Walbrzych

Gerüchten zufolge versteckten die Nazis 1945 gegen Ende des Zweiten Weltkriegs einen gepanzerten Sonderzug in dem unterirdischen Tunnelkomplex „Projekt Riese“ nahe der polnischen Stadt Walbrzych. Er soll mit allerlei Kunstgegenständen, Gold und Schmuck beladen gewesen sein.

Die geraubten Schätze, falls sie überhaupt existieren, hätten heute einen Wert in Milliardenhöhe.

Natalia Dobryszycka/AFP via Getty Images

Goldzug von Walbrzych

Nach dem Zug, in dem sich auch Elemente des verschollenen Bernsteinzimmers befinden könnten, wurde bereits umfangreich gesucht. Bisher allerdings erfolglos. Sein Verbleib und sogar seine Existenz bleiben also ein Mysterium. 

Wikimedia Commons [Public domain]

Schatz im Toplitzsee

Rund 64 Kilometer südöstlich von Salzburg liegt ein See, auf dessen Grund wahre Schätze ruhen könnten. Als gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die US-Truppen näher rückten, versenkte ein SS-Kommando mehrere Kisten im österreichischen Toplitzsee, der zu dieser Zeit Teil eines Nazi-Marinestützpunkts war.

Was sich in den Kisten befinden könnte, darüber wurde viel spekuliert. So soll etwa geplündertes Gold aus ganz Europa im See versenkt worden sein. Glaubt man den Erzählungen, könnte sich im Toplitzsee ein Vermögen im Wert von 5,6 Milliarden US-Dollar (4,8 Milliarden Euro) befinden. Doch daran zweifeln viele.

Keystone/Getty Images

Schatz im Toplitzsee

Bis dato starben mindestens sieben Taucher bei dem Versuch, den vermeintlichen Schatz aus dem eiskalten, über 100 Meter tiefen See zu bergen.

Im Jahr 2005 erteilte die Bundesforste AG, Grundeigentümer für dieses Gebiet, dem amerikanischen Schatzsucher Norman Scott die Erlaubnis, im See zu tauchen. Doch die Hoffnung, dabei das Geheimnis endlich lüften zu können, wurde enttäuscht. 

IanDagnall Computing/Alamy Stock Photo

Das geklaute Gold von Jesse James

Jesse James machte sich im Wilden Westen des 19. Jahrhunderts als erfolgreicher Bank- und Zugräuber einen Namen. Mindestens einen seiner Goldschätze im Wert von heute rund drei Millionen US-Dollar (2,6 Millionen Euro) soll der legendäre Bandit irgendwo in Kanada vergraben haben.

Der Legende nach flüchteten James und seine Gang-Komplizen 1870 nach einem Raubüberfall auf einen Wells-Fargo-Zug vor der US-Polizei in Richtung Norden.

Michael/Wikimedia Commons/CC BY 2.0

Das geklaute Gold von Jesse James

Der Schatz soll in der Nähe von Mulmur in Ontario verborgen liegen, so die Mutmaßungen. Ein Ort, der etwa zwei Stunden von Princeton entfernt liegt und wo James angeblich ein Haus gebaut hatte.

Der englische Schatzsucher Tom Vickers besuchte die Stätte 1958 und sagte, der Ort sei perfekt, um einen Schatz zu verstecken. Ob das Gold aber jemals gefunden wurde, ist nicht bekannt.

Unbekannt [Public domain], via Wikimedia Commons

Patiala-Halskette

Das Schmuckatelier Cartier fertigte 1928 eine prachtvolle Halskette für den damaligen indischen Maharadscha von Patiala, Bhupinder Singh (im Bild), an. In dem mit 2.930 Diamanten besetzten Collier war auch ein 428 Karat schwerer Diamant aus der De-Beers-Mine eingefasst – dem siebtgrößten Edelstein der Welt.

Shaun Curry/AFP/Getty Images

Patiala-Halskette

Das glänzende Schmuckstück, das 1948 aus der königlichen Schatzkammer von Patiala verschwand, tauchte zwar in den 1980er-Jahren wieder auf. Allerdings nur in Teilen.

Cartier kaufte die Collier-Überreste – darunter auch der De-Beers-Diamant – und ersetzte die fehlenden birmanischen Rubine und zahlreiche Diamanten, die bis heute verschwunden sind, durch Nachbildungen.

Federal Bureau of Investigation/Wikimedia Commons [Public domain]

„Das Konzert“ von Vermeer

„Das Konzert“ vom niederländischen Künstler Johannes Vermeer aus dem Jahr 1664 gilt als das wertvollste verschollene Gemälde der Welt.

Es wurde zusammen mit Rembrandts „Christus im Sturm auf dem See Genezareth“ und elf weiteren bedeutenden Kunstwerken bei dem berüchtigten Kunstraub von Boston im März 1990 aus dem Isabella Stewart Gardner Museum entwendet.

Johannes Vermeer [Public domain] Wikimedia Commons

„Das Konzert“ von Vermeer

Das Gemälde im Wert von 250 Millionen US-Dollar (215,5 Millionen Euro) wurde Anfang der 2000er-Jahre von einem Verbrecher-Syndikat in Philadelphia zum Verkauf angeboten. Bis heute konnte das FBI es nicht ausfindig machen.

Kürzlich wurden sogar Behauptungen laut, das Kunstwerk sei von der kriminellen Bostoner Winter Hill Gang an die irische Terrororganisation IRA geliefert worden.

Pablo Picasso/Wikimedia Commons [Public domain]

„Le Pigeon aux Petits-Pois“ von Picasso

Dieses Picasso-Gemälde hing zuletzt im Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, wo es 2010 zusammen mit Werken von Matisse, Modigliani, Léger und Braque entwendet wurde. Zusammen hatte die Sammlung der gestohlenen Gemälde einen Wert von rund 100 Millionen Euro.

BERTRAND GUAY/AFP via Getty Images

„Le Pigeon aux Petits-Pois“ von Picasso

2017 wurde der Dieb, der angab, die außerordentlich wertvollen Gemälde aus Panik in einen Müllcontainer geworfen zu haben, zu acht Jahren Haft verurteilt.

Nach wie vor glaubt ihm die Polizei diese Geschichte aber nicht. Die Suche nach den wertvollen Werken geht also weiter ...

MARCEL METTELSIEFEN/DPA/AFP via Getty Images

100 Kilo schwere Goldmünze „Big Maple Leaf“

Das „Big Maple Leaf“ ist ein Satz von sechs Goldmünzen und jede von ihnen bringt einen Zentner auf die Waage. Eine dieser Goldprägungen war im Berliner Bode-Museum ausgestellt, wo sie am 27. März 2017 verschwand. Kein kleiner Raub.

Drei Diebe brachen durchs Fenster ein und rollten die etwa autoreifengroße Münze auf einem Skateboard durch das Museum und in einer Schubkarre über die Bahngleise zum Fluchtauto.

ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images

100 Kilo schwere Goldmünze „Big Maple Leaf“

Nur Monate nach dem Raubüberfall konnte die Polizei drei Männer sowie einen Mitarbeiter des Museums festnehmen. Der Prozess endete im Februar 2020 mit Gefängnisstrafen für die drei Räuber, aber die Riesenmünze bleibt verschwunden.

Da Goldstaub am Auto und an der Kleidung der Verbrecher gefunden wurde, gehen die zuständigen Ermittlungsbehörden davon aus, dass das Goldstück eingeschmolzen wurde. Ganz ausgeschlossen ist ein Auftauchen der Münze aber nicht.

Leon Neal/Getty Images

Die goldene Toilette von Blenheim Palace

„America“ heißt die voll funktionsfähige Tiefspültoilette, die der italienische Künstler Maurizio Cattelan aus 18-karätigem Gold erschuf. Nur einen Tag nach der feierlichen Enthüllung in einer Ausstellung im englischen Blenheim Palace wurde sie im September 2019 gestohlen.

Anfangs ging man von einem Streich des Künstlers aus, der für seine ausgeklügelten Stunts bekannt ist – doch dem war nicht so. Für die Rückgabe der Toilette wurde ein Finderlohn von 100.000 Pfund (115.500 Euro) ausgesetzt.

Leon Neal/Getty Images

Die goldene Toilette von Blenheim Palace

Im Verlauf der Ermittlungen wurden in den letzten Jahren sieben Personen im Zusammenhang mit dem Kunstraub festgenommen. Letztendlich wurden drei Männer für den Coup verurteilt.

Der Verbleib der rund 4,8 Millionen Pfund (5,5 Millionen Euro) teuren Toilette ist weiterhin unbekannt.

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